VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

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OttoNongkhai
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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 19:58

Vielleicht mal ein kleiner Vergleich zwischen Thailand und Vietnam:

Links Thailand (Westen :P ) - rechte Angabe Vietnam

Einwohner: 65,444,371 - 83,535,576
Bevoelkerungswachstum: 0,87% - 1,04%
Wirtschaftswachstum: 6,1% - 7,7% (gesch. 2004)
Arbeitende Bevoelkerung: 38,43 Mio. - 42,98 Mio.
Bevoelkerung unter der Armutsgrenze: 10% - 28,9%
Budget:
Einnahmen: 30,86 Mrd.$ - 10,66 Mrd.$
Ausgaben: 31,94 Mrd. - 13,09 Mrd.
Industrieprodutkionswachstum: 8,5% - 16% (gesch. 2004)
Exporte: 87,91 Mrd. - 23,72 Mrd.
Importe: 80,84 Mrd. - 26,31 Mrd.

Hauptexportpartner Thailand: USA - 15,9% - Vietnam: USA 19,8%

Hinzu kommt, das Vietnam in Sachen Fremdsprachen um einiges besser da steht als Thailand. Die zweite offizielle Sprache ist bereits Englisch. Dann kommt schon franzoesisch. Und einige Unternehmer sprechen sehr gutes deutsch, allerdings mit oftmals kleinem saechsichem Akzent, da diese in Dresden und oder Leipzig studiert haben.

Ich denke mal, Vietnam hat enormes Potential. Die in Thailand schon alltaegliche Variante der japanischen Direktinvestitionen, wie Eastern Saeboard, hat in Vietnam gerade mal begonnen. Allerdings liegt es auch an Thailand selbst, da Thailand eingentlich gar nicht mit Vietnam konkurrieren muss, sondern eher gar kooperieren kann.

Vietnam hat ihre Staerken in der Produktqualitaet, Effizienz, Zuverlaessigkeit, im Geschaeft sind die oft ein bisschen deutsch, und im Exportgeschaeft aehnlich organisiert wie frueher die DDR mit ihren Aussenhandelsfirmen. Diese zentralisieren so viele Produtktionsstaetten und verfuegen ueber groessere und flexibelere Kapazitaeten. Da koennen thailaendische Einzelunternehmen oft nicht konkurrieren, gerade wenn es um Massenware geht. Dafuer aber ist Thailand um einiges besser in Sachen Produktdesign, Service und kuenstelerischer Gestaltung wie Verpackung etc. Da koennte man gut zusammenarbeiten. Erste Schritte in diese Richtung gibt es da auch schon. Allerdings noch verhalten. Hat man ja auch eine recht bewegte gemeinsame Geschichte.

Was mir in Saigon auffaellt ,die vielen Bettelkinder die es vor ein paar Jahren noch nicht gab.
Manche sind sehr aufdringlich ,werfen angebotene Esswaren ,die ich immer fuer die Kinder dabei habe ,weg und fordern Dollar.
Wenn ein Bettler bei mir etwas fordert werde ich sauer ,denn ich entscheide was ich gebe und lass mich nicht kommandieren.

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 19:59

Viele Unfaelle im Strassenverkehr ,man faehrt in Saigon zu ruepelhaft,Strassenpolizei ist hier wohl ein unbekannt Beruf.
Solange nur leichter Schaden entsteht einigt man sich guetlich ,klopft sich auf die Schulter und faehrt weiter.

Jede Strassenueberquerung ist ein Abenteuer und wenn die Strasse mal 5 Spuren hat ,die Laster ,Autos und Mopeds nur so vorbeiflitzen ,dann ist eine Ueberquerung wirklich eine Mutprobe.

Saigon hat eine sehr hohe Unfallrate,auch toedlichen Ausgang.

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 19:59

Mal eine andere Meinung:
Den Vietnam-Einsatz der USA mit dem Dritten Reich in Verbindung zu vergleichen finde ich ein wenig gewagt. Wer die Geschicht kennt weiss, dass der Kommunismus in den 60ern eine ernste Bedrohung für die (westliche) Welt dargestellt hat, und man konnte vor dem Vietnam-Krieg nicht sicher gehen dass er sich nicht weiter ausgebreitet hätte (Thailand, Laos).

Und ein Krieg ist halt nun mal brutal, die NVA und Viet Cong gingen mit ihren Gegnern nicht unbeding zimperlicher um als die US Army. Auch die NVA/VC haben fast ganze Dörfer ausgelöscht, wenn sie sich nicht kooperativ gezeigt haben, d.h. Reis und Waffen bunkern wollten.
Geschweige den die Booby-Traps in allen nur erdenklichen, sadistischen Varianten, die darauf abzielten, die Amis/ARVN-Soldaten lediglich zu verstümmeln, da dies für den Feind mehr Aufwand verursachte (Pflege) und das Opfer das ganze Leben lang zu leiden hat.

Ich war auch in den genannten Museum in Saigon, als auch im Pendant in Hanoi und muss sagen dass es zwar erschütternd war aber auch sehr einseitig. Dazu gehören auch die ganzen Denkmäler, welche ich bei der DMZ und bei der ehemaligen Khe Sanh Combat Base gesehen habe.

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 20:00

Habe mir heute eine Buslandkarte ergattert und jetzt werden die ca 60 Buslinien systematisch abgefahren,so habe ich es auch in Bangkok gemacht.

Die Linie 3 faehrt z.b. an den Consulaten vorbei ,dann Bahnhofs- und Flughafennaehe.

Ein Busticket kostet 2.000 Dong.

Wer billig vom/zum Flughafen kommen will ,der benutze den hellgelb.gruenen Stadtbus Nr.152 zu 2000 Dong.
Faehrt genau in die Billighotelgegend und dann weiter zum Saigon River.

Wer noch auf die Schnelle sein Thai Visa erneuern muss,der benutze den Stadtbus Nr.28.
Faehrt ca.1000 Meter vom Flughafen ab und passiert das Thai Consulat.

Also warum das Geld fuers Taxi rauswerfen.

Fluege gehen am Nachmittag von dem kleinen Flughafen ,der aber groesser als der von Phnom Penh ist nach
Manila,Phnom Penh,Tokyo,Osaka,Kuala Lumpor,Singapor und Bangkok.

Vermutlich kommen noch mehr Orte dazu.
Meine Maus sah ,dass ein Flug in 10 Minuten nach Bangkok ging und brach in Traenen aus,hatte grosses Heimweh.
Was soll ich machen.

Bus Nr.13 faehrt in der Naehe des Gar Saigon -Hauptbahnhof vorbei.
Habe mir mal gleich den Zugfahrplan abgeschrieben.

Schnellste Zugverbindung nach Hanoi 30 Stunden zu 60 Dollar im Liegewagen und langsamste Verbindung 41 Stunden zu 50 Dallar.

Da ist die Open Tour mit 15 Dollar schon erheblich preiswerter und ich kann unterwegs aussteigen wo ich will.

Werde aber die schoenste Zugstrecke in Vietnam ,zwischen Danang und Hue mal abfahren.

An der Bushaltestelle befindet sich auch eine Bowlingbahn.
1 Spiel kostet 15000 Dong und die Schuhe 5000 Dong.
War aber schwer die richtige Kugel zu finden,wo meine Finger nicht drin stecken bleiben.

