LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

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OttoNongkhai
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LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » So 21. Dez 2008, 12:21

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Ja,ich bin wieder in meinem Traumland,LAOS,ein Land wo die Uhren still stehen,ein Land mit freundlichen Menchen die den Gast noch freundlich,schuechtern willkommen heisen,ein kommunistisches Land mit all seinen Problemen,ein Land wie Thailand mal vor 20 Jahren war.

Bereise Laos schon mehr als 15 Jahre und immer wenn ich wieder mal vorbeischauhe,es hat sich nichts veraendert.
Finde noch den Zahnstocher auf der verstaubten,loechrigen Strasse wieder,den ich letztes Jahr hier weggeworfen habe,unter dem Hotelbett noch das benutzte Taschentuch,die Buszeiten,die Geschaefte,die Strassennamen,alles noch beim Alten in dieser frueheren,franzoesischen Kollonie.
Nur die Preise steigen,wie ueberall auf der Welt stark an,der Kieb ist starkere geworden (1 Bath=245 Kieb),Laos ist also teurer als wie noch 2007 und teurer als wie Thailand
(Ausnahme der Wein,Kaese und das Bagett).

Was mir leider unangenehm aufstoesst,die grasierende Armut der laotischen Bevoelkerung ist ueberall zu spueren und die Hoffnungslosigkeit der Jugend die keinen Beruf findet und daher in die Nachbarlaender fluechtet.
Reich sind in Laos nur die aroganten Chinesen und Vietnamesen mit ihren prunkvollen Haeusern und grossen,protzigen Autos.
Der normale Laote,wenn er nicht gerade fuer die Regierung arbeitet,ist arm und ueberschuldet,aber trotzdem laechelt er und ist sehr gastfreundlich.

Werde jetzt hier in lockerer Folge einige Eindruecke von meiner Reise wiedergeben!
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OttoNongkhai
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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Mo 22. Dez 2008, 12:02

"Mein" Laos,ein Land erwacht!
Laos ein Land wo man den Reis wachsen hoert.
Laos,das Binnenland am Mekhong,dass zum groessten Teil vom Gebirge und Hochebenen bedeckt und spaerlich besiedelt ist.
Die Fahne aehnelt der Thai Fahne aber nur von den Farben Blau,Weiss,Rot.
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Fuer manche ist das die Lao-Fahne:
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Von 1975 bis Ende 1990 war Laos verschlossen,beherscht vom Kommunismus ,ist aber seit gut 15 Jahren wieder zu bereisen.

Das Herumreisen in Laos ist natuerlich (zum Glueck) schwerer als wie in Thailand,
da es wenig gefuehrte Reisegruppen gibt und auch die Anzahl von guten Hotels,mit Aussnahme von Viantiane,gering ist.

Laos ist noch ein Geheimtipp in Suedostasien,teils in den Bergen etwas gefaehrlich und abenteuerlich trotzdem die Regierung in Viantiane die Bergvoelker unter Kontrolle haelt.(hoffentlich)
Laogeld = Kieb ,100 Bath =24.500 Kieb,1 Euro 11.150 Kieb Stand 12/08

Am 3.12 09 feiert Vientiane das 34-Jaehrige Bestehen der Lao People Demokratik Republick.

Ja,Laos ist ein kommunistischer Staat.
Die Einparteienherrschaft bleibt unveraendert im Amt

"die Partei stamm aus den Wurzeln des Volkes und es ist nicht vergessen worden,dass ihre hoesten Aufgaben darin besteht,die Interessen des Volkes zu schuetzen"
Dir Partei besteht aus ca.100.000 priviligierten Membern.Wer aufmukst bekommt eine Belohnung,Haus oder Reise und wird damit ruhig bzw kaltgestelt.
Protestler werden in Laos nicht geduldet man verschwindet einfach wie bei der Stasi frueher in Ostdeutschland!

Vietntiane wird frisch gestrichen,gesaeubert und geputzt.

Die Pathet Laos Gurillas kamen 1975 an die Macht und stuerzten eine von der USA gestuetzten Regierung.
Schon vorher wurden amerikanisch eingesetzte Regierungen in Vietnam und Kambodscha von kummiunistischen Truppen
gestuerzt.
Dann haben die Amis noch 2 Millionen Tonnen Bomben ueber Laos abgeworfen,aber das kennen wir ja schon von den Amis.

Laos zaehlt zu den aeermsten Laendern der Welt,wo auslaendische Hilfe verschwendet wird.

