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Beitrag von expat » Mi 23. Feb 2011, 13:08

Beziehungen

Beziehungen können etwas sehr Schönes sein. Ganz wunderbar kann das sein, wenn man in Frieden gemeinsam alt wird oder geworden ist und einer des anderen Lebensbestandteil ist. Es ist in der Tat so, dass eine Person ausreicht, um einen glücklich und zufrieden zu machen. Man teilt alles gemeinsam, auch die Erfahrungen und Gefühle. Einer wird des anderen Gewissen und auch unter Umständen Lebensinhalt. Und je mehr man sich selber als Einzelperson aufgibt, umso mehr gewinnt der/die andere unter Umständen Macht über einen und das Leben, nicht nur das Konto. Ich spreche, wie man sicher herauslesen kann, auch von Liebe. Die nun wiederum kennt keine Grenzen, keinen Arwohn und kein Misstrauen. Nur dann macht sie Spaß oder sagen wir besser: nur dann beglückt sie wahrhaftig.
Unter diesen kurz skizzierten Umständen ist es relativ schwer bis unmöglich, sein Leben so einzurichten, dass man sich vor Enttäuschungen immer schützen kann. Ja, es ist im Gegenteil sogar so, dass die erforderliche Hingabe gerade auch zur Schwäche wird, wenn die Liebe einseitig ist oder wird und dann vielleicht obendrein auch noch bösartig missbraucht wird. Das soll in Thailand vorkommen. Diejenigen, denen es besser geht oder die noch in der Illusion leben, dass es ihnen besser ginge, amüsieren sich großartig über die Unglücklichen und verhöhnen sie obendrein noch als Liebeskasper oder dergleichen. Das finde ich unrealistisch und illusionär. Jeden kann das leider treffen, und leider habe ich jetzt kein Rezept, wie man sich davor schützen kann.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Do 24. Feb 2011, 09:18

Man stelle sich ein liebgewordenes Fahrzeug vor, das man vielleicht sogar günstig gebraucht erworben hat, das aber nach und nach einige Macken bekommt, die man selbst beheben kann oder beheben lässt. Man steckt also Zeit, Mühen und Geld in diese Karosse. Im Grunde wird sie dadurch immer wertvoller. Die Wahrnehmung des Totalschadens schiebt man mehr und mehr hinaus in dem Bewusstsein, was man alles schon hineingesteckt hat. Will man riskieren, dass das alles verloren ist? Zudem liebt man ja den Wagen irgenwie, selbst wenn man nicht mag, was er (nicht mehr) tut. Im Grunde ist es so, dass man umso weniger verliert, je früher man das Ende wahrzunehmen in der Lage ist und daraus Konsequenzen zieht.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Do 24. Feb 2011, 09:29

Nun ist eine Frau ja kein Auto. Jeder weiß das. Dennoch mag es in Thailand vorkommen, dass man sich ihr gegenüber ähnlich verhält wie im obigen Beispiel mit einem liebgewordenen Gebrauchsgegenstand: Man investiert weiter, um nicht das zuvor Investierte zu verlieren. Außerdem ist so mit das Schlimmste, was einem Menschen im normalen Leben passieren kann das Ende einer Beziehung. Es ist das ein Ereignis, das manchem so vorkommen kann wie das Ende des eigenen Lebens. Und manche - vielleicht sogar viele - springen deshalb nicht nur in Pattaya von ihren Hochhäusern. Da kann man noch so viele gute Bücher lesen, in denen die Bedingungen für ein selbstbestimmtes unabhängiges Leben des Einzelnen in einer Beziehung dargelegt werden, es ist doch einfach zu schön, sich in einer Beziehung hinzugeben und sich dadurch auch abhängig zu machen.
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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Do 24. Feb 2011, 09:41

Zudem ist es ja so, dass man eine Person als Person auch dann noch lieben kann, wenn man mit dem, was sie tut, nicht einverstanden ist. Und um diese Liebe nicht zu verlieren und nicht ganz alleine da zu stehen, ist der Mensch immer wieder geneigt sich mehr gefallen zu lassen, als ihm eigentlich richtig und angenehm erscheint. Der Salamitaktik der Thailänderinnen zu widerstehen ist nun auch wirklich eine der schwersten Übungen, denen sich ein Farang in Thailand stellen muss, will er nicht letztendlich baden gehen. Die Angst vor Liebesverlust ist ein bösartiges Hindernis bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Dennoch habe ich hier nun doch noch einen Rat, geboren aus eigener Erfahrung, von der ich aber nicht genau weiß, ob man sie verallgemeinern kann:
Es scheint so zu sein, dass die Verweigerung eines Wunsches in Thailnd bei Weitem nicht so tragisch genommen wird, wie ein Liebender das befürchtet. Frühzeitig den Mut haben, Grenzen zu setzen, wenn es sich zum Beispiel um eigene Einkünfte handelt, scheint mir wichtig und machbar, wenn man konsequent bleibt.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