-
Schiff auf dem breiten,dunkelbraunen Saigon River.Es richt nach Oel.
Abends ist diese Gegend gefaehrlich und es wimmelt von Taschendieben.

Gestern wurde mir hier in Saigon zum ersten mal Marihuana angeboten.
Beutel zu 10 Dollar.
Wurde selbst angequatscht ,vermutlich weil ich jetzt wie ein Hippy aussehe.
Werde aber den Teufel tun etwas hier zu kaufen.
Die vietnamesische Polizei hat viele Spitzel in Ziviel unterwegs und da sind mir die Strafdollars zu schade.
In Kambodscha geht alles noch leichter und man braucht nur dem Geruch nachzugehen.

Muss mich leider jeden Tag mehr ueber die Vietnamesen aergern.
Sie sind oft hart,agressiv,laut und ruecksichtslos ,anders als viele Thais.
Besonders im Hotel wird zu jeder Nachtzeit rumgepoepelt und der TV auf volle Lautstaerke gedreht.
Auch bekommt man keinen Diskount ,wenn man hier mehrere Wochen uebernachtet.
Habe mich daher nach einem anderen Hotel umgeschaut.
Lin Phuang GH 8-15 Dollar,
Betty Hotel um die 10 Dollar
Phun Len GH 15-20 Dollar,schoene Badewanne.
Capital Hotel so um die 12 Dollar,

Die Hotels haben Kabel TV,teils Eisschrank und heisses Wasser.
Einige Zimmer ,die billigeren,leider keine Fenster.

Die Besitzerinnen der Hotels sind manchmal ganz schoen schnippisch und agressiv ,wenn man nach einem Fan-Raum fragt.
Auch bekomme ich immer zu hoeren ,meine Begleitung darf nicht mit mir in das Zimmer.
Nachdem ich ihren Thai Pass zeige ,nur fresches Nasenruempfen.

Die Preise sind in Vietnam ganz schoen angestiegen ,im Touristensektor.
Hotels unter 6 Dollar sind Mangelware,Essen um die 100 Bath wo man in Thailand gerade mal 30 Bath zahlt und auch die Ausflugstouren erhoehen auch laufend ihre Dollarpreise.
Wenn das so weitergeht ,dann Viet Nam ade.

Habe Gestern Abend um 10 p.m. Internet gemacht.
Der Bedienstete sagte mir ,noch eine Stunde kein Problem.
Die Besitzerin ,mit einem plaerenden Baby im Arm ,hat mich aber nach 30 Minuten rausgeworfen.
Sie entscheide wann hier schluss ist ,nicht ihre Magd.

Vietnamesen sind oft sehr kampflustig und Gesichtsverlust ist hier ein Fremdwort.
Morde unter Vietnamesen ,siehe auch damals in Berlin bei der Geldtausch- und Zigarettenmafia sind normal.

In Asien,besonders in Viet Nam dominieren die Frauen,wenn es um Geld geht und die Maenner bleiben im Hintergrund ,saufen und spielen.

Wuerde ich mir nicht gefallen lassen ,da bleibe ich lieber alleine ,bevor ich mich bevormunden lasse!

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 20:01

Hier ein paar Tipps anderer Expats;


einen Tip hätte ich Dir - In Dalat bieten zwei junge Vietnamesen Bergtrips an - Ich habe damals zusammen mit zwei Aussies ein "Abseiling" (so heißt das tatsächlich in Englisch) mitgemacht. Man steigt dabei auf einen Berg (Wanderniveau) genießt die famose Aussicht (auch auf Agent Orange geschädigte Berge) macht sich an einem kleinen Abstieg mit der Abseiltechnik vertraut und seilt sich als Höhepunkt an einer 30-40m hohen Steilwand ab (doppelt gesichert). Deine Mia wir da wohl eher nicht mitziehen aber manchmal brauchen wir Männer ja auch mal etwas Zeit für uns (meine Ex lag damals mit einer leichten Magenverstimmung im Hotel - die hätte das auch nie mitgemacht). Oft (nicht Saigon) lohnt es sich imho auch ein Moped zu mieten und in die Pampa zu fahren - Verkehr etwa wie in Chiangmai - also 2-3 Reihen nach vorne schauen und mitschwimmen. Man kann sich z.B. in Dalat auch Motorradfahrer für individuelle mehrtägige Touren (z.B. statt mit dem Bus nach Saigon) buchen - kostet aber entsprechend lohn und Unterkunft für die Jungs und kann auch zu Komplikationen mit der Macht führen, da vielfach für ein Abweichen der Tourirouten ein permit notwendig ist.


Im Mekong-Delta gibt es ein ‚lebendes Kriegsmuseum’ ganz abseits der Touristenpfade.

Mit Zustimmung meines Freundes Dr. Heinz Palla, der auch die Photos zur Verfuegung stellte, ein aktueller Abriss:

Förderung eines umfangreichen Operationsprogramms für herzkranke Kinder durch eine deutsche humanitäre Stiftung

HCM-City -- Mit Mitteln der deutschen „Stiftung Wirtschaft Hilft Hungernden“ wurden bereits hundert Kinder mit verschiedenen Formen angeborener Herzfehler in Fachkliniken in HCM-City operiert.

Der kürzliche Besuch einer Delegation der deutschen humanitären Stiftung lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf das bedauernswerte Los von Kindern mit angeborenen Missbildungen und anderen Krankheiten, die durch das Entlaubungsmittel Agent Orange ausgelöst wurden. Unter Leitung des Gründers und Präsidenten der Stiftung, Dipl.Ing. Claus-Werner Ruff, führte die Delegation Gespräche mit ihrer vietnamesischen Partnerorganisation und verschiedenen Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, die an den von der Stiftung finanzierten Programmen beteiligt sind.


Operating theatre of Heart Institute, HCM-City

Seit 1996 unterstützt die deutsche Wirtschaftsstiftung verschiedene Projekte zur Betreuung behinderter Kinder im Distrikt Can Gio in der Provinz Ho Chi Minh. Seit Mitte des vorigen Jahres finanziert sie darüber hinaus ein grosses Operationsprogramm für herzkranke Kinder.

Mit Spenden deutscher Firmen, aber auch privater Spender, unterstützt die Stiftung verschiedene Projekte in Ländern der sog. Dritten Welt, baut Schulen und Hospitäler, errichtet Sozialzentren und Kinderdörfer für Aids- oder Kriegswaisen und Strassenkinder, gräbt Brunnen für sauberes Trinkwasser und organisiert Nothilfeprogramme. Der Umfang ihres Engagements in Vietnam hat sich im Verlauf der Jahre zunehmend erweitert, sodass die Hilfe für Vietnam gegenwärtig das weltweit grösste Projekt der Stiftung darstellt.

