Somprit

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 26. Nov 2010, 08:34

... tja, nicht nur das, sondern auch eine gute Ehefrau :good: ... bis, nun ja ... :denk: ...der Kater das "mausen" nicht lassen konnte ... :pst: :Shy:

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Fr 26. Nov 2010, 10:02

Ach so, du bist da an eine Intolerante geraten.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 26. Nov 2010, 10:11

... nun ja, wer oder was intolerant war, wird der Fortgang der Geschichte zeigen :Shy: ... heute Abend in diesem Theater ....

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 26. Nov 2010, 23:01

... tja, die Frage der Toleranz schiebe ich vorerst mal weiter nach hinten und führe meine "Lebensabschnittsgeschichte mit der endenden Flucht aus/von der Pampa" fort ...


... die erforderlichen Renovierungen, besser wohl: Umgestaltung des Hausinneren war inklusiv einer vorgenommenen Tapezierung der Räumlichkeiten abgeschlossen. Tapeten hatte ich wohlweislich aus Deutschland mitgebracht, denn hier waren Tapeten damals kaum – falls ja, dann zu unerschwinglichen Preisen in einen Spezialgeschäft in Chiang-Mai – zu erhalten.
Der Außenbereich unseres Anwesens war ebenfalls in tagtäglicher Arbeit von mir hergerichtet worden, innerhalb weniger Monaten hatte ich – ungelogen :jau: – das prächtigste Anwesen dort im Dorf ...
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Doch mich störte mehr und mehr, dass ein jeder der Dorfbewohner unser Anwesen nach belieben überquerte, als Abkürzung benutzte ...
Also musste ein Mauer, Umfriedung des gesamten Anwesens her....
Auch hier stimmte mir der Familien-Clan durchaus zu.
Schnell war die Arbeit an einen Trupp Dorfbewohner übergeben und schritt zügig voran ... 3 Seiten waren schnell errichtet ... und ich wartete... wartete ... warte ... auf die Errichtung der 4., alles umschließenden Mauer.
Nichts geschah, alles verharrte in einer mir Unheil-schwangeren Haltung ... :think:

Schlussendlich offenbarte mir meine Partnerin, dass ihr Stiefvater „erwarte“, dass ich seine Bretterbude ( das Bild habt ihr anfangs hier gesehen ) mit in unser zu umfriedendes schön hergerichtetes Anwesen einschließe ... mit seinen Hühner, Hunden und seinem Müll...

Dem stemmte ich mich vehement entgegen, denn unter diesen Umständen hätte ich keine Mauer errichten müssen ...
Ich stellte nun meine Partnerin erstmals vor die Alternative, dass ich dort werkeln & arbeiten will, wie es MIR gefällt oder aber meine Abreise vorprogrammiert sei!
Jetzt erfuhr ist erst, dass Grund & Boden nicht auf dem Namen der einstigen Käuferin standen, sondern auf dem des liebenswerten-habgierigen Stiefvaters ... :günter:


Meine Partnerin stellte sich nun gg. ihren Stiefvater – erstmals in ihrem Leben – und beauftragte den Bautrupp die Mauer endgültig zu schließen...
Als Zugeständnis gegenüber dem Ansinnen des Grund & Boden-Eigentümers gewährte ich ein separates Eingangstor vom restlichen, ausgeschlossenen Anwesen des Schwiegervaters in spe`....
Doch der „Frieden“ war fortan gestört ... zumal ich mich in einer Auseinandersetzung wegen dem Mauerbau dazu hinreißen ließ, dem Schwiegervater in Ermanglung entsprechender Worte den blanken Hintern eines überheblichen Farang entgegen zu strecken ... er tobte damals wie Rumpelstilzchen ....

Doch als ich ihm für das angebrachte, jedoch abgeschlossene Tor persönlich einen Schlüssel zur seinen alleinigen Verfügung überreichte, ward er wieder mir gegenüber besänftigt ... die Spannungen zu seiner Stieftochter, welche ihn aus einem eigentlichen Bettlerdasein in den Stand eines kleinen Reis-Farmers erhob, blieben weiterhin allgegenwärtig...
Obwohl sie ihm das von ihr gekaufte, aber auf ihn als Eigentümer eingetragene Reis-Land zur weiteren freien Verfügung überließ...
Die Spannungen zwischen meiner Partnerin und ihrem Stiefvater damals für mich ein leidlicher, bedauernswerter Zustand ... welche mir aber im Verlaufe der weiteren Entwicklung Jahre später deutliche Vorteile brachte ... nun ja, abwarten, auch das werde ich noch erklären ....

