Hewlett Packard Drucker

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expat
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Hewlett Packard Drucker

Beitrag von expat » Di 21. Nov 2017, 01:49

Da geht einer zum Mediamarkt, um sich einen Drucker zu kaufen, denn hin und wieder möchte er zum Beispiel die Boardingcard für seinen Flug nach Thailand drucken. Im Mediamarkt - welch Wunder - fragt ihn ein Mirarbeiter nach seinen Wünschen. Einen günstigen Drucker hat er auch gleich zur Hand für nur 53,99 also noch nicht einmal 54 Euro. Erstaunlich dazu: HP will ihn auch noch auf Dauer mit Tintenpratronen versorgen. Erst zuhause benerkt er, dass er im Grunde keinen Drucker gekauft hat, sondern einen Servicevertrag. Druckt er nämlich mehr als 15 Seiten im Monat, dann muss er blechen, kann aber auch aufrüsten. Der Mitarbeiter, der sich dann als HP-Werber herausstellte gabi hm noch gratis einen Gutschein für den Tarif mit, der ihm für einen Festbetrag erlaubt, eine größere Menge zu drucken. Aus diesem höreren Angebot, das ihn verpflichtet, monatlich eine gewisse Summe zu berappen, kommt er aber nicht zurück in den kostenlosen. Ich komme mir vor wie eine Fliege im Spinnennetz. Dass eine Weltfirma sich so ein hinterhältiges System des Geldabsaugens ausdenkt und auch praktiziert, verwundert mich schon sehr. Da ich aber nicht vor habe, mehr als 15 Drucke im Monat anzufertigen fühle ich mich nicht direkt geschädigt. Wenn es denn stimmt, dass ich nun pro Monat 15 Drucke kostenlos mit meinem Drucker drucken darf.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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