Im Jahr 1996 wurde die Stiftung auf das grosse Problem der wachsenden Zahl von Kindern mit angeborenen Missbildungen aufmerksam, die möglicherweise durch das im Krieg eingesetzte Entlaubungsmittel Agent Orange ausgelöst wurden, aber auch mit erworbenen körperlichen und geistigen Behinderungen. Auf Antrag des Sozial- und Rehabilitationszentrums Can Gio wurden zwei Schulen für behinderte Kinder errichtet, ein Dormitorium für alte Menschen, Dormitorien sowie verschiedene Werkstätten für die berufliche Ausbildung behinderter und gesunder Jugendlicher erstellt. Darüber hinaus wurde ein ambulanter Dienst für die Betreuung von behinderten Kindern in den schwer zugänglichen Gebieten des Mangrovenwalds im Delta des Saigon River eingerichtet. Um das Sozialzentrum mit seinen verschiedenen Programmen zunehmend unabhängig von externer Hilfe zu machen, wurden von der Stiftung verschiedene Projekte finanziert, die dem Zentrum regelmässige Einnahmen sichern. Heute wird ein wachsender Anteil des Zentrumsbudgets aus Einnahmen einer eigenen Fabrik zur Herstellung von Fischsauce, aus der Austernzucht, den Lehrwerkstätten und einer Ausbildungswerft zum Bau und zur Reparatur von Schiffen und Booten getragen.


Mothers with heart-sick children waiting for operation

Im Jahr 2004 wurde die Stiftung auf die grosse Zahl von Kindern mit angeborenen Herzmissbildungen aufmerksam, die vergeblich auf Behandlung und Operation warten. Die Lebenserwartung ist bei diesen schweren Erkrankungen äusserst niedrig, wenn nicht rechtzeitig ein operativer Eingriff erfolgt. Aber häufig stammen diese Kinder aus sehr armen Familien, die nicht einmal die Kosten für die Diagnosestellung der Erkrankung tragen können, noch viel weniger für Operation und damit verbundener Intensivbehandlung aufkommen können.

Klaus Ruff, der im Vorjahr tief erschüttert von Besuchen in Familien mit schwerkranken Kindern zurückkehrte, initiierte sofort eine Spendenaktion der Stiftung speziell für die Ermöglichung von Herzoperationen für Kinder armer Familien. Inzwischen sind aus einer ihm überreichten Liste von 235 Kindern mit dringlicher Operationsindikation bereits 100 Kinder erfolgreich am offenen Herzen operiert worden, weitere 24 Kinder haben bereits einen Operationstermin und von den verbleibenden Kindern werden in Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln diejenigen mit höchster medizinischer Dringlichkeit operiert.

Dieses von einer ausländischen privaten Hilfsorganisation finanzierte Op-Programm ist bis heute einmalig in Vietnam. Es gibt zwar einige andere private Initiativen zur Behandlung herzkranker Kinder, die aber in der Zahl der Kinder wesentlich kleiner sind. Dabei ist besonders bemerkenswert, dass die Stiftung im Gegensatz zu anderen Hilfsprogrammen nicht nur einen Teil, sondern sämtliche Kosten für Operation und Intensivtherapie übernommen hat.

Die Organisation und Durchführung eines so umfangreichen Op-Programms war natürlich nur möglich, weil hervorragend ausgebildete, insbesondere in Frankreich trainierte Teams von Herzchirurgen in einigen Hospitälern Vietnams vorhanden sind. In Ho Chi Minh-City gibt es zwei Hospitäler, das Herzinstitut und das Trieu Anh Hospital, in denen selbst sehr komplizierte Herzeingriffe durchgeführt werden können. Während ihres Aufenthalts in der Stadt hatte die deutsche Delegation die Gelegenheit zum Besuch beider Institutionen und zu Gesprächen mit der Leitung und den Chirurgenteams beider Kliniken.


Two children after open heart surgery

Besonders beeindruckt vom hohen Standard der Ausrüstung in Operationsräumen und Intensivstationen wie auch von der fachlichen Qualifikation der chirurgischen Teams waren die beiden Delegationsteilnehmer Prof. Dr. Wolfgang Hiller von der Technischen Universität München und Vorstandsmitglied der Stiftung, sowie Dr. Heinz Palla, medizinischer Berater der Stiftung. Dr. Palla: „Die vietnamesischen Kollegen haben mich freundlicherweise zu einigen sehr komplizierten Eingriffen eingeladen. Ich konnte mich überzeugen, dass ihre fachliche Qualifikation in jeder Hinsicht vergleichbar ist mit den besten Chirurgen in Deutschland und anderen Ländern.“ Prof. Hiller war vor allem vom persönlichen Engagement des medizinischen Personals beeindruckt: „In unseren Gesprächen konnte man spüren, wie sehr Aerzte und Schwestern um ihre Patienten bemüht waren.“

In der alten Kaiserstadt Hue, führte die Delegation Gespräche mit der Leitung und dem Chirurgenteam der Medizinischen Hochschule, wobei über den Umfang und die Organisation der Eingriffe diskutiert wurde. Inzwischen hat die Stiftung die Mittel für mehr als 20 Herzoperationen in Hue bereitgestellt, die in den nächsten Wochen durchgeführt werden.

Angesichts von vielen tausend herzkranken Kindern in Vietnam, die bisher vergeblich auf eine dringlich notwendige Operation warten, bemühen sich einige andere Hospitäler des Landes um die Einrichtung herzchirurgischer Abteilungen und dafür erforderlicher Intensivstationen. In diesem Zusammenhang verhandelte die deutsche Delegation auch mit der Leitung und den verantwortlichen Chirurgen des Provinzhospitals Nha Trang, wobei es um eine mögliche Unterstützung der Stiftung bei der apparativen Einrichtung des im Aufbau befindlichen herzchirurgischen Zentrums ging.


German delegation in Trieu Anh Hospital with staff and operated children

Ein Aspekt, der in den Diskussionen zwischen vietnamesischen und deutschen Teilnehmern immer wieder zur Sprache kam, war der Zusammenhang zwischen dem im Krieg eingesetzten, mit Dioxin verunreinigten Herbizid Agent Orange sowie anderer giftiger Entlaubungsmittel und dem gehäuften Auftreten von angeborenen Missbildungen wie auch anderer Erkrankungen. Dabei wurde deutlich, dass der ursächliche Zusammenhang unterschiedlich gewertet wird. Insgesamt wurde immer wieder betont, dass die vorliegenden epidemiologischen Daten nicht ausreichen, um alle aufgetretenen Geburtsdefekte und Erkrankungen mit Sicherheit den im Krieg eingesetzten Giften zuschreiben zu können.

Soweit das gehäufte Auftreten von Missbildungen insgesamt betroffen ist, so häufen sich allerdings die Belege, die für einen ursächlichen Zusammenhang mit Agent Orange sprechen. Nicht zuletzt lässt sich eine klare Korrelation zwischen der Menge des in bestimmten Gebieten versprühten Gifts und der Häufung von Geburtsdefekten feststellen. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. der Distrikt Can Gio, in dem die Stiftung zahlreiche Einrichtungen für die Betreuung und Rehabilitation einer ungewöhnlich hohen Zahl behinderter Kinder errichtet hat. Erklären lässt sich die hohe Missbildungsrate damit, dass der Distrikt wegen seiner strategisch wichtigen Lage im Mündungsgebiet des Saigon River häufigen Bombardierungen und Sprühaktionen mit Agent Orange und anderen Umweltgiften durch die US Air Force ausgesetzt war.