Ich lebte mich den Umständen entsprechend schnell in das trostlose armselige Dorfleben ein, war auf jeder noch so kleinen oder großen Dorffeierlichkeit willkommen und nahm das kärgliche Leben voll in Kauf... überwand meine Tierliebe und betätigte mich auch an der Beschaffung so mancher Spezialität des von der Natur gebotenen Speisezettels ...
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wobei im Rahmen des Küchenplanes meist dieser Grill zum Einsatz kam …

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Im Kreis der männlichen Dorfbewohner war ich ebenfalls stets willkommen, da ich doch der Norm entsprechend stets für flüssige Ernährung des dorfüblichen Gesöffs, dem „Si-sip“ Sorge trug ...

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Ein Großteil, man(n) könnte sagen: die Meisten dieser damaligen jungen Männer, mit denen ich oftmals des Nachts alleine im spärlichen Bar-Milieu in Lampangs- Mini-Rotlichtviertel, den sogenannten „Lady-Homes“ zu Gange war, sind heute bereits an AIDS hinweg gestorben!

Nicht nur gelegentlich, sondern immer Öfters musste ich bei solchen Extra-Touren für das leibliche Wohl der sich fest an den Farang hängenden Saufbrüder aufkommen, sei es bei der Bezahlung ihres „urwüchsigen Triebes“, wobei eine „Erleichterung“ :pst: damals mit sage & schreibe 100 Baht zu Buche schlug, oder erlittene Unfallfolgen – nach dem Suff in der Provinzhauptstadt auf die sprichwörtliche Fresse geflogen - in der Ambulanz des zum nähen/bepflastern erforderlichen 1-Hilfe-Maßnahmen als Kostenträger fungieren ... stets mit dem nie eingehaltenen Versprechen – was wohl wirklich ein v e r sprechen war, die entstandenen für mich geringen Kosten, für sie oftmals mehrere Tageseinkommen, später zurück zu zahlen ....

Nun ja, in den Anfangsjahren fühlte ich mich eigentlich auf diesem Dorf, welches über keine direkte Wasserversorgung, keine Telefonverbindung - noch heute gibt es dort keine Telefonleitungen ! - verfügte, recht wohl.
Die Innenausstattung überließ ich meiner Partnerin,
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welche die dazu erforderlichen schweren Teak-Holzmöbel nach und nach ausgerechnet bei einem höheren Polizeibeamten erwarb, welcher eine eigene Schreinerwerkstatt betrieb, wo „schwarzes Teak-Holz“ verarbeitet wurde ... :pst:

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...tja, auch meiner alten Mutter gefiel es im Hause... jedoch nicht in diesem Dorf...

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Doch mit der Zeit wurde das Leben dort „langweilig“ oder sollte ich sagen „ich vereinsamte geistig“, hatte keine sinnvolle Beschäftigung, viele meiner Bücher hatte ich 3, 4-mal gelesen, rannte mit einem kleinen Weltempfänger über das Anwesen um gelegentlich mal einen deutschen Sender rein zu bekommen ... ich stumpfte mehr und mehr ab.
Ich beschäftigte mich ausschließlich vom Anbruch der frühmorgendlichen dörflichen Geräuschkulisse, welche mit Hahnenschrei, Hundegebell, dem nervenden klappern des Kochgeschirrs und den tagtäglichen Lautsprecherdurchsagen des Phu-Yai-Ban begann, bis hin in die Abendstunden, wo mit Einbruch der Dunkelheit das Leben erlosch, mit Gartenarbeit ...

Besondere High-Lights waren dann „Einladungen“ seitens der Braunen Gilde, so z.B. des Drogen-Dezernats in Bangkok, unter dem damaligen General-Major Bamroong, wenn diese mal wieder eine medienwirksame, genau abgezirkelte Vernichtungsaktion in der Bergwelt des damals noch sehr berüchtigten „Goldenen-Dreiecks“ durchführten ... wo genau festgelegte, in voller, wunderschöner Blüte stehende Mohnfelder geköpft wurden ... :biggrin:
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Unter Leitung des damaligen Leiters der Gesamt-Gilde des Königreiches, General S.

