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Beitrag von Somprit » Mi 3. Nov 2010, 19:32

... nun das alte Messi...wo heute wieder mal seit laaaanger Zeit ein V.B. sein Stoßgebet gen Himmel schickte... dort wird immerhin von diesem der HiSo sehnsuchtsvoll-zugeneigten Stefan = Bagsida (übrigens ein im GRÜNEN entsorgter...) = Dreamer versucht, krampfhaft Messie bei Atem zu halten .. :biggrin:


... nach einem "Hallo Salz", Pfeffer hin oder her ... jetzt kommt erst mal Ale-ex-und-hopp dran :biggrin:

Nun dann, DANK Ale-ex-und-hopp, auf geht`s, blicken wir erwartungsfroh zurück in die Vergangenheit, welche zur Zukunft wurde... :pst: Dazu muss ich öde & geistig vereinsamt wie unser „Bittsteller/Aufrüttler“ ... etwas weiter zurück gehen...


Denn einst in ferner Vergangenheit, als ich erstmals mit einem Überlandbus von der Engelsstadt kommend im fernen Chiang-Mai andockte, erschien mir Himmel und Hölle gleich nahe.
In meiner ersten in CNX verbrachten Loy-Krathong-Nacht explodierte ein zu früh oder war es zu spät :denk: ... gezündter dicker Feuerwerkskörper in meiner Hand, welche innerhalb von Sekunden zu einem wahren Ballon anwuchs :cry:

Nun ja, mein damaliger bereits längst gefallener Engel stand mir hilfreich zur Seite, tauchte die Hand in ein von dem Restaurant-Koch eilends herbeigebrachten Buttertopf.... , schmierte sie satt ein ...
Nach einer kurzen Krankenhaus-Stipp- Visite, wo man(n) für Abhilfe der schockierenden Anschwellung sorgte, konnte ich am nächsten Tag im damals noch annehmbaren PRESIDENT-Hotel die erstmals aus ihrem Pampa-Dorf nach CNX angereiste Mutti, eine alte Reisbäuerin, ehrfurchtsvoll begrüßen... sie wollte den Erwerb ihrer ehrenwerten Tochter begutachten ... ... sorry, sie „glaubte“ ja im Rahmen derer „Sekretärinnen-Tätigkeit“ :pst:

Tja... und wie freute sich „Mutti“, hatte doch ihr Töchterlein aus der „Chiquita-Bar“, des leider zu früh verstorbenen "Schweizer-Rudi" ... tatsächlich einen Farang geangelt..... damals noch jung-rank & hübsch anzusehen,
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so ganz im Gegenteil der heutigen Tage ... ... wozu ich natürlich kein Abbild meiner erhabenen Gestalt einstellen werde ... :ätsch:

Nun, ich gefiel dem prüfenden Auge der besorgten Mutter und durfte am folgenden Tage gemeinsam mit meinem gefallenem Engel und der liebenswürdigen Mutter im offenen Über-Land-Bus, einem löchrigen, der wohl nur noch von dem Rost zusammengehalten wurde, von CNX ausgehend in die Provinz Lampang fahren.

Damals, ... ja damals, vor knapp 30 Jahren, ... bestand die Route 11, hier CNX – LPG (Fernverbindung BKK/CNX) aus einer lediglich 2-spurigen, holprigen, unfallträchtigen wahren Todesstrecke. Kaum ein Tag, wo es auf diesen 100 Km zu keinem Toten kam.
Doch bevor die Fahrt angetreten wurde, musste ich ein Kinderfahrrad für die Tochter des dortigen Puyai-Ban kaufen ... ein Gastgeschenk wie mir zu verstehen gegeben wurde.... :denk:

Das Endziel dieser Tagesfahrt war dann das „Wohnhaus“, ... sorry, ich dachte erst mehr an einen für alles dienlichen Unterstand, nur nicht an die Behausung des zukünftigen Schwiegerpapas ... :günter:
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... und mit dieser, gelinde ausgedrückt: Überraschung, will ich es für heute belassen... und warte auf das Outing der von Ale-ex-und-hopp als „trottelig“ dargestellte Zuhörer ... nun ja, eigentlich sind es hier ja Zuschauer ....