Dr. Palla in discussion with surgeons of Trieu Anh Hospital

Soweit angeborene Herzmissbildungen betroffen sind, ist der Zusammenhang zu Agent Orange allerdings nicht so eindeutig. Nach Ansicht von Experten des Herzinstituts in Ho Chi Minh - City bedarf es noch langjähriger epidemiologischer Untersuchungen, um in diesem Punkt zu einer sicheren Aussage zu kommen.

Claus Ruff hat eine klare Meinung zu diesem heiss diskutierten Thema: „Für mich persönlich und für die Stiftung spielt die letztliche Ursache der Erkrankungen überhaupt keine Rolle. Es sind die Kinder mit einer lebensbedrohlichen Krankheit welcher Ursache auch immer, denen wir helfen wollen“. Er hofft durch das Bekanntwerden des Engagements der Stiftung in Vietnam vermehrt Mittel für seine Projekte zu erhalten - nicht zuletzt von internationalen Firmen, die im vietnamesischen Markt tätig sind.

Weitere Infos:

WHH - Stiftung Wirtschaft hilft Hungernden

Der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Walter Döring, hat heute in Stuttgart den Eine-Welt-Preis der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg und des Fördervereins Hilfe Direkt e.V. überreicht, der erstmals anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Stiftung für herausragende Eine-Welt-Arbeit vergeben wurde. Der erste Preis in Höhe von 10.000 DM, der wie alle anderen Preise privat gestiftet wurde, ging an die Stiftung „Wirtschaft hilft Hungernden“ in Bonndorf im Schwarzwald.

Die Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die rein humanitären Zwecken dient. Sie finanziert und fördert primär Projekte in Ländern der sog. „Dritten Welt“ und soweit dies möglich ist auch Nothilfe in Katastrophengebieten. Die Stiftung leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Alle Projekte werden dokumentiert und nach Abschluss vor Ort überprüft.
Die Stiftung arbeitet ehrenamtlich. Spendengelder werden nachweislich ohne jeden Abzug für die Hilfsprojekte verwendet. Aufwendungen, die entstehen, tragen Vorstand und Beirat der Stiftung persönlich.

Dipl.-Ing. Claus-W. Ruff
Vorstandsvorsitzender der WHH
Paul-Körberstraße 13, 79848 Bonndorf, Tel 07703/660, stiftung-whh@web.de

Glückliche Gesichter wohin man blickt. Und am wichtigsten - Klaus Ruff und Georg Mehl, die beiden Männer von der Stiftung "Wirtschaft hilft Hungernden", die uns das Geld zum Bau von sieben Häusern gegeben, die mit uns gelitten, gehofft und gebangt hatten - auch sie sind stolz und gerührt angesichts des imposanten, nun endlich fertig gestellten Kinderdorfes. Wir, das heisst Kinder brauchen Frieden und unsere Partner der Mission de la Croix glorieuse, konnten dem Vertrauensvorschuss, den uns die Stiftung eingeräumt hat, mit der Präsentation eines in Ruanda bisher einmaligen...".i

Homag AG Schopfloch ist Gründungsmitglied und Beirat der Stiftung "Wirtschaft hilft Hungernden".


Prof. Wolfgang Hiller ist Beirat der Stiftung Wirtschaft hilft Hungernden

Wirtschaft hilft Hungernden (WHH) - Bonndorfer Unternehmer Claus Ruff >EineWelt2 (3.7.2004)

Der Bonndorfer Unternehmer Claus Ruff und die Stiftung "Wirtschaft hilft Hungernden" wollen herzkranken Kindern in Südvietnam eine Lebenschance geben

Trang ist ein neun Jahre altes Mädchen aus Südvietnam. Sie hat einen schweren angeborenen Herzfehler. Auf einem Auge ist sie halb blind und chronisch unterernährt. Ihr und anderen vietnamesischen Kindern mit Herzerkrankungen will die Stiftung "Wirtschaft hilft Hungernden", die der Bonndorfer Unternehmer Claus Ruff 1983 gegründet hat, helfen - und ruft zu Spenden auf.

Als Ursache der gehäuften Missbildungen am Herzen schließen Ärzte einen Dioxinschaden auch in der dritten Generation nicht aus. Denn da, wo Trang lebt, ist die Dioxinbelastung durch die Entlaubungsaktionen im Vietnamkrieg extrem hoch. Doch ohne Herzoperation hat Trang kaum eine Lebenserwartung. Claus Ruff, Vorsitzender der Stiftung "Wirtschaft hilft Hungernden" (WHH), die weltweit Hilfsprojekte unterstützt, kennt Trang persönlich. Er hat es ermöglicht, dass das Kind operiert wird, sobald sich ihr Zustand stabilisiert hat. Und er hat von 200 weiteren Kindern erfahren, die ähnliche Herzfehler haben. Ohne Operation haben auch sie kaum eine Überlebenschance. Deshalb begann die Stiftung eine Hilfsaktion für herzkranke Kinder in Vietnam - und will mehr Menschen finden, die das unterstützen. "Wir wollen mehr Kindern wie Trang helfen", sagt Claus Ruff, der den Hintergrund des neuesten Stiftungsprojekts so schildert:

"April 2004. Wir begegnen Trang, als wir im Süden Vietnams mit einer lokalen Sozialarbeiterin und einem Dolmetscher in den Mangrovendörfern unterwegs sind. Hier leben die Ärmsten der Armen. Wir, das sind Heinz Palla, Arzt, Christiane Schütze, Ergotherapeutin und Journalistin, und ich. Mit Spenden in Höhe von 400 000 US-Dollar hat die Stiftung WHH in sieben Jahren zwei Reha- und Sozialzentren für behinderte und durch Dioxin geschädigte Kinder im Distrikt Can Gio in Südvietnam aufgebaut. Rund 120 Kinder werden heute physiotherapeutisch, medizinisch und pädagogisch betreut, weitere 20 Schwerstbehinderte rund um die Uhr. In Behindertenschulen, Lehr- und Ausbildungsstätten bekommen Kinder und Jugendliche eine nach Alter und Behinderungsgrad differenzierte Ausbildung.

Dennoch: So viel mehr behinderte Kinder leben in den Mangrovendörfern. 80 Kinder werden zwar über die Rehazentren von einem mobilen sozialen Dienst ambulant betreut. Andere aber werden weiterhin von ihren Eltern versteckt, denn das, was in Japan als "Hiroshima-Stigma" bekannt war, existiert längst in Vietnam: die Angst der Eltern vor genetischen Schäden aufgrund des Extremgiftes Dioxin. Das heißt: Ist ein Kind in der Familie behindert, können auch gesunde Geschwister nicht verheiratet werden. Die Angst hat Geschichte.

Vor 30 Jahren haben in diesem zweitgrößten Mangrovengebiet der Erde US-Militärs im Krieg besonders intensiv ein mit Dioxin vermischtes Unkrautvertilgungsmittel gesprüht, das berüchtigte "Agent Orange". Vietnam ist nun weltweit das Land mit der höchsten Behinderten- und Missbildungsrate. Neue Daten belegen, dass in der Region Can Gio besonders große Mengen versprüht wurden. Hier sind wir mit der Sozialarbeiterin unterwegs. Wir fahren mit einem Boot, halten an sehr provisorischen Landestegs und folgen der Sozialarbeiterin in armselige Hütten, in denen mehrfach schwerbehinderte Kinder leben.