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trafen sich alle im Königreich tätigen internationale RG-Fahnder, zugleich Verbindungsbeamte zu den verschiedensten Botschaften

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so dass es nach Abschluss der Vernichtungsaktionen in der kalten Bergwelt zum geselligen Zusammensein am Lagerfeuer kam...

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Zum besonderen Schutz der international tätigen RG-Fahnder/Verbindungsleute, welche mit Ausnahme der Fahnder des US-DEA (Drug Enforcement Administration) NICHT bewaffnet waren, standen seitens der „Braunen Gilde“ besondere Schutztruppen zur Verfügung...

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... aber wie gesagt, derartige gepflegte Kontakte bis zur heutigen Zeit, waren besondere High-Ligths und kamen einer Erlösung aus dem tristen Dorfleben gleich.

Meist jedoch nahm ich mir mehr und mehr unser „Moped“ um zum am Super-Highway Bangkok – Chiang-Mai liegenden überörtlichen Markt zu fahren und dort herumzusitzen, die nachmittägliche Busladungen der „NECKERMANN-REISEN“ an 3 Tagen in der Woche abzupassen, um wieder mal deutsche Laute zu hören, auch Gespräche in der Muttersprache zu führen...
Der nächste Farang wohnte über 30 km entfernt... und Telefon ... Fehlanzeige!

In diesem Zusammenhang stieg der Gebrauch von „Mekong & Cola“ doch bedenklich an...
...dass ich mich im Geiste eines Tages bereits so Bild dort sitzen sah....

...oder gar schlimmer noch, dass ich eines Tages die Touristen-Buse von NECKERMANN & REISEN gar so Bild begrüßen würde....

Doch dann kam eines Tages wie eine Wohltat des sanftmütigen Buddhas die „Erlösung“ ... in Form eines winzigen Affen... dem weitere folgten... und deren Geschichte mit einer Tragödie, einem Drama endete ...

Übrigens; Eine Tragödie ist ein Drama, doch ein Drama ist nicht unbedingt eine Tragödie, so wie ein Dackel ein Hund ist, doch nicht jeder Hund ein Dackel! ... verstanden ... :denk:


Hiervon werde ich demnächst weiter berichten, ... denn Fortsetzung folgt!

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Fr 26. Nov 2010, 23:11

Es wird hier ziemlich deutlich: Die Vergangenheit gehört zu unserer Gegenwart unbedingt dazu.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 26. Nov 2010, 23:25

... und worauf begründest Du dies .... doch nicht auf :denk:
... mit der Zeit wurde das Leben dort „langweilig“ oder sollte ich sagen „ich vereinsamte geistig“, hatte keine sinnvolle Beschäftigung, ... ............. ich stumpfte mehr und mehr ab.

... In diesem Zusammenhang stieg der Gebrauch von „Mekong & Cola“ doch bedenklich an...
... also Dinge, welche ich auch heute noch so manchem :Kasper: Träumer hier vorhalte ... :biggrin: doch denen geht es wie den Kartoffeln, IHNEN gehen die Augen auch erst auf, wenn sie voll im Dreck stecken ... :smoke:

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Sa 27. Nov 2010, 22:41

Bevor ich jetzt hier meine doch recht umfangreiche Episode innerhalb meines Lebensabschnittes „Leben auf/Flucht von der Pampa“ über das Leben mit meinen Gibbons der Vollständigkeitshalber einstelle, möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, warum ich mich eigentlich zu dieser Entblößung – nun ja, so mancher würde sagen: Verblödung - veranlasst sah, diesen, meinen Lebensabschnitt vom Leben auf/in der Pampa überhaupt öffentlich zu machen... :Shy:

Daher greife ich auf die öffentlichen Worte eines mit allem gesegneten, nur wenig sozialverträglicher Intelligenz beschlagenen, allseits in der Foren-Welt bekannten „Alex aus der Badeanstalt Patty“ zurück...
Erinnern wir uns, was ich eingangs von diesem Schmierfink hier einstellte:
Dagegen ist " Somprit " real , den kann man bei den ( sorry) " abgeschossenen Eiern " packen
Der an " Verlogenheit und Böswilligkeit " kaum zu toppende Selbstverstümmler aus CNX, ...
Der verkrüppelte Altwolf ohne Zähne verbeißt sich hier in eine Lügengeschichte nach der anderen ....