Waitong

Re: Beziehungen

Beitrag von Waitong » Do 24. Feb 2011, 10:43

expat hat geschrieben:Zudem ist es ja so, dass man eine Person als Person auch dann noch lieben kann, wenn man mit dem, was sie tut, nicht einverstanden ist.
Ja !

Es ist ja die 'Tat' des anderen, die man nicht liebt.

So wie Vater und Mutter ihre Kinder lieben, obwohl sie nerven (koennen) und umgekehrt, ist es auch bei Geschwistern. Bei der Beziehung Mann/Frau ist's auch so.

Bin nun ueber 31 Jahre mit meiner lieben Frau zusammen. Es ist eben wichtig wie man mit dem umgeht, was einen am anderen stoert. Offene liebevolle Worte helfen einen Weg zu finden...

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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Do 24. Feb 2011, 13:44

Waitong hat geschrieben:Offene liebevolle Worte helfen einen Weg zu finden...
Das hilft aber nur, wenn beide noch lieben. Ist ein Liebender in die Fänge eines Nichtliebenden geraten, so sieht die Sache schon anders aus. Ich glaube auch, dass eine Thaifrau sich verhalten kann wie eine Nichtliebende, wenn es darum geht, materielle Werte auf ihre Seite zu verlagern. Da hilft dann wirklich nur Stärke und keine Liebe, und die Angst vor Liebesverlust hilft da erst recht nicht.
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Waitong

Re: Beziehungen

Beitrag von Waitong » Do 24. Feb 2011, 18:44

expat hat geschrieben:Ist ein Liebender in die Fänge eines Nichtliebenden geraten...
Da bleibt nur zu hoffen das es keine Femme fatale ist.

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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Fr 25. Feb 2011, 07:48

Waitong hat geschrieben:
expat hat geschrieben:Ist ein Liebender in die Fänge eines Nichtliebenden geraten...
Da bleibt nur zu hoffen das es keine Femme fatale ist.
Da scheinst du die Umstände in Thailand nicht zu kennen?
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

Waitong

Re: Beziehungen

Beitrag von Waitong » Fr 25. Feb 2011, 09:10

Aus manch einer Muschi wird ein ausgewachsener Tiger. Da ist's besser man versteht mit Tigern um zu gehen, denn wer auf dem Tiger reitet ... und hinunter plumpst, der faellt vielleicht in den Graben und da fressen ihn die Raben.

Was die Umstaende in Thailand angeht, die sind sicherlich von einer zur anderen Person verschieden. Als junger Rammler setzt man da, im Vergleich zu einem reiferen Mann andere Prioritaeten.

Ansonsten gilt...Geschaeft ist Geschaeft...sobald beidseitige Liebe verspuerbar ist dreht sich alles in eine andere Richtung........

Man(n) muss sich klar sein was Man(n) will, sonst verliert Man(n).

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Re: Beziehungen

Beitrag von expat » Fr 25. Feb 2011, 12:44

Waitong hat geschrieben:Aus manch einer Muschi wird ein ausgewachsener Tiger. Da ist's besser man versteht mit Tigern um zu gehen, denn wer auf dem Tiger reitet ... und hinunter plumpst, der faellt vielleicht in den Graben und da fressen ihn die Raben.

Was die Umstaende in Thailand angeht, die sind sicherlich von einer zur anderen Person verschieden. Als junger Rammler setzt man da, im Vergleich zu einem reiferen Mann andere Prioritaeten.

Ansonsten gilt...Geschaeft ist Geschaeft...sobald beidseitige Liebe verspuerbar ist dreht sich alles in eine andere Richtung........

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Du wirst dazu "verurteilt", meine bisherigen Einlassungen zum Thema vollständig zu lesen.
Das oben Zitierte sehe ich nicht als respektvollen Beitrag im Zusammenhang dieses Threads
an. Schließlich sprach ich von Beziehungen und nicht von sexuellen Kurzzeiterlebnissen.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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