In solch einer Hütte treffen wir Trang. Sie verbeugt sich artig und flüstert ihren Namen. Sie atmet schwer. Dr. Palla tastet einen gravierenden Herzfehler, der bei uns problemlos operiert werden könnte. Aber ohne Operation, sagt Palla, wird das Kind die nächste Infektion kaum überleben. Trangs Eltern sind Tagelöhner, der Vater ganz ohne Arbeit. Sie haben zwei weitere Kinder. Eine Operation kann sich die Familie nicht leisten, nicht einmal eine medizinische Untersuchung. Mir wird sofort klar, dass ich nicht zurückfliegen werde, ohne dem Kind geholfen zu haben.

Pater Diep, unser langjähriger vietnamesischer Partner und Leiter des Rehazentrums, empfiehlt eine Saigoner Herzklinik. Die Zeit drängt. Am Tag unseres Abflugs bekommen wir für Trang einen Termin in der Herzklinik. Früh morgens lässt Pater Diep das Mädchen abholen. Trangs Vater begleitet sie. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass Trang Auto fährt. In der Mittagspause, die wir mit ihr verbringen, probiert sie das erste Mal in ihrem Leben Vanilleeis. Sie lacht ein kleines bisschen. Doch als sie so erschöpft ist, dass sie Christiane Schütze lieber ein Stück tragen soll, stellen wir entsetzt fest, dass das sonst normal entwickelte Mädchen federleicht ist, leichter als ein zweijähriges Kind. 10 Kilo zeigt die Waage im Krankenhaus.

Die weiteren Untersuchungen bestätigen am Nachmittag Dr. Pallas erste Diagnose: Trang hat einen schweren Herzfehler - und sie ist keineswegs ein Einzelfall. In der Saigoner Herzklinik ist die Warteliste lang. Weit mehr als 200 Kindern, so wird uns gesagt, könnte durch Operationen geholfen werden. Und die meisten Kinder stammen aus den dioxinverseuchten Mangrovengebieten. Die Ärzte sind hilflos. Sie müssen die Kinder immer wieder wegschicken, weil die Eltern kein Geld haben. Eine Operation mit Vor- und Nachsorge kostet rund 3000 USD. Ich frage noch einmal nach, weil ich es einfach nicht glauben kann. ,Können Sie helfen?´, fragen uns die Ärzte. ,Wenn Sie zurück sind in Deutschland, vielleicht finden Sie Menschen, die sich dieser Kinder annehmen.´ Dass ich die Kosten für Trangs Operation übernehme, war mir vom ersten Augenblick an klar. Wie aber den vielen anderen Kindern helfen, die ohne Operation kaum überleben können?

Ich habe die Lebensverhältnisse in den Mangrovendörfern gesehen. Strohhütten ohne Wasser, Strom und Kanalisation. Die Familien leben kärglich vom Fischfang und stellen Körbe und Matten aus den Blättern der Wasserkastanie her. Ist eines ihrer Kinder krank, behindert oder muss es gar operiert werden, ist die Verzweiflung groß. Reichen doch die Einnahmen kaum für regelmäßige Mahlzeiten. Dabei habe ich vor Augen, wie liebevoll sich die Mütter und Väter um ihre behinderten und kranken Kinder kümmern. Noch heute, Wochen nach unserer Abreise, lassen mich die Bilder Vietnams nicht los. Ich habe sofort alles in Bewegung gesetzt, um so viele herzkranke Kinder wie möglich operieren lassen zu können. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen werden. Die Stiftung selbst stellt für Operationen einen Sonderfonds von 55 000 Euro zur Verfügung."
BZ vom 3.7.2004

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Sa 23. Feb 2013, 20:06

Vorwort:Meine Thai Reisebegleitung ist weg.Sie ist aus Heimweh zu ihrem geliebten Thailand durchgedreht,ging mit Messer auf mich los,fuhr wieder zureuck nach Saigon,ging dort zur Thai Bodschaft,schuettete dort ihr Herz ueber die boesen Farangs aus und sitzt jetzt wieder im Flieger Richtung Bangkok.

Wir waren lange zusammen,muss mich jetzt ploetzlich wieder an eine Leere,an Einsamkeit gewoehnen.
Jede Lebensveraenderung ist schwer,aber ich werde mich schon troesten!!!!!


Nha Trang


Aber Nha Trang scheint sowieso der Touristenzoo von Vietnam zu sein.


im Februar war das Wetter ok. Vielleicht ein bichen kalt und am Strand hatte es recht hohen Wellen. Die Unterwasser-Sicht war leider nicht so toll.

Das Meer werde ich Morgen erforschen,bin eben gerade in einem leckerem Bier Hoi Lokal versackt.
Fisch ist hier auch sehr,sehr lecker und billig.

Hier sind die Preise noch billiger als in Saigon.

Wer kann mir noch sagen ,was ich in Nahthrang so alles anstellen kann,vieleicht bleibe ich ein paar Tage hier .
Habe ja ein Open-Tour-Ticket bis Hanoi und da kann ich nach Lust und Laune improvisieren.

In Nha Trang gibt es die Cham-Türme, einen Tempel mit Big Budda, einen Handabdruck von einem Riesen, man kann Tauchen gehen oder eine Touri-Bootsfahrt machen. Je nach dem welches Boot man erwischt, wird da gesoffen oder gekifft. Das Essen bei so einer Veranstaltung nicht so der Hit.

Was in Viet Nam nervig ist, dass alle fünf Minuten jemand ankommt und was verkaufen will. Man kann nicht mal in Ruhe essen.

Komme gerade vom Meer.
Das Meer in Nha Trang ist einfach traumhaft,wie vor 3 Jahren.
Das Wasser hat eine hellblaeuliche Farbe ,oder sagt man da tuerkisblau und das Wasser ist kristallklar.
Die weissen Sandstraende sind fast menschenleer und schmiegt sich um die Meerbucht wie eine Banane.

Die Stadt liegt direkt am Meer und die Stadtvaeter haben schon fruehzeitig eine vernuenftige Klaeralage gebauT anders als wie in Pattaya.

Also in die Thai Tunke werde ich die naechste Zeit nicht schwimmen gehen,an Viet Nam kann sich Thailand wirklich eine kleine Scheibe abschneiden!

Komme gerade aus dem Bier Hoi Lokal.
Preise einfach super ,da muss man die Leber unter Kontrolle halten.

Hatten dieses mal ein Sit In mit 2 Amis,einem Daenen und einen New Zeelander.

Sorry ,mit den Amis kann ich es nicht,kein Vorurteil ,aber als die hoerten ich waere Deutscher fand die Unterhaltung nur noch ueber die Schulter statt.
Da sind mir doch die smal talk Viet Namesen lieber.

Die Moped-Taxi-Fahrer koennen wirklich nichts an mir verdienen!

Bin gerade dabei die Stadtbuslinien in NhaTrang am erforschen.
Bus Nr.4 zu 2000 Dong faehrt die Strecke TT.Brother Open Bus Company-Long Son Pagode.
Auf halber Strecke liegt ein gut sortierter Supermarkt fuer nuetzliche Einkaeufe.
Bus Nr.5 faehrt die Uferstrasse entlang und kreuzt auch mein
Bier Hoi Lokal und Markt.
Leider wird die Linie gegen 20 Uhr eingestellt ,da bin ich mit dem Trinken nach einem heissen,schweisstreibenden Tag noch nicht fertig.