Ein Mann der kaum vors Loch kommt , weil er an seinem PC festgepappt sitz...
Erzähl dem trotteligen Zuhörer doch einfach Deine Geschichte von Haus und Hof Verlust .... Du erzählst keinem
wer hier hart aufgeschlagen ist in diesem Land ... diese Geschichten nimmt einem Versager auf der ganzen Linie nur noch Rumpelstilzchen ab ...
Erzähl uns lieber Deine wahren Geschichten .... wie Dir armen Tropf die Hörner im Isaan aufgesetzt wurden ,
wie eine Dir an Hirnleistung weit voraus agierende clevere Thailady ... Deinen Invest in Deine Zukunft zersteubt
hat .... Deine Flucht aus dem Isaan etc. ..
Tja, dort zeigte ein wahrer Intelligenz-Bolzen, der aus welchen Gründen auch immer in Deutschland seine Frau zum chauffieren einsetzen musste, wie es bei ihm nach 10 Uhr am Morgen in seliger Geisteshaltung bestellt ist... gelle „Alex“ altes Haus, um so länger der Tag um so wackeliger auf den angeschlagenen alten Knochen ... :biggrin:

Apropos, womit ich keinesfalls zu diesem Schmierfinken einen Zusammenhang herstellen möchte... :jau:
Heißt es nicht in den typischen Trunkenheitsdelikten & ihren Folgen, deren Ahndung, dass charakterliche Mängel mit ausschlaggebend sind/sein können, werden...



Aber zurück zur Sache, damit des Alex nun angeschwollener Kamm sich zurückbilden kann... :Lach:


Nun ich muss sagen, zur damaligen Zeit, so völlig ohne Internet, keinem Nachrichtenblick in die weite Welt, abgeschottet von anderen Farang dort in der tristen Einöde, konnte einem schon so manches mal Zweifel packen, ob man(n) die richtige Entscheidung getroffen hatte...
Doch mit der Zeit lernte man(n) so manchen im Umkreis der Provinzhauptstadt Lampang angesiedelten Landsmann kennen, allerdings durchweg zur damaligen Zeit „alte Männer“, Menschen, welche sich in Bezug auf ihre Interessenlage zurückentwickelt hatten und von einer deutlichen geistigen Vereinsamung geprägt waren... :cry:

Kaum einer konnte mit seiner Angetrauten ein vernünftiges Gespräch führen, entweder schwieg man(n) sich an oder versuchte es in einem furchtbaren Kauderwelsch ... wie & warum kamen diese Paare zusammen... dies Frage stellte sich mir immer wieder neu...

Durch einige Zeit in Deutschland lebend & arbeitend konnte meine wieder aus dem Schmutz der einstigen Gosse sich erhobenen Partnerin, mit der ich zwischenzeitlich die Ehe geschlossen hatte, sich doch auf einem etwas besseren Niveau bewegen, als es so einigen ihrer „Schwestern“ gegönnt war.
Aber auch ich musste bereits kurze Zeit nach unserem Leben dort auf dem Dorf feststellen, dass sie eine absolute Analphabetin ist, weder Lesen noch Schreiben konnte ... niemals eine Schule besucht hatte... :günter:

Früher in Deutschland wurde mir dieses Manko in keiner Weise bewusst, da ich einfach voraussetze, dass sie weder Deutsch noch Englisch in Schriftform beherrscht und somit dem Schreiben nicht mächtig war ... wie übrigens viele der damaligen Dorfbewohner ... Bildung, nun ja... wo war sie nur abgeblieben?
Hier im gemeinsamen Lebenslauf wurde es doch so manches Mal zu einem für mich peinlich berührendes Manko, wenn wir mal ein Restaurant in der Stadt aufsuchten und sie mit der Speisekarte nichts anfangen konnte :konfus: :cry: ... es gab stets „Lampanger-Einerlei“ ...