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Beitrag von expat » Do 4. Nov 2010, 10:17

Henk hat geschrieben:
Sieht doch sehr autentisch aus die Bude, in ihrer anheimelnden Zweckmäßigkeit.
Jedenfalls ist es ein Stück authentischer thailändischer "Archtitekturgeschichte" in der authentischen Lebensgeschichte von Somprit,
die hoffentlich bald weiter geht, denn so stelle ich mir Foren positiv vor, dass man sich was Positives erzählt und nicht nur aufeinander
rumhackt.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Do 4. Nov 2010, 23:03

... nun dann, lieber expat-Peter, versuche ich doch hier mal einen Tanz auf einem schwankenden Seil, teste für mich aus, wie reif die Gemeinde in dieser seltsamen Foren-Welt wirklich ist.
Ich bin überheblich genug, mit meinem Mist alleine umzugehen, habe in allen meinen bisherigen Lebensentscheidungen ausschließlich auf mich selbst gehört. :smoke:

Bevor ich mich wieder der von Ale-ex-und-hopp gewünschter „Flucht aus dem Isaan“ zuwende, denn dieser „Fluchtpunkt“ kommt in überraschender Form und somit diesen Typen Lügen strafend, zu einem späteren Zeitpunkt!

Somit möchte ich aber gegen deine, Henk, wirklich „bösartige Unterstellung“,dass
Henk hat geschrieben:... Kriminalbeamte i.R. aus dem gehobenen Dienst zur nachbarschaftlichen Seite, die ihre heimatlichen Beziehungen zu ehemaligen Kollegen durchaus noch dergestalt zu nutzen wissen, dass sie an Informationen über uns auffällige Personen herankommen können.Kann es vielleicht sein, dass du dich ebenfalls eines Solchen befleissigst, und das dies ursächlich für des Häuptlings böswilliges Outing ist? ...
solches wirklich tun, verwahren! :pst:

Denn dies würde auch bei einem Kriminaler i.R. ... richtig: Kriminaler, denn anders würde es Krimineller heißen, zu einem,bei der heutigen Datendisziplin, Strafverfahren, zumindest disziplinarischen Ermittlungen führen.
Natürlich ist niemand vor schwarzen Schafen bei den heutigen Blauen gefeit... denn unnnmöööglich ist nichts! :grin:
Aber bedenke, wie lange ich mich rührig und sehr regsam i.R. hier im Lande befinde, einstige Team-Partner sind weggestorben oder befinden sich ebenfalls in einen unruhigen Ruhezustand. Bestehende Kontakte in D. somit ... Null und nichtig!

Denn anders hätte ich doch - wer weiß – mit dem lockeren Gedanken spielen können, ob Gerüchte um eine entsprechende Vorbelastung des Ale-ex-und-hopp mit ungebührlichem Verhalten im Straßenverkehr dort oben der Wahrheit entsprechen könnten... Denn es ist ja durchaus denkbar, dass er als Selbstständiger und somit aus steuerlichen Gründe seine Ehefrau dort oben als Chauffeu`se angestellt hatte – wie sie einst berichtete–.
Somit erübrigt sich das weitere Aufdröseln auf den Zugriff irgendwelcher, in einem von Alkoholschwaden umnebelten kranken Hirnes entstandener Mutmaßungen... d.h., „Jeronimo, Häuptling-schmutziger-Fuß“ hat offensichtlich das falsche Kraut geraucht. :Lach:


Wenn Du, Henk, meinst, dass dies
Henk hat geschrieben:... entspricht das einfach nur einer krankhaft-verbitterten Wahrnehmungsstörung, bzw. überstrapazierten Phantasiebegabung, die sich da unter des Indianerfürstens ehrbarem Kopfschmuck zusammengebraut hat, weil auf Letzterem ganz empfindlich ein paar kostbare Federn geknickt wurden? ...
bei Jeronimo zutreffen könnte, darf ich Dir erklärend zuflüstern, dass ich einst ungefragt und völlig überraschend mal eine Mail zugesandt bekam, wo sich jemand in einem wahrscheinlich schwachen... nun ja, mehr schwankendem Moment zu der einen oder anderen Offenbarung genötigt... nun ja, sich aus welchen Gründen auch immer veranlasst sah.... :denk: zu zeigen, was in einem späteren Buch über „Behördenwillkür in Deutschland“ an Sprengstoff versteckt sein könnte.
Dort hatte ein „Bruder“ sich über SEINE Erlebnisse mit Behörden in D. hinsichtlich Androhung (... blieb es nur bei Androhung ... ich weiß es nicht!) von Beugehaft, gar Kontenbeschlagnahmung ausgelassen.
Damit sollten wir es hier belassen, wobei ich allerdings denke, dass man(n) nur dann über solche behördliche Erfahrungen schreiben kann, wenn man(n)es selbst am eigenen Körper/Geschäft erlebt hat. :jau:
Im Übrigen sollten wir den allzu arg gerupften Jeronimo, diesen nichtsnutzigen "Häuptling-schmutziger-Fuß“ hier an dieser Stelle nicht weiter beachten!


Also zurück zu meiner mich in der Provinz, damals abseits der Zivilisation als Überraschung erwarteten Architektur ...
expat hat geschrieben:Jedenfalls ist es ein Stück authentischer thailändischer "Archtitekturgeschichte" in der authentischen Lebensgeschichte von Somprit, ...
Nachdem wir 3, d. h. Mutter, ihr gefallener Engel der Hoffnung und ich nach 2 Stunden Fahrt inmitten freier Strecke das rollende Gefährt, welche sich Linienbus nannte, verließen, begann ein Fußweg in das Dorf, welches sich bereits beim Einzug als eine Ansammlung armseliger Holzhütten darstellte. Der Begriff Holzhäuser wäre übertrieben gewesen.
Wir marschierten zu 3 durch das Dorf, ich, das für die Tochter des Pu-Yai-Ban in CNX gekaufte Kinderfahrrad auf dem Rücken, während die beiden Frauen sich an meinem mäßigen Gepäck abschleppten.
Mit jedem Haus, welches wir passierten wurde die Schlange uns folgender meist älteren und uralten Menschen immer länger... meine Schritt beschleunigten sich... bis, tja, bis mein gefallener Engel vor diesem architektonischen Kunstwerk wie vorstehend gesehen, Halt machte!
Wir waren am ZIEL angekommen :denk:

Tja, müde und verschwitzt wie ich war, dachte ich an eine kalte, reinigende Dusche und ausreichende Ruhe um mich vor den auf mich einstürzenden Eindrücken zu erholen.
Doch die sich inzwischen versammelte Menschenmenge wuchs unaufhörlich weiter.
War ich doch, wie ich später erfuhr, der erste Farang, der diesem Dorf bis dato die Ehre eines Besuches erwies.
Vor dem architektonischen Kunstwerk, dem Haus meines eigentlichen Gastgebers, dem Stiefvater (wie ich später ebenfalls erfuhr und Folgen hatte) meines gefallenden Engels, nennen wir sie fortan der Einfachheit halber „Muki“, wurden Matten ausgelegt und inmitten ein aus einem Nachbarhaus herbeigeschaffter Stuhl platziert... der mir zugewiesene Ehrenplatz der folgenden knapp 2 Stunden.
Ich thronte auf diesen einzigen Stuhl, Männlein, Weiblein und eine schmutzige Kinderschar saß im gebührenden Abstand schweigend ... aber erwartungsvollen Blicken um mich herum. :think:

Plötzlich hob ein quirliges Geschnatter an, es begann ein Frage & Antwortspiel, bestehend aus einem furchtbaren Kauderwelsch unter Zuhilfenahme von Händen & Füßen...
Doch dann kam mir der Wettergott zu Hilfe, er sandte innerhalb weniger Minuten völlig überraschend eine dunkle Wolke und entlud eine gehörige Portion Hagel auf diese aufgeregt schnatternden Menschen... der Tag, d.h., der Abend war gerettet.

Ich ergab mich meinem Schicksal, ließ mich zu einer um 2 Sterne besseren Holzhütte führen, wo man(n) mir, ein jeder von uns kennt sie, eine zusammenrollbaren Matratzen, als späteres Bett inmitten des einzigen Schlafraumes im Hause des Onkels meiner „Muki“ zuwies.
Ich heilfroh, dank des niedergehenden Hagel-Gewitters endlich meine Ruhe gefunden zu haben, wurde nun zum Abendessen mehr oder weniger genötigt.
Bild
Denn das, was mir dort in der Bratpfanne und aus den Schüsseln entgegen leuchtete und einen unheimlichen Geruch verströmte

Bild... hielt ich für alles, nur nicht für meinem hungrigen Magen willkommen ...

Noch einen kurzen Blick in die Küche, Esszimmer ...
Bild
So begnügte ich mich mit der sprichwörtlichen Handvoll Klebereis ... und dem Nationalgetränk (dachte ich) Wasser...

Tja, wer das Leben vor über 25 Jahren hier kennenlernen durfte, weiß sicher noch, wie das ursprüngliche Thailand war, als der Farang auf so manchem Dorf noch eine Sehenswürdigkeit war....

Zum heutigen Tagesausklang hier mal weit im Vorfeld des sich weiter entwickelnden Weges eine Tierart , welche zu Turbulenzen und schicksalhafte Entscheidung meiner „Flucht aus der Pampas“ führte ...
Bild
Fortsetzung folgt ....

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Do 4. Nov 2010, 23:40

Das sieht ja aus wie ein Szenenphoto aus Hollywood:

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Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Fr 5. Nov 2010, 12:29

Henk hat geschrieben:.... "böswilligen Unterstellung" ....?
Siehst du die Anführungsstrichelchen?
Und dann noch den smiley danach?
Und gleich ein wenig Eigenwerbung:
Besuch auf dem Lande bei Lampang.
Vierteiliger Film.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 5. Nov 2010, 18:40

... nun ich sah dich in keiner Weise als Provokateur, aber Du scheinst auch nicht das bemerkt zu haben, was zwischen meinen Zeilen für expat-Peter klar vorvorstach ..., deswegen nochmals :pst: ... denn darüber spricht man(n) nicht :good:

Apropos, da ich mich heute mit meiner Fahrt nach Sukhothai beschäftige, gehts erst morgen hier weiter ... :Shy:

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 5. Nov 2010, 22:32

expat hat geschrieben:Das sieht ja aus wie ein Szenenphoto aus Hollywood: ...
... tja lieber Peter, ob nun Hollywood oder Pampas, es endete sehr tragisch und mit einer Vorstrafe ... für mich :pst:
... somit darfst Du, lieber Henk, ruhig "gespannt" sein, denn die weitere Geschichte enthält wahrlich nichts, was es nicht gibt:
Liebe - Eifersucht und Tod :denk:

Aber um den Boden für den Fortgang und das Verständnis vorzubereiten:

Ich habe den Engel im Herzen,
den Teufel im Blut
und den Wahnsinn im Kopf
:yahoo:

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Fr 5. Nov 2010, 22:36

Somprit hat geschrieben: Ich habe den Engel im Herzen,
Lässt denn deine Frau das zu, falls du den gefallenen Engel damit meinst? :Lach:
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Sa 6. Nov 2010, 10:49

... Dejavu hin oder her, ihr habt beide falsch interpretiert ... :ätsch:

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » So 7. Nov 2010, 23:02

... aber um den gefallenen Faden wieder aufzunehmen, den ich mit den Worten schloss....
...So begnügte ich mich mit der sprichwörtlichen Handvoll Klebereis ... und dem Nationalgetränk (dachte ich) Wasser...

Tja, wer das Leben vor über 25 Jahren hier kennenlernen durfte, weiß sicher noch, wie das ursprüngliche Thailand war, als der Farang auf so manchem Dorf noch eine Sehenswürdigkeit war....

-------------------------------


Also zurück zu meiner mich in der Provinz, damals abseits der Zivilisation, als Überraschung erwarteten Dinge...


Nach der Handvoll Klebereis & Wasser führte mich "Muki" zur eingehenden Körperreinigung hinter das Haus des Onkels, wo ich einen großen Plastik-Kübel und Wasch-Utensilien vorfand ... :denk:
Bild
und mir im Stillen schwor: Nichts wie wieder weg ... in die Zivilisation nach Chiang-Mai ...

----------------------------------

Somit zurück zu meiner 1. Nacht dort in diesem Farmer-Dorf, wo ich die Nacht im Schlafraum, na ja, einer Art Verschlag, inmitten der Familie des Onkels meiner „Muki“ verbracht hatte, und somit heute wenigsten ein paar Sätze was mich aus einem doch unruhigen Schlaf aufschrecken lies:

Kaum schimmerte der neue Tag am Horizont, ging der Krach & Lärm dort in der Nachbarschaft los. Der erste Hahn krähte und rundum, wie abgesprochen ging das den Schlaf störende Krähen los... ich denke, das kennt ein Jeder, welcher je auf einem Dorf hier seine Tage verbracht hat.
Doch dem nicht genug, rundum erscholl das Scheppern von Kochgeschirr, selbst die wenigen „Volksempfänger“ plärrten in nervenaufreibender Lautstärke und für meine Ohren in disharmonischen Tönen los.
Als dann um 07.00 Uhr der Pu-Yai-Ban (Bürgermeister) seine Bekanntmachungen oder was auch immer über die, das ganze Dorf beschallende Lautsprecheranlage von sich gab... war für mich die Entscheidung gefallen: Zurück nach Chiang-Mai, notfalls ohne meine „Muki“, der ich gerne weitere Tage inmitten ihres Clans gönnte, ein Clan, der fast mit den Anwohnern dieser Hüttenansammlung gleichkam...

So lange es möglich war, blieb ich in diesem Verschlag liegen, nur um nicht wieder als Schauobjekt zu dienen.
Schließlich war es mein eigentlicher Gastgeber, der Mann, welcher später mal mein liebenswerter (!?) Schwiegerpapa werden sollte, der mich an der Hand nahm und in einen diesmal doch etwas kleineren Kreis bereits versammelter Menschen führte.
Hier stellte mich meine „Muki“ in mir nicht verständlichen Worten dem in voller Uniform erschienenen – diese beige, mit Goldlitzen versehene Kleidung - Pu-Yai-Ban (Bürgermeister), vor.

Ihm durfte ich dann das Tags zuvor in Chiang-Mai gekaufte Kinderfahrrad übergeben ... und brachte in Erfahrung, dass ER sich das für seine kleine Tochter als Gastgeschenk eines Farang bei der kommenden (?) Schwiegermama "bestellt" hatte ...
An seiner Mimik erkannte ich sodann, dass er mir freundlich gesinnt war ..., was sich Jahre später (zwiespältig) bezahlt machen sollte.
Ich war somit offiziell im Dorf willkommen geheißen.
Zumal der ebenfalls anwesende Geisterbeschwörer, so ein „Schamane“, besser und der Landeskultur unter Berücksichtigung der buddhistischen Betrachtung entsprechend sollte man(n) eigentlich Makkathayok zum ihm und seiner für die Dorfgemeinschaft wichtigen Funktion, sagen, hervorhob, dass das nach meinem Einzug ins Dorf heruntergegangene Hagel-Gewitter ein „Gutes Zeichen“ gewesen sei. :grin:

Anmerkung:
Die Stellung, das Erreichen derselben als „Makkathayok“, Männer, welche auch heute nicht aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken sind, ist eine eigene Betrachtung wert ...

Doch dies mir entgegengebracht „Willkommen“ enttäuschte ich dahingehend, dass ich noch am gleichen Tage alleine mit dieser Rostlaube von Über-Land-Bus nach Chiang-Mai zurück fuhr um dort im Hotel auf meine „Muki“ zu warten ...
Doch als sie nach von mir lustvoll verbrachten 3 Tagen immer noch nicht da war, mein Urlaub sich langsam aber sicher dem Ende zuneigte, war ich gezwungen, alleine den Weg zurück zum Dorf zu wagen...um zu sehen, was ihre Kommen nach Chiang-Mai verzögert haben könnte ..

Hier platzte ich in den Familien-Rat, wie und was nun die weitere Zukunft der ja angenommenen (ob`s wirklich stimmte,... wer weiß ...) gutbürgerlichen Stellung der hohen Tochter, welche es heraus aus dem Dorf und zu einem Farang gebracht hatte ... werden sollte.
Besonders die mich zuerst in Chiang-Mai in Augenschein genommene Mutter, welche sich in späteren Jahren nicht von ihrer besten Seite zeigen sollte ... mich fast im „Monkey-House“ hätte verhungern lassen, war besonders von mir als angehender Schwiegersohn angetan und drängte bereits jetzt auf eine feste Bindung zum Töchterlein ... :biggrin:

... nun ja, wie es dann weiter ging, werde ich später erzählen....

Aber hier unser damals letzter Abend in Chiang-Mai, anlässlich eines der touristischen "Kantok-Dinner“
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...Fortsetzung folgt :jau:

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