Ausser Laos sind heute nur noch China,Vietnam,Kuba und Nordkorea kommunistisch.

Laos weist ein Wachtum von 6-7% auf/Wasserkraftwerksprojekte/Kupfer,Goldminen/700.000 Touristen steigend sind die wichtigsten Einnahmensquellen von Laos.
Drastische aenderungen wird es in Laos nur geben,wenn sich auch China aendert und damit ist nicht zu rechnen.

Beste Reisezeit ist in der "kuehlen" Jahreszeit von November bis April.

Im April vom 13-15 liegt das spektakulaere Wasserfest,Song Khran und Lao New Jear ein Highlight unter den Festen.
In der Regenzeit ab Juli ist Reisen auf dem Landweg oft fast unmoeglich,da viele Strassen ohne Teerbelag matschig sind aehnlich wie in Kambodscha.

Wer Thai sprechen kann kommt auch mit der Lao Sprache schnell zurecht Passa Isaan=Wau Lao=Lao sprechen.

Der Buddhismus wurde durch den Kommunismus etwas veraendert,
hat aber seine Eigenstaendigkeit bis heute behalten.

Frueher war Vientiane mal ein Eldorado der Hippies,die Sex,Alkohol und Drogen nur so fliessen liessen,aber als in den 70er Jahren die kommunistische Prataet Laos die Regierung gewaltsam uebernahmen,den Koenig und seine Familie absetzten und umbrachten,da veraenderte sich Laos ueber Nacht und wurde bis Anfang der 90er Jahren zu einem geschlossenen,rueckstaendigen Land.Der Mekhong fungierte als "eisener Vorhand"

Viele Laoten flohen ueber den Mekhong nach Thailand und wanderten dann zum Teil nach Amerika und Frankreich aus.Andere kamen in der Naehe von Viantiane in ein Umerziehungslager,dass sich auch Seminar nannte.
Dort wurde man zu einem guten Kommunist umgepolt.
Die Laoten,die iin Thailand versuchten Ayuel zu bekommen wurden nach Jahren von den Thais wieder nach Laos abgeschoben (auch die in Thailand geborenen Kinder) und dort von der Polizei und Armee gedemuetigt.

Vientiane,Luang Prabang und andere touristische Staedte Lao's sind nicht mit Bangkok,Pattaya,oder auch Chiang Mai zu vergleichen.
Laos ist wie der Isaan in der Sprache,Gebraeuche und den Gesichtszuegen der Einwohner.

Kein Wunder,dieses Gebiet,also 17 Yangwats (Regierungsbezirke) gehoerten frueher mal zu Laos,bevor die Franzosen,die Laos kolunalisierten,dieses Gebiet den Thais als Geschenk machten.
Thailand hat dieses Gebiet nie an Laos zurueckgegeben.

Wer Laos bereisen will sollte viel Geduld und Zeit mitbringen und die Uhr zuhause lassen.
Nur so laesst sich geniessen,was Laos vor allem anderen Laendern Asiens auszeichnet;
Ruhe,Gelassenheit bei atemberaubenden,natuerlichen,schoenen Landschaften und Natur.

So koennte man sich das Paradies vorstellen wenn da nicht die grosse Armut waere!
Ein noch jungfraeuliches,kommunistisches Land wo das Reisen abseits der groesseren Staedte oft schwer und zeitraubend ist.

Das laotische Bauernhaus aus Teakholz ist ein Vorzeigeobjekt von dem Klima angepassten Architektur: in der heissen Trockenzeit bietet der Raum unter dem Haus einen kuehlen Platz fuer Arbeit und Erholung, die luftige Bauweise ergibt eine angenehme Durchlueftung; in der Regenzeit bietet die Pfahlbauweise Schutz vor den Regenmassen; das insekten- und feuerresistente Teakholz garantiert eine lange Lebenszeit des Gebaeudes. Leider gelten heute Betonbauten oft als prestigereicher,aber auch als billiger (Holz ist teuer und wird seltener) und Holzgebaeude werden abgerissen um Beton-Wellblechkonstruktionen Platz zu machen.

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Di 23. Dez 2008, 10:10

Der Isaan=Laos,oder der Pii Chai!

Meine Geliebte in Laos hat eine grosse Familie.
Die meisten Brueder und Schwestern sind schon verheiratet und leben ausserhalb des Elternhauses.

Der aelteste Bruder ist ein richtiger Faulpelz,arbeitet zwar bei der Polizei hat aber nie Geld.

Das Geld fordert er immer von den Familienmitgliedern.
Als meine Geliebtel zu Hause war wollte er 2000 Bath "borgen".(Durchschnittseinkommen in Laos sind 1000 Bath.)

Das hat meine Geliebte verweigert.
Darauf wurde der Bruder sehr wild,wollte zuschlagen.

Er meinte,als aeltester Bruder haetter er die Rechte wie Vater und Mutter.
Wenn Vater und Mutter mal tod sind wuerde er sie als erstes aus dem Haus werfen.
In meine Richtung gestikulierend meine er,wenn ich mal mit einem Loch im Kopf aufwachen wuerde,ich sollte mich nicht wundern.

Solche Zehnen habe ich auch schon manchmal im Isaan erlebt,ist also fuer mich nichts Neues.

Wenn mal einmal damit anfaengt jemanden Geld zu geben wird das zur Gewohnheit,also eine finanzielle Einbahnstrasse

Gruss

Otto
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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von expat » Di 23. Dez 2008, 14:40

Na da bist du ja voll im prallen Leben (noch.. :grin: ).
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Mi 24. Dez 2008, 10:46

Typische,laotische Erzeugnisse sind Textilien,Flechtwerk,Schnitzerreien und Silberwaren.

Laoten bevorzugen Klebereis (Khao Niao) ,eine glutenreiche Reissorte die nach mehrstuendigen Quellen gedaempft wird.
Fisch,Fleisch (Schwein,Rind,Bueffel,Ziege ) Gefluegel,Wild und allerlei nette Kaefer mit viel Eiweisgehalt.
Grosse Mengen Salat und eine unvorstellbare Anzahl von Kraeuter und Gewuerze.
Hauptgerichte sind Salat Papaya,auch Tam Maak Kung genannt und Laap
(=gehacktes Fleisch teils auch Innerreien mit viel Kraeutern,scharf/sauer zubereitet)
Zu meiden ist das Laap Lueat,das nur roh serviert,mit Blut vermischt wird und nicht gesund ist (Leber).
Khao Phun (kalten Reisnudeln) ,kleingeschnittenes frisches Gemuese und Kraeutern sowie eine scharfe Souse aus feingehacktem Fisch,Fleisch und Kokosmilch.
Foe Khua=Daumenbreite Reisnudel mit Ei im Work gebraten und mit einer wuerzigen Souse aus Fleisch und Wasserspinat serviert und noch
das Mii Koop =vorgebackene Nudeln aus einem Backpulverteig in einer Mischung aus Fleisch und Gemuese gebraten.
Khao Laam =Im Inneren eines Bambusknueppels wird Reis,der mit Kokosnussmilch vermischt wird in das Bambus gefuellt und ueber offenem Feuer gegart.
Vorsicht vor gekochte Eiern.Schon am Eiweiss kann man sehen,dass dies keine normalen Eier sind.
Feine rote Linien,wie Aederchen laufen durch das Weiss des Ei's.
Beim oeffnen des Eis kommt ein halbausgebruetetes Kuecken hervor.
Das ist eine Delikatesse in Laos.Gutenn Appetit!
Auch ist die Samonellengefahr bei nicht richtig durchgebratenen Eiern sehr gross und man hat einen langanhaltenden Dauerduennpfif,Paratyphus.
Es gibt auch leckeres Auslaenderessen
wie ,Baguetts,Kaese,Wein ,
weil Laos mal franzoesische Kollonie war.
Diese Produkte sind viel billiger als wie in Thailand,da Thailand alles,was eingefuehr wird mit einer hohen Einfuhrsteuer belegt.
Bia Lao ist gut im Geschmack,mild und billig.
Es kommt als Flaschenbier 640 ml ,330 ml als Dose
und als offenes Fassbier (Bia Soot) vor.
Die Brauerrei befindet sich in der Naehe Viantiane,auf dem Weg zur Freundschaftsbruecke Richtung Nongkhai/Thailand.
Man sollte sich nur an Bier mit Strohhalm und viel Eiswuerfel gewoehnen.
Also,fuer Leib und Seele ist gesorgt!
Treppe zum Laos Imigration.Heute gibt es fast nur noch unromantische Bruecken.

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Do 25. Dez 2008, 11:24

Laos ist ein teures Land,

nicht auf Deutschland bezogen

sondern auf Thailand wo ich mich meistens aufhalte.

Wird leider in den Lao-Foren immer anders dargestellt. :denk:

OK,Wein,Bagett und der runde Kaese mit der gluecklichen Kuh sind im Laos um 100 % billiger als wie in Thailand,
das Bier Laos ist auch ein paar Bath billiger,
aber das war es auch schon.

Fast alle Produkte des taeglichen Lebens kommen leider aus Thailand,nicht auch Vietnam und da der Regierungsapparat ja auch leben will,werden hohe Einfuhrzoelle erhoben,die die Sache bis zu 30 % verteuert.
z.b.Weissbrot Farmhouse kostet in Thailand 32 Bath,in Laos 41 Bath und es fehlen sogar noch 1-2 Scheiben :think:

Hotelkosten sind hoeher als wie in Thailand (mit ein paar seltenen Ausnahmen die ich gefunden habe).
Wo ich in LOS in einem Fan Hotel ohne TV fuer 150-200 Bath naechtigen kann,da faengt es in Laos erst bei 250 Bath an,aber meistens ist nur AirCon zu bekommen.

Die Preise in den Restaurants sind gesalzen.
Selbst die Nudelsuppe,Foe,kostet in Laos 12.000 Kiep=49 Bath,in Thailand aber 25-30 Bath.

OK,die Quallitaet in Laos ist besser,dass muss man zugeben.

2008 ist der Kiep,die Landeswaehrung staerker geworden,warum weiss keiner.
2007 bekam man fuer einen Bath noch 275-285,heute nur noch 245 Kiep

Der Durchschnittsverdienst in Laos betragt so 250.000 Kiep,also 1000 Bath,in Thailand liegt er bei ca 6.000 Bath.

Wie die Laoten das schaffen,bei niedrigen Einkommen und hohen Preisen ueber die Runden zu kommen,da weiss ich auch keine Antwort,kann es mir aber denken.

Ja,das Leben in Laos ist hart,aber die Menschen sehr freundlich.
In Thailand ist es oft genau umgekehrt!!!!


Strasse in Laos
Bild



PS.noch ein paar interessante Link's
http://www.bkklaoembasy.com
http://www.laopdr.com
http://www.visit-laos.com
www.travel.laopdr.com
http://www.vientianetimes.org.la

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Fr 26. Dez 2008, 11:01

Das wichtigste und schoenste Erlebnis in Laos ist der
Kontakt zur Bevoelkerung


Laoten sind schuechtern,aber trotzdem am Farang interessiert .
Gerade die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit ist in Laos sehr ausgepraegt.
Besonders die Jugend will Englisch lernen und sucht den Kontakt zu dem Farang,wie man Lamgnasen aus dem Westen hier nennt.
Die aeltere Generation spricht noch vereinzelt Franzoesisch ,darum fuehlen sich auch die Franzosen in Laos sehr wohl,da sie oft zu faul sind Englisch zu lernen. (Mein Vorurteil von Frankreich!) :biggrin:

Da Laos noch kein Land fuer Bumstouristen ist,werden wir
Farang dort nicht so schnell unseren guten Ruf vernichten,
als wie in Thailand.
Liebeskasper und Blaudaecher sind in Laos fast noch unbekannt.
In Vientiane gibt es aber die versteckte Prostitution in 5 Sterne-Bunkern und einzelnen Nightclups.
Strafe,wenn man mit einer unverheirateten Laotin im Bett erwischt wird sind bis 5000 USD und/oder Umerziehungslager.Man muss also mit Hotelkontrolle rechnen!


Heute ist Laos,wie Thailand frueher einmal war,bevor die Horden von Gey's und Touristen nach Thailand einfielen und dem Land des Laechelns das Laecheln nahmen.

Aber solange Laos nichts in den Strassenbau investiert,es nicht ausreichent gute Hotels gibt und man beim Reisen leicht erschossen werden kann,solange wird der Massentourismus,
mit Ausnahme von Vientiane,Vang Wiang und Luang Prabang,ausbleiben.

Laos ist und bleibt ein Land fuer Abenteurer und fuer Leute die das einfache Leben lieben und auch mal auf Strom,Wasser und weichem Bett verzichten koennen.
Auch sollte man es verstehen mal einige Tage nichts anderes zu tun als nur herumzusitzen und die Umgebung beobachten.
Ein Bier Lao kann ja die auftretende Langeweile etwas beteuben!
Wer aber mit sich selbst nichts anfangen kann und unterleibsorientier ist,der ist in Pattaya besser aufgehoben. :grin:


Bei aller Romantik darf man aber nicht vergessen das auch Laos seine Leichen im Keller hat,denkt man nur an die Vertreibung und Unterdrueckung der Hmong (Mae),die in der wilden Bergwelt teils menschenunwuerdig wegetieren und die Frauen dort manchmal vergewaltigt und geschaendet werden.
Das sind natuerlich alles Sperrzohnen,Fotografen und Normaltouristen haben keinen Einlass.

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von expat » Fr 26. Dez 2008, 11:52

OttoNongkhai hat geschrieben: Bei aller Romantik darf man aber nicht vergessen das auch Laos seine Leichen im Keller hat,denkt man nur an die Vertreibung und Unterdrueckung der Hmong (Mae),die in der wilden Bergwelt teils menschenunwuerdig wegetieren und die Frauen dort manchmal vergewaltigt und geschaendet werden.
Das sind natuerlich alles Sperrzohnen,Fotografen und Normaltouristen haben keinen Einlass.
Darauf hat uns mal ein Gast hier aufmerksam gemacht.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von OttoNongkhai » Fr 26. Dez 2008, 12:54

Ja,das Ganze ist schon nicht schoen!
Hier mal ein paar Anmerkungen von Matthias (garni1) zu Laos:
Es gibt in Laos nur eine!! Asphaltstra?e. Die nennt sich Nr.13, geht vom Norden bis durch nach dem Sueden. 2 kurze Landstrassen sind auch asphaltiert. Ansonsten nur rote Sandstrassen. Verkaufe naechste Woche meinen Yaris, kaufe einen Mitsubishi Triton. Den hochgelegten mit Allrad. Nur damit komme ich zum Elternhaus meiner Prinzessin. Ist jedesmal wie im Film "Indiana Jones", Bruecken mit 2 Planken belgt, sonst nichts. Fahrrinnen von einem halben Meter Tiefe. Zur Regenzeit 30cm Wasser und Schlamm ohne Ende. Schlagloecher erwaehne ich gar nicht, sind ganz normal. Brauche fuer 50 km bis zu 4 Stunden, oder mu?umdrehen.
Die Amis haben auf Laos 2 Mill. Tonnen Bomben abgeworfen, mehr als im gesamten 2.WK. Heute sind hunderte mit dem Bergen der Sprengstoffe beschaeftigt. Wir koennen das Ausbildungszentrum der Minenraeumer besuchen, interessant. Die Trainer sind Amis, aber auch Russen und Chinesen.
Das gro?e Foltergefaengnis der Franzosen in Vientiane, heute Staatsgefaengnis, zeige ich dir auch noch. An der Vietgrenze koennen wir beim Minensuchen zuschaun, im gehoerigen Abstand natuerlich. Die Umerziehungslager auf dem Nam Nguem sind auch interessant. Dazu noch das Nachtleben in Vientiane, extra fuer Thais. 300 Maedels im Hinterzimmer eingepfercht------------------------------------
Die Fahrt nach Luang Prabang ist recht beschwerlich, lohnt aber. An der Gabelung Phou Khun kann man auch nach Ponsavan zu den Steintoepfen fahren. Das geht ziemlich nah an die Viet-Grenze. Hier oben auf dem Berg habe ich meine Frau kennen gelernt. Das Volk heist Khmu. (ausgesprochen Kamhuu)
Leben ohne Strom und Wasser und sind Selbstversorger in allem. Das Auswaertige Amt warnt vor Anschlaegen auf den Bergstrassen nach Ponsavan und Luang Prabang. Es gibt noch eine Kriegszone dort, welche nur mit Genehmigung befahren werden darf. Mir wurde die Genehmigung verweigert, es waren keine Wagen fuer den Geleitschutz da. Die Hmong waren oft im Dienste der CIA, also Feinde der Kommunisten. Die USA hat diese Menschen ihrem Schicksal ueberlassen. Heute werden die meist 60-70 Jaehrigen wie Freiwild im Dschungel gejagt. uebergelaufene wurden zu hunderten in Mueang Fueang angesiedelt
...und die Thais tragen auch eine Mitschuld,sie haben damals die Lao Fluechtlinkslager am Mekhong aufgeloest und die Laoten,die sie nicht gebrauchen konnten wieder nach Laos abgeschoben.
Auch deren Kinder,die in Thailand geboren wurden.
Kein bischen Mittleid!!!!!

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Re: LAOS, ein schoenes Land hat seine Probleme!

Beitrag von expat » Fr 26. Dez 2008, 13:17

OttoNongkhai hat geschrieben: Die Fahrt nach Luang Prabang ist recht beschwerlich, lohnt aber.
Na klar, solche Überfälle hat man sonst nur in Neapel. :yahoo:
Der Flug allerdings ist auch recht abenteuerlich, wenn auch weniger.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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