Der damaligen Not gehorchend lernte ich selbst Brot backen und versuchte soweit damals gerade möglich – denn es gab im Gegensatz zu dem Heute nahezu nichts um annähernd deutsches Essen, z.B. Käse, Wurstwaren auf den Tisch zu bringen - meine Essgewohnheiten nicht allzu sehr auf das armselige dörfliche Niveau absinken zu lassen, obwohl es sicher meinem gesundheitlichen Wohlbefinden, insbesondere Body-Maß zuträglich gewesen wäre ...

Trotzdem lernte ich bis heute auch so manche Speise des Landes – Som-Tam-Pok-Pok = Papaya-Salat & Pla-Duk & Klebereis als Leibspeise zu schätzen...
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und nahm an so mancher Reisernte als tatkräftiger Erntehelfer teil ...


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... was alles, nur kein Zuckerschlecken war ...

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... erstaunlich, wie so manch alte Frau während der Erntesaison ihre damals 100 Baht & freies Essen = Reis, Fisch/Wasser
von 08.00 – 17.00 Uhr, im wahrsten Sinne des Wortes verdient hatte ...


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Doch bevor es mir so ergehen konnte, wie so manch anderem mit den Jahren kennengelernten Brüdern,

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nennen wir ihn ruhig mal Alex oder auch einfach "A" = Ar***loch, musste ich den Kreislauf: Gartenarbeit – Marktbesuch incl. Mekong & Cola unterbrechen, meinen Aktionsradius schnellst möglichst erweitern... ein Auto musste her ...

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... und mit dem Auto begann eine neue Lebensqualität ... - - unter anderem der Anfang vom Ende ... - :pst:
... so u.a. ein Besuch des Palast-Gartens der Königsmutter in der Provinz Chiang-Rai, auf dem Bergkipfel des Doi-Tung ...
...hier gemeinsam mit den Schwiegereltern, welche sich im Verlaufe meiner Zeit dort auf dem Dorf völlig entgegengesetzt entwickelten.

Der bösartige Schwiegerpapa mutierte zu meinem späteren besten Verbündeten, die liebenswerte Schwiegermama ... nun ja, diese hätte mich wegen einigen Baht Gold im "Kaffee-Viereck" erbarmungslos sitzen lassen ... (doch dazu später mehr ...!)

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... somit wieder zurück zu dem bereits gestern erwähnten
Doch dann kam eines Tages wie eine Wohltat des sanftmütigen Buddhas die „Erlösung“ ... in Form eines winzigen Affen... dem weitere folgten... und deren Geschichte mit einer Tragödie, einem Drama endete ...
winzigen Affen, in dessen Zusammenhang ich bereits einst früher auf anderen Feldern diesen Lebensabschnitt FAST bis zum Ende geschildert hatte...

Nachzulesen unter http://thailand.talk4um.de/f29t1242-3-o ... leben.html ,
oder nun hier demnächst verfolgen...! ...wie ich mich zu einem

Bild
machte...

Tja, wer das Leben vor über 25 Jahren hier kennenlernen durfte, weiß sicher noch, wie das ursprüngliche Thailand war, als der Farang auf so manchem Dorf noch eine Sehenswürdigkeit war....

Zum heutigen Tagesausklang hier im Vorfeld des sich weiter entwickelnden Weges eine Tierart , welche zu Turbulenzen und schicksalhafte Entscheidung meiner „Flucht aus der Pampas“ führte ...
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Der eine oder andere fleißig die Foren-Welt durchpflügende Leser wird vielleicht wissen, was dieser auf mir thronende Gibbon-Opa „bedeuten“ könnte ... denn auch auf diesen Lebensabschnitt werde ich - diesmal abschließend – zu sprechen kommen!

Nun, für einige hier Lesende wird mein gestriger Schlusssatz, der da lautete
Eine Tragödie ist ein Drama, doch ein Drama ist nicht unbedingt eine Tragödie, so wie ein Dackel ein Hund ist, doch nicht jeder Hund ein Dackel!
für Verwirrung sorgen... aber wer längerfristig hier im Lande sein Leben gemeistert hat, auch Höhen & Tiefen kennenlernen konnte/durfte... um dann zu dem Urteil zu kommen: Ich lebe hier glücklich & zufrieden, in Eintracht mit dem Familien-Clan ... kann sich wahrlich zu den glücklichen Farang hier im Königreich zählen... :clap:


Fortsetzung folgt ....

