Die deutsche Botschaft warnt.

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Re: Die deutsche Botschaft warnt.

Beitrag von Styx » Mi 10. Aug 2011, 07:34

Expat,
es gibt sehr wohl ein paar Auserwählte die auch nach TH ausgewandert sind - ich erinnere mich da an einen Amerikaner der in Korat zu Hause war und sogar einen Thaipass in seinem Besitz hatte.
Hinsichtlich meiner Zuordnung gebe ich Dir recht - ich hatte etwas leichtfertig einen Wortteil des Immigrationoffice in Zusammenhang mit unserem Aufenthaltstitel gebracht.
Im Weiteren sind wird dann man wieder einer Meinung - wenn der Deutsche Botschafter keine Worte für die Forenmember übrig hat, dann sollte er solche eben an jene richten die sich der Forenwelt entsagen. Sich aber total zu verweigern bleibt für viele Deutsche unverständlich.

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Re: Die deutsche Botschaft warnt.

Beitrag von expat » Mi 10. Aug 2011, 09:19

Deutsche Botschaften, so scheint es, verstehen sich nicht als Dienstleister für Deusche, sondern als verlängerter Arm der deutschen Wirtschaft. Kommst du im Ausland zu einer deutschen Botschaft, so wirst du unter Umständen nicht einmal reingelassen. Ich stand mal vor derjenigen in Singapur, weil mir die Visakarte in Manila abhanden gekommen war. Die ließen mich nicht mal vor. Auch in Thailand, wie man ja manchen Berichten hier im Forum entnehmen kann, ist von Dienst am Kunden nur wenig zu spüren. Genau diese Arroganz drückt sich in dem Statement des scheidenden Botschafters aus.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Die deutsche Botschaft warnt.

Beitrag von Styx » Mi 10. Aug 2011, 15:41

Expat,
dass man einem Deutschen den Zutritt in eine Deutsche Botschaft verbietet habe ich bislang noch nicht gehört. Im Grunde ist so etwas gleichbedeutend mit einer behördlichen Verweigerung der Einreise (für gewöhnlich eine Rückreise) auf deutschen Boden (= mein Zuhause, meine Heimat - meine Familie, Verwandten, Freunde - mein Besitz, mein Eigentum).
Damit beantwortet sich natürlich auch die Frage wie sich eine Botschaft verhält wenn eine Schutzbedürftiger deutscher Staatsbürger an deren Tore klopft - man hält diese verschlossen.
Ein Szenario das dem Deutschen "noch-"Botschafter in TH, Herrn Hanns Schumacher, ohne weiteres zugeordnet werden könnte - auf dem Weg dorthin sind wir in TH auf alle Fälle, oder gibt es vielleicht ein gesichertes Areal für schutzbedürftige deutsche Staatsbürger, das außerhalb der Öffnungs-/Arbeitszeiten der Botschaft zugänglich ist(?).

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