NhaTrang ist wirklich ein luxurioeser,aufstrebender Badeort.
Hier wird fleissig in neue Resort/Hotelanlagen und Geschaefte investiert und viel Service geboten.
Wunderschoene,saubere Parkanlagen mit Blumen und Straechern erstrecken sich kilometerweit den Strand entlang.
Es herscht eine gute Infrastruktur und wenn bald genug Gaeste kommen koennte NhaTrang in Suedostasien die Nr.1 werden.

Das Preis/Leistungsverhaeltnis ist hier noch ok ,Wasser und Strand sehr sauber und nicht ueberlaufen und das Wetter im Maiausgezeichnet.

NhaTrang koennte man mit Toremolinos und Marbaja in Spanien oder mit den teuren Straenden in Frankreich vergleichen ,nur noch besser.


Der Thap Ba Cham Tower sollte man gesehen haben .
Eintritt 4500 Dong.
Koennte auch im Angkor Wat stehen
Von oben schoene Aussicht auf den Ort und den Hafen.
Es weht eine angenehme Briese und das ist wohltuend ,
denn NhaTrang ist verdammt heiss.

Die Long Son Pagode liegt am Meer und lohnt sich auch.

Komme gerade aus meinemNhatrang ,besonders in Meernaehe besteht fast nur aus Hotel- und Resortanlagen,Reisebueros ,Touristengeschaefte und Internetlaeden ,
wo man auch billig ins Ausland telefonieren kann.

Die Meerumgebung ist eine Vorzeigelandschaft mit schoenen Parkanlagen ,Restaurants und Sportanlagen.

Bin aber mal 10 km weiter suedlicher am Strand langmaschiert.
Eine ganz normale,staubige ,kleine Ortschaft Vietnamesen sitzen an kleinen Tischen und schluerfen ihren Kaffee/Tee ,ohne Touristen,
aber genau so etwas liebe ich.

Auf dem Weg lag das TRAN HUNG DAO Denkmal.
1228-1300
Soll ein grosser und wichtiger General gewesen sein.

Wer kennt ihn von euch?

Es werden Bootsfahrten von den Reisebueros angeboten.
Mun,Ebony,Monkey-Inseln,Fisching Tours und Balto Wasserfall.
Die Touren kosten um die 6 Dollar ,Mittagessen im Preis eingeschlossen.
Wer saufen oder Kiffen will,no problemo!

Auch eine Ein-Tages-City-Tour,oder Ein Tag Flussboot Tour sind im Angebot,buchbar in den viielen Reisebueros und Hotels.

Uebrigends der Cham Tower den ich gestern besichtigt habe ist aus
dem 7 ten Jahrhundert.

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OttoNongkhai
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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Mo 25. Feb 2013, 13:34

War heute noch mal am weissen Buddha.
Furchtbarer Ort ,denn die vielen Bettler,Verkaeufer und Kinder sind sehr aufdringlich und fordern agressiv ihre Dollar.
Touristenplaetze sind nicht so mein Fall,aber jetzt habe ich ein paar schoene Fotos.

Gestern ,am Farang-Table,war es sehr langweilig und ich ging frueh zu Bett.

Heute kam mal der Besitzer der Kaschemme zu mir ,musste doch feststellen wer sein Bier Hoi da wernichtet

Er ist 54 Jahre und war damals Bomberpilot der Amis in Suedvietnam gegen den Vietkong.
Nach der Flucht aus Vietnam,die Amis haben gloreich verlohren ,
hat er 3 Jahre in Amerika gelebt.
Er hatte viel zu erzaehlen,im Pitschingenglisch .

Am Nebentisch sassen noch zwei Stuermer des 1.FC NahTrang .

Die sprachen zwar kein Englisch ,aber das Wort Rummenige,oder Beckenbauer (wird der nicht 60),die waren bekannt.
Dann wurde noch muskelmessen gemacht,wo ich etwas schlech abschnittund irgendwann dann trat ich meinen Heimweg an.

So ein Abend ist immer sehr ergibig ,man lernt nicht nur die vietnamesische Sprache und irgendwann bekomme ich auch mal eine gute Mia hier vermittelt.........(was ja auch spaeter zytraf)

Noch ein paar Erkenntnisse durch Gespraeche,
Die Amis lieben Thailand,da Thailand ein treuer Verbuendeter von Amerika ist.Supermarkte sind voll mit amerikanischen Produkten.
Thailand fuehlt sich an der Seite seines starken Bruders sehr wohl.

Die Amerikaner fuehren sich teils in Vietnam als Herrenmenschen auf.
Viet Nam braucht die Touristen-Dollar und schweigt.

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OttoNongkhai
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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Mo 25. Feb 2013, 13:34

Wie wuerde ich die Vietnamesen beurteilen und einschaetzen?

Sie sind in Klug,Fleiss haben Organisationstalent und sind oft Sauberkeit fast wie wir Deutschen ,nur mit einem asiatischen Tatsch.
Sie wirken manchmal etwas ruepelhaft,ruecksichtslos,aber ohne Konflickte zu provozieren.
Wer schreit bekommt eine laute Antwort,wer boxt ,der bekommt eine zurueck.
Die Kontaktfreudigkeit ,besonders bei der Jugend ist aber sehr gross.

Austausch von Zaertlichkeiten auf der Strasse ist selten/fast nie zu sehen.
Die vietnamesische Frau ist oft sehr selbstsicher ,schoen und weiss was sie will,Geld.
Die Viet Frau ordnet sich aber dem Mann unter.
Farang Vietpaare sieht man selten in Vietnam und wenn da hauptsaechlich in Saigon
Besonders die Frauen am Markt ,die gut Englisch sprechen,
bescheissen den sprachunkundigen Auslaender um manchmal bis zu 500 %.

Bei mir nicht ,dafuer habe ich auch ab und zu einigen Aerger und heute habe ich vernommen "Fuck you self".
Mache ich aber nicht.

Teils sind sie so tuechtig und aufstrebsam ,wie die Deutschen nach dem verlorenen 2.Weltkrieg.
Seit dem Jahre 2000 boomt der Touristensektor und die Dollareinnahmen.

Es gibt kaum noch Reisebehinderungen ,so wie frueher.

Viet Nam ist das ideaale Reiseland mit guenstigen Preis und sehr guten Service.Desonders hoehere/luxus Ansprueche werden erfuellt.
Viet Nam hat alles zu bieten,saubere Straende und Meer,alle Sportmoeglichkeiten,schoene Berglandschaften,Natur Seen,heisse Quellen und grosse Staedte mit guten Einkaufsmoeglichkeiten.


Die Welt sollte die Vergangenheit Viet Nams und ihre Angst in einem kommunistischen Land Urlaub zu machen vergessen,
denn vom Kommunismus merkt der Tourist so gut wie nichtsund Viet Nam ist ,wenn man etwas aufpasst ,ein sicheres Reiseland.


Ob es auch in Viet Nam bald ein Wirtschaftswunder gibt,wie im Nachkriegsdeutschland,wer weiss?

Ach ,noch eine Gehaltsstatistik fuer einen einfachen Angestellten,oder Servicekraft.
In Cambodia 25 Dollar/Monat
In Viet Nam 50 Dollar/Monat
In Thailand150 Dollar/Monat

Habe eine nette Runde Australier gefunden ,die mich in ihre Bierrunde aufgenommen haben und mich mit Inseiderwissen versorgen.

Sind alles Rentner die hier schon einige Zeit leben,so um die 65 Jahre sind und so fuehle ich mich auch.

Habe mir dann standesgemaess eine vietnamesische Freundin zugelegt,schaut noch toll aus ,ist aber schon 49 Jahre.
Passe mich also an ,muss ja nicht immer eine 30 jaehrige sein.


Hier mal die Meinung eines Expats.
Nach meiner Erfahrung wurde der Abstand der Superreichen tatsächlich immer größer. Doch fast allen geht es besser als früher.

Der wirtschaftliche Aufschwung läßt die Leute hoffen und das Streben, seine Lage aus eigener Kraft zu verbessern, ist allgegenwärtig.

Es hängt doch alles an der Ökonomie. Da ist die Situation ganz anders als in der DDR. Und selbst bei der Hungersnot 1987/88 war das Regime Vietnams nicht gefährdet. Deswegen erwarte ich keinen Aufstand.

Ein Foto, das ich in Hanoi gemacht habe, illustriert die Situation. Die Frauen vor dem Highend-Laden können sich z. B. die Marke McIntosh nicht leisten (ich übrigens auch nicht). Aber das ist ihnen egal. Sie haben vor dem Laden ihre Marktstelle und gehen ihre Geschäften nach.

Sicherlich ist vieles kritikwürdig an VN. Aber es gibt von extremistischen Exilanten beherrschte Foren, die mit Vorsicht zu genießen sind.
Militärische Expansionsgelüste gegen Laos und Kambodscha kannste getrost unter Hetze verbuchen.

Ein sachliches Forum mit Vietnamesen aller Herkunft (Süd- und Nordvietnam, West- und Ostdeutschland, ehem. Studenten, Gastarbeiter, Flüchtlinge, heutige Studenten und Leute in Vietnam selbst, last but not least alle mögliche Deutsche)
findest Du hier:
http://www.vietnam-forum-vn.de/index.php
Ich habe lange in Thailand feste Wurzeln gehabt,mich aber mit der Zeit dort entfremdet.
Vietnam war mal ein Ausweichsposten,halte aber das Leben hier momentan fuer sehr hart,stressig und anstrengend,aber sehr abwechslungsreich.
Vietnam und die Sitten hier kommen mir der deutschen Lebensweise am naehsten und das Essen bzw. Bier sind hier immer noch ok,besser als in Thailand.
Was mir in Vietnam nicht gefaellt isr die kommunistische Unfreiheit und wenn man eine asiatische Partnerin dort hat,wird sie laufend mit unverschaemten Blicken angemacht.

Ist eben ein scheinheilischer Staat im Punkte Sex und Moral und Onkel Ho schwebt laufen ueber uns und erhebt seinen Zeigefinger.
Habe aber fast 6 Monate in Indien gelebt und dort habe ich wegen der Groesse des Landes mehr Moeglichkeiten mich zu entfalten.Nur Indien ist wegen den Massen auch stressig.

Deine Einschätzung der Situation in Vietnam teilen wir voll.
Unsererseits haben wir in Thailand ein höheres Maß an Gelassenheit festgestellt. Positiv gesehen ist die vietnamesische Unrast eine Eigenschaft, die das Land voranbringt.

Was die Vertrautheit der Sitten betrifft, so hat diese wohl mit der französischen Kolonialherrschaft zu tun. Dadurch sind die Vietnamesen europäischer als andere asiatische Völker.

Dieses Kommunistische, sprich Autoritäre stört uns ebenso, zumal es mit Willkür verbunden ist. Andererseits kann man dadurch, wenn man geschickt ist, Vorschriften ohne weiteres umgehen. Meine Frau hat da Talent, ohne Bestechung und Unterwürfigkeit zum Ziel zu kommen.
Letztendlich sind diese Verhältnisse ein Grund, daß sie nicht mehr in Vietnam wohnen möchte, so gern wir auch ihre Heimat besuchen.

Bezüglich Sex sind die Vietnamesen auch ohne staatlichen Einfluß so. Sie tun nach außen hin moralisch, sind in Wirklichkeit aber alles andere als verklemmt.
Zu DDR-Zeiten, als Studentin, hat meine Frau in den Semesterferien für Gastarbeiterinnen gedolmetscht. Die haben eine Verschreibung der Pille empört zurückgewiesen, mit dem Ergebnis, daß nicht wenige innerhalb kürzester Zeit schwanger waren.

Ansonsten sind Fahnen, Ho-Bilder und Plakate heutzutage nur noch Staffage einer längst kapitalistisch agierenden Parteiherrschaft.

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Mo 25. Feb 2013, 13:35

Gestern Abend habe ich mich auf dem Rueckweg zum Hotel etwas verlaufen.
War 23 Uhr und alle Strassen sehen gleich aus.
Keiner konnte mir den richtigen Weg zeigen ,die Strassen waren sowieso fast menschenleer.

Habe das Hotel dann doch noch gefunden,schweissgebadet.

Hatte noch eine Auseinandersetzung mit einem Moped-Taxi-Fahrer.
Der lauert mir schon seit Tagen ,jeden Abend an der Kreuzung ,wo mein Hotel liegt auf und will mich zwingen mit ihm zu fahren.

Dabei blockiert er immer meinen Weg und Gestern ist er mir sogar ueber den Zeh gefahren.

Habe eine stink Wut im Bauch,kein Vietnamese hat mir geholfen,
*vor der Kreuzung ist ein Open Air Lokal*

Werde heute einen anderen Rueckweg waehlen!

Wenn man mal richtige Probleme hier bekommt ,oder ein Raubueberfall ,was ist dann?

Polizei ist nirgends zu sehen haengt nur in ihrem Gebaeude herum und schlafen.
Ein Vorfall der mir zu denken gibt.

Die Vietnamesen bestellen lieber das teure Tiger Bier.
Der Flaschenschliesser enthaelt ein Los und man kann Gold ,Auto oder Haus gewinnen.
Bis jetzt habe ich nur Leute kennengelernt die eine Freiflasche oder Taschenlampe gewonnen haben.
Meine Dame ist weg ,zurueck nach Thailand.
Vietnam hat iht nicht gefallen.
Mal sehen ob ich die Fahrt bald abbreche.
Habe z.Z.nur eine aeltere Vietnamesin die mich verpflegt.

Fuer Vietnam braucht man sehr starke Nerven,ein Eisschrankherz und ein Dauerlaecheln,
Provokanten,besonders in der Touristenindustrie,lauern ueberall und haben klettenaehnlichen Karakter.

Taegliches Lottospiel ist hier auch angesagt.
Los kostet 2.000 Dong und man kann bei 6 richtigen Nummern
50.000.000 Dong gewinnen.

Sonst muss man hier stark aufpassen ,dass man nicht zum Saeufer wird.
Leckeres,billiges Bier ,nette Tafelrunden bei angenehmen Wetter,
da kann man schnell versacken.