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Mo 29. Nov 2010, 19:25

Nun ich endete hier mit der Feststellung
... aber wer längerfristig hier im Lande sein Leben gemeistert hat, auch Höhen & Tiefen kennenlernen konnte/durfte... um dann zu dem Urteil zu kommen: Ich lebe hier glücklich & zufrieden, in Eintracht mit dem Familien-Clan ... kann sich wahrlich zu den glücklichen Farang hier im Königreich zählen...
... und setze daran an:

Viele, sehr viele kommen hier mit völlig falscher Vorstellung her um dann nach einer gewissen Zeit aus ihren Träumen zu erwachen... :grin:
Denn nach Thailand auszuwandern, ist und bleibt ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Und das ist genau der „Dreh & Angelpunkt“, ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang um das sich wirklich alles hier dreht!
Nur NIEMAND will dies von den euphorisch einfliegenden „Auswanderer“ wirklich einsehen! Jeder ist überzeugt, das „IHM“ kein scheitern droht, da “ER“ ja den absoluten Durchblick, „DIE“ Business-Idee mitgebracht hat.

Doch worin ist der ausschlaggebende Punkt zu sehen, dass Jahr für Jahr neue Hoffnungsträger in dieses Land kommen? Liegt es am „Klima“, den „festen(?)“ politischen Verhältnissen, der „Leichtigkeit & Schwerelosigkeit“ des Lebens, den wirtschaftlich durchaus immer noch „günstigen Lebensunterhaltskosten“, den stets „freundlich erscheinenden“ Landeskinder, gar etwa an diesen reizvollen anmutigen jungen Frauen? :denk:

Jeder wird seine eigenen Gründe, welche meist nichts mit der „Wahrheit“ zu tun haben, in den Vordergrund schieben. Doch letztlich wird bei der überaus großen Mehrheit der deutschen Männer der Gedanke, sein weiteres Leben nach der gerade anstehenden/ durchlaufenden Midlife-Krise mit einer mandeläugigen Landesschönheit zu verbringen der tatsächliche Beweggrund sein.
Nur, zugeben wird es KEINER!

Ich selbst kann durchaus sagen, dass ich dort während meiner fast 10 Jahre in der Einsamkeit der Pampas schon an einem Scheideweg angekommen war, welcher in einer unweigerlichen geistigen Vereinsamung, gar dem Alkohol hätte enden können oder mich entschloss, mein Leben völlig in andere Bahnen zu lenken!

... tja, ich endschied mich nach langen Querelen zu einer sauberen, einvernehmlichen Scheidung, egal was sie mich kosten könnte würde ... dazu später mehr!

Doch bis es dann endlich soweit war, brach ein heimtückischer Untergrundkrieg aus, ein „Krieg“, in dem getötet, geschlagen, gar geschossen wurde ... auch hierzu im weiteren Verlauf mehr.

Denn erst erhielten wir gar noch Besuch von 2 Reportern der „BILD am SONNTAG“, welche meine damalige Ehefrau und meine Wenigkeit für einen halben Tag in unserem eintönigen Lebenslauf begleitete, gar zu einer der wöchentlichen Einkaufsfahrten in die Provinzhauptstadt Lampang...
Was dann dort aus meinem traumhaften – alptraumhaften wäre deutlicher - , aufregenden, „trübsinnigen Leben“ heraus kam, kann man(n) hier sehen...
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Bevor ich jetzt hier meine doch recht umfangreiche Episode innerhalb meines Lebensabschnittes „Leben auf/Flucht von der Pampa“ über das Leben mit meinen Gibbons der Vollständigkeitshalber einstelle, möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, dass ich einen Teil der Gesamtgeschichte, die Episode meines Lebens mit meinen Gibbons, bereits unter http://thailand.talk4um.de/f29t1242-3-o ... leben.html eingestellt hatte und der Vollständigkeit halber hier in den nächsten Tagen anhänge.

Also für bereits Wissende .... ggf. scrollen, scrollen ...

Für die anderen interessierte Leser geht es so weiter:

Das Leben in Thailand, kann in/auf der Pampa recht eintönig aber auch recht abwechslungsreich gestaltet werden, zumindest, was mich einst betraf….

… nun dann werde ich mal meine Gibbons für sich sprechