Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

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karo5100
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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von karo5100 » Fr 15. Jun 2012, 18:24

Besser als nicht.
Außerdem schön zu wissen, daß es das gibt!
Robert / โรแบร์ต

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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Mo 13. Jan 2014, 13:10

Das Thema habe ich jetzt länger nicht mehr verfolgt, aber heute fand ich doch in der Tat einen Hinweis auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die Besonderheit des Schengen-Visums für Ehepartner:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infos ... ?nn=350374

Da findet sich dieser Link:

http://ec.europa.eu/justice/policies/ci ... low_de.pdf

Und darin steht:

"Wie bekommen Drittstaatsfamilienangehörige ein Einreisevisum?
Die Mitgliedstaaten müssen Ihren Drittstaatsfamilienangehörigen die Beschaffung
der erforderlichen Visa so weit wie möglich erleichtern. Die Visa müssen möglichst rasch
in einem beschleunigten Verfahren und unentgeltlich erteilt werden. Die Kommission hält
Verzögerungen von mehr als vier Wochen für unangemessen.
EU-Länder dürfen von Ihren Drittstaatsfamilienangehörigen kein Familien- oder
Aufenthaltsvisum verlangen, sondern lediglich ein Einreisevisum.
Welche Dokumente benötigen sie?
Das Recht Ihrer Drittstaatsfamilienangehörigen auf Einreise leitet sich aus der familiären
Beziehung zu Ihnen als Unionsbürger ab. Die Konsulatsbeamten dürfen von ihnen
nicht mehr verlangen als einen gültigen Reisepass sowie ein Dokument, das die
familiäre Beziehung zu Ihnen belegt, beispielsweise eine Heirats- oder Geburtsurkunde
und gegebenenfalls eine Unterhaltsbescheinigung. Deshalb darf von ihnen auch nicht
verlangt werden, dass sie Bahn- oder Flugtickets, Arbeitsbescheinigungen, Lohn- oder
Gehaltszettel, Kontoauszüge, Nachweise über das Vorhandensein einer Unterkunft und
Existenzgrundlage, ärztliche Attests oder sonstige vergleichbare Unterlagen vorlegen.
Reisepass ohne Visum?
Ihre Familienangehörigen dürfen nicht automatisch an der Grenze zurückgewiesen
werden, wenn sie nicht im Besitz eines gültigen Reisepasses oder, falls erforderlich, eines
Einreisevisums sind, sofern sie auf andere Weise ihre Identität und ihre familiäre Beziehung
zu Ihnen nachweisen können."



Und dennoch bekam ich auf Anfrage und mehrfache Rückfrage bei der Deutschen Botschaft in BANGKOK mehrfach die falsche Nachricht,
dass eine Krankenversicherung erforderlich sei. Kafka lässt grüßen.

Falls ich das richtig verstehe, kann ein Familienangehöriger, der sich in Deutschland/Europa anmeldet,
länger als 3 Monate bleiben, wenn er einen Aufenthaltstitel beantragt.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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karo5100
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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von karo5100 » Di 14. Jan 2014, 05:20

Das ganze bezieht sich auf Unionsbürger, die sich in einer anderem Land der Union aufhalten,
dessen Staatsbürgerschaft sie nicht besitzen...

Sprich, es gilt nur, wenn man z.B. als Deutscher in Frankreich lebt.

Dann ist immer schon alles einfacher!
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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Fr 17. Jan 2014, 23:33

Nein, mein Bester. Das Ganze bezieht sich auf die Visaprozedur von EU-Staaten gegenüber Angehörigen von EU-Bürgern aus nicht EU-Staaten.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von karo5100 » Fr 7. Feb 2014, 07:19

expat hat geschrieben:Nein, mein Bester. Das Ganze bezieht sich auf die Visaprozedur von EU-Staaten gegenüber Angehörigen von EU-Bürgern aus nicht EU-Staaten.
Trotzdem bleibt es dabei, daß die Angehörigen von EU-Bürgern aus nicht EU-Staaten diese Ansprüche nur dann stellen können,
wenn dieses in einem anderen Land als dem Heimatland des EU-Bürgers erfolgt!
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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Fr 23. Jan 2015, 14:14

Visavorschriften aktualisiert

Daraus entnommen:

Frage Nr. 1: Gibt es einen EU- Bürger, von dem der Antragsteller Rechte ableiten kann?
Da Drittstaatsangehörige, die Familienangehörige eines EU-Bürgers sind, ihre Rechte gemäß
der Richtlinie von dem betreffenden EU-Bürger ableiten, muss zunächst festgestellt werden,
ob sich der EU-Bürger selbst in einer unter die Richtlinie fallenden Situation befindet.
Grundsätzlich gilt die Richtlinie ausschließlich für EU-Bürger, die in einen anderen als den
Mitgliedstaat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, reisen oder sich bereits dort aufhalten
(d.h. für EU-Bürger, die ihr Recht auf Freizügigkeit ausüben oder bereits ausgeübt haben).
EU-Bürger, die sich in dem Mitgliedstaat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, aufhalten,
kommen im Normalfall nicht in den Genuss der durch die Richtlinie eingeräumten Rechte (da
in ihrem Fall der Aspekt der Freizügigkeit nicht relevant ist).
Die Anwendung der Richtlinie ist jedoch nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs
auch auf EU-Bürger ausgedehnt worden, die in den Mitgliedstaat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen,
zurückkehren, nachdem sie eine Zeitlang in einem anderen Mitgliedstaat gewohnt haben, sowie auf
EU-Bürger, die ihr Recht auf Freizügigkeit in einem anderen Mitgliedstaat ausgeübt haben, ohne
sich dort länger aufzuhalten (beispielsweise durch Erbringung von Dienstleistungen in einem
anderen Mitgliedstaat). Weitere Informationen hierzu sind der Kommissionsmitteilung KOM(2009)
313 endgültig 36 zu entnehmen.



Edit: Formal Korrigiert
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von karo5100 » Fr 23. Jan 2015, 22:51

Da ist was schiefgelaufen, das ist ja fast nicht lesbar...
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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Sa 24. Jan 2015, 21:31

karo5100 hat geschrieben:Da ist was schiefgelaufen, das ist ja fast nicht lesbar...
Copy and paste.

Es steht nun fest, dass auch Ehefrauen, die zum Beipiel von Thailand aus mit einem deutschen Staatsbürger nach Deutschland reisen (also zum Beispiel ich), in den Genuss der vereinfachten Visumserteilung kommen: Keine Garantieerklärung, keine Versicherung und im Grunde gar nichts als der Nachweis, dass sie zur Familie eines Bürgers der Europäischen Union gehören. Das war ja schon immer sinnvoll und wurde ja auch von der Botschaft so gehandhabt. Nur gesprochen darüber haben sie nur sehr ungern. Sie haben - die Ehefrauen zum Beispiel - dann sogar ein Recht auf das Visum.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Do 9. Apr 2015, 20:02

Heute wurde beim 11.Visumasantrag als Familienmitglied von meiner Frau der Abschluss
einer Versicherung verlangt. Auf die Bescheinigung über ausreichende Mittel zum Lebensunterhalt
hat man dann gnädig verzichtet.

Ich lese hier

das Folgende:



2.2. Einreise und Aufenthalt von Familienangehörigen aus Drittstaaten

2.2.1. Einreisevisum

Nach Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie können die Mitgliedstaaten von Familienangehörigen
aus Drittstaaten, die einen EU-Bürger, auf den die Richtlinie Anwendung findet, begleiten
oder ihm nachziehen, ein Einreisevisum fordern. Diese Familienangehörigen haben nicht nur
das Recht auf Einreise in das Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats, sondern auch das Recht auf
ein Einreisevisum. Dies unterscheidet sie von anderen Drittstaatsangehörigen, die dieses Recht nicht haben.

Einreisevisa für Kurzaufenthalte sollten Familienangehörigen aus Drittstaaten so bald wie
möglich in einem beschleunigten Verfahren unentgeltlich erteilt werden. Analog zu Artikel 23
des Visakodexes 19 sind Verzögerungen von mehr als vier Wochen nach Ansicht der Kommission
nicht tragbar. Die Behörden der Mitgliedstaaten sollten die Familienangehörigen beraten, welche
Art von Visum sie beantragen sollen. Sie dürfen von ihnen nicht verlangen, dass sie ein
Langzeitvisum, eine Aufenthaltskarte oder ein Visum zur Familienzusammenführung beantragen.
Die Mitgliedstaaten müssen alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um diesen Personen die
Beschaffung der erforderlichen Visa zu erleichtern. Sie können Servicerufnummern einrichten oder
die Leistungen eines externen Unternehmens zur Vereinbarung von Terminen in Anspruch nehmen.
Sie müssen Familienangehörigen aus Drittstaaten aber auch die Möglichkeit bieten, sich direkt an das
Konsulat zu wenden.
Da sich der Anspruch auf Ausstellung eines Einreisevisums aus dem Familienverhältnis zum EU-Bürger
ableitet, dürfen die Mitgliedstaaten nur die Vorlage eines gültigen Reisepasses und den Nachweis des
Bestehens einer familiären Beziehung verlangen (gegebenenfalls kann auch verlangt werden, dass ein
Unterhaltsverhältnis, schwerwiegende gesundheitliche Gründe oder die Dauerhaftigkeit der Partnerschaft
nachgewiesen wird). Die Vorlage weiterer Dokumente wie Wohnungsnachweis, Bescheinigung über
ausreichende Mittel zum Lebensunterhalt, Einladungsschreiben oder Rückfahrkarte/Rückflugticket dürfen
nicht verlangt werden.

http://www.visumexpress.de/download/vhb ... -bfm-d.pdf
Daraus:
6.3.1.
Wer ist vom Nachweis einer Reisekrankenversicherung befreit?
Inhaber von Diplomatenpässen sind von der Pflicht zum Nachweis einer
Reisekrankenversicherung befreit.
Familienangehörige von EU-Bürgern und schweizerischen Staatsangehörigen brauchen
ebenfalls keine Reisekrankenversicherung nachzuweisen. Diese Freistellung steht im
Einklang mit der Befreiung dieser Personengruppe vom Ausfüllen des Felds Nr. 33 des
Antragsformulars.

Das Visum kam per Express nach zwei Tagen hier an. Lsufzeit; Ein Jahr.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Das Schengen-Visum für Ehefrauen von Deutschen

Beitrag von expat » Mi 15. Apr 2015, 05:18

Kafka lässt grüßen:

Anfrage an den Bürgservice Auswärtiges Amt (bürgersevice@diplo.de):


Betr.: Bitte um Interpretation


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin mir nicht ganz klar über die Bedeutung eines Abschnitts aus diesem Schriftstück:

http://www.visumexpress.de/download/vhb ... -bfm-d.pdf

Da heißt es unter anderem:

Wer ist vom Nachweis einer Reisekrankenversicherung befreit?
Inhaber von Diplomatenpässen sind von der Pflicht zum Nachweis einer
Reisekrankenversicherung befreit.
Familienangehörige von EU-Bürgern und schweizerischen Staatsangehörigen brauchen ebenfalls keine Reisekrankenversicherung nachzuweisen.
Diese Freistellung steht im Einklang mit der Befreiung dieser Personengruppe vom Ausfüllen des Felds Nr. 33 des Antragsformulars.

1. Meine Interpretation dieses Textes liefe darauf hinaus, dass meine Frau, die mich nach Deutschland begleitet, keine Versicherung nachweisen muss
bei der Beantragung eines Visums. Ist das richtig? Falls nicht, wäre ich dankbar, wenn Sie mir auf die Sprünge helfen könnten, wo da mein Denkfehler liegt.

2. Gleichzeitig hielte ich es für sinnlos, wenn man von einer Ehefrau, die vom Einkommen ihres Mannes lebt, erwarten würde nachzuweisen, wie sie die Reise finanzieren will.

3. Zudem lese ich in den Visavorschriften der EU, dass man Antragstellern vertrauen sollte, die sich als zuverlässig erwiesen haben.
Wir haben dieses Jahr den 18. Visumsantrag gestellt und das Visum auch bekommen, aber vertraut hat man uns nicht. Wie viele Visavorgänge ohne Komplikationen würden
Sie so ungefähr als ausreichend erachten, damit man der Antragstellerin trauen kann, um ihr zum Beispiel ein Visum über 5 Jahre zu geben?


Besten Dank und freundliche Grüße,







Sehr geehrter Herr *****

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 12.04.2015 an den Bürgerservice des Auswärtigen Amtes, welche an mich zuständigkeitshalber zur Beantwortung weitergeleitet wurde.

Ein Familienangehöriger (in diesem Fall Ihre Ehefrau) eines EU-Bürgers ist im Sinne des Freizügigkeitsgesetzes/EU (FreizügG/EU) zu verstehen. § 1 FreizügG/EU definiert den EU-Bürger als einen Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Somit findet diese Regelung keine Anwendung auf einen deutschen Staatsangehörigen. Demzufolge muss Ihre Ehefrau bei Antragstellung einen Reisekrankenversicherungsschutz nachweisen. Den Abschluss einer solchen Versicherung sollten Sie auch im eigenen Interesse für Ihre Ehefrau abschließen.

Sofern Sie als Ehemann für den Lebensunterhalt Ihrer Ehefrau aufkommen, sollte es als ausreichen, wenn Sie nachweisen können, dass Sie die Reise und den Aufenthalt im Bundesgebiet finanzieren können.

Mehrjahresvisa zu touristischen Zwecken werden in der Regel nicht erteilt, da sich die Lebensumstände jederzeit ändern können und deshalb jedes Mal einer neuen Überprüfung bedürfen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen helfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Steven Bichat

Auswärtiges Amt
Referat 509 - Visumrecht
11013 Berlin
Tel.: 030 1817- 1159 (Mo, Di, Fr von 9.00h bis 12.00h)
Fax: 030 1817-5-1159
E-mail: 509-70@diplo.de
www.diplo.de oder www.auswaertiges-amt.de
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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