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Re: VIETNAM,Rueckblicke auf die Jahre 2005-2008

Beitrag von OttoNongkhai » Mo 25. Feb 2013, 13:37

Um 5:30 a.m.ist der halbe Ort am Strand und macht Morgengymnastik.
So einen Voelkeraufmarsch habe ich selten gesehen.
Gegen 7 a.m.wird es hier sehr heiss und dann sin nur noch die Auslaender am Strand ,die sich gesundheitsschaedlich braten lassen.

Werde wohl auch meinen Tagesrythmus etwas aendern.
Ich bewundere immer diese schmalen,hohen vietnamesischen Haeuser.
So wuerde ich auch gerne bauen ,oben ist immer frische Luft und gute Aussicht und man braucht nicht viel Grund und Boden.
Gespraeche nach Thailand zu 10.000 Dong/Minute .oder 1 kg Paket zu 160.000 Dong.
Gestern habe ich mit einer netten Vietnamesin eine Mopedtour in der Umgebung Nahtrangs unternommen.

Mopedmiete Tag/50.000 Dong ,(1 Dollar = 15.880 Dong)

2 Liter Benzin =20.000 kommt auch in diese Muehle und los geht es.

Zuerst werden die Thermalquellen ,nettes,heisses Wassr in 6 km Entfernung besucht.
Eintritt zwischen 20.000- 100.000 Dong,ganz nachdem was man dort treibt.
Es gibt badewannenartige Gefaesse wo man ein leckeres Schlammbad nehmen kann.
Habe mal den kleinen Finger reingehalten,der quoll richtig auf und stank ganz schoen nach Schwefel oder sonstigen Mineralien.


Dann ging es auf der gut befahrenen Strasse Richtung Norden ,links parallel zur Bahnlinie und rechts lag das hellblaue Meer.

Faehranlegestelle zur Monkeyinsel,ein richtiger Touristentummelplatz.
Wir fahren noch 20 km weiter ,dann einen lehmigen Schotterweg in Richtung Gebirge ,die hoeste Erhebung ist hier 1361 Meter hoch.

Ein kleiner Parkplatz und dann geht es zu Fuss weiter.

Es soll ein schoener Waserfall 300 Meter hoeher liegen.

Meine Bgleiterin gibt auf und eine spitzhuetige Getraenkefrau ,so 28 Jahre alt begleitet mich auf dem Rest der Strecke.

Felsen ,Schlucht,Urwalt,Lianen,Engpaesse ,wo ich meinen Bierbauch stark einziehen muss und schweissgebadet ,bei netten 38 C und Sonnenschein erreiche ich den fast ausgetrocknetet Wasserfall mit kleinen See.

Meine Frau springt wie ein Wiesel von Fels zu Fels und hat keinerlei Probleme diese Strecke mehrfach am Tag mit Touristen zu machen.
Ich bin da lieber vorsichtiger ,meinen letzten Beinbruch noch gut in Erinnerung.

Jetzt kann ich auch verstehen warum die Amis den Vietnamkrieg verlohren haben.
So klein und schmaechtig manche Vietnamesen auch wirken ,so zaeh,eisern und durchtrainiert sind sie und im Berg/Jungelbereich sind sie unschlagbar,egal wie heiss es ist ,ob es regnet oder ob das Essen ausgeht.

In diesem Gebirge koennte man gut UEBERLEBENSTRAINING FUER MANAGER organsisieren ,ist noch ergibiger als der Isaan.


Abends habe ich dann die abgewanderten Kallorien wieder mit Bier Hoi aufgefuellt.

Heute ist Nai Hai Tan Ging,so eine Art Nationalfeiertag und da werden auch Gefangene bei guter Fuehrung aus dem Kasten gelassen.

Gestern waren alle Lokale gerammelt voll und heute toben sich die Jugendlichen auf den Strassen aus.
Hoffentlich ueberlebe ich das!!


Heute in einem Feinschmeckergeschaeft gesichtet,Hund in der Dose!
170 g zu 9500 Dong (27 Bath)
Wer gibt eine Bestellung auf?

Habe auch meine Plaene geaendert.
Besitze jetzt ein anderes Hotelzimmer auf Monatsrate zu 125 Dollar.

Werde das Zimmer als Stuetzpunkt verwenden und mein Gepaeck dort lassen ,wenn ich auf Reisen gehe.Liebe immer wenig Gepaeck!
Momentan gefaellt es mir aber noch sehr gut in Nhatrang.
Man weiss ja nie was aus diesem schoenen Ort wird ,wenn die Neckermaenner und CO.hier einfliegen?

Ein anderer Grund des Zimmerwechsel,man hat mir in meinem bisherigen Hotel nicht gestattet eine Vietnamesin mit ins Zimmer zu nehmen.
Im neuen Hotel wird es geduldet,haben wohl die Polizei geschmiert.

Besitze ja jetzt wieder eine etwas aeltere Betreuung und die will ja auch mal in einem vernuenftigen Bett schlafen.

Die laengste Seilbahn in Asien fuehr bei Nhatrang zu einer Insel.
Dort ist ein Vergnuegungspark und eine ganz vornehme Hotelanlage.
Einen Besuch wert!!!

Momentan bin ich gerade die vielen Fischlokale hier am durchtesten.
Dazu braucht man eine Vietnamesin ,sonst bekommt man nicht das was man will ,oder es ist zu teuer.
Englischkenntnisse sind teils noch sehr schlecht in Vietnam,mit Ausnahme der Touristenfuehrer ,die ja damit Geld verdienen.

Hatte auch vor 2 Tagen Aerger mit meiner Hausbank.
Die Pin-Nr.fuer meine neue ATM-Karte war defekt und bis die von der Bank,bei schlechter Verstaendigung,dass mal kappierten,
da vergingen 2 Stunden.
What is your problem!!!!

Jetzt klappt es und ich habe mein Bargeld auf der Bank gesichert.
Die Bierkultur in Viet Nam hat es mir immer besonders angetan.

Man sitzt an kleinen Tischen direkt an der Strasse,trinkt leckeres Bier Hoi Fassbier,der Liter zu 5.000 Dong beobachtet die Zehnerie und findet schnell Kontakt zum Tischnachbarn,
aehnlich einer Bierpinte in Koeln am Ring mit Koebis und Floens.
Leider gibt es so etwas nicht in Thailand!!!!!

Gestern war Nationalfeiertag hier in Viet Nam und wer 4 Liter Bier vernichtete bekam ein Liter frei.
Die Bierlokale waren bis zum Rand gefuellt und ueberall schall es lautstark,
Mot-Hai-Baa Yooooo ( 1-2-3-Prost)

Sonst geniesse ich das Leben und werde faul und dicker,

werde aber bald wieder auf Tour gehen,denn die Hummeln im Hintern fangen schon an und ich habe hier fast schon alles abgeklappert.
Die vietnamesischen Frauen sind so wie viele Thai-Frauen,wenn man mit ihnen 2 Tage zusammen lebt fangen die Geldforderungen an.
Meine Suesse ging die Telfonkarte zu neige und da forderte sie mal so eben von mir 200.000 Dong (ca 600 Bath).
Als ich das verweigerte wurde eben mal die Ohrringe ins Pfandhaus gebracht.
Die Telefonkarte ist sowieso in einer Woche wieder am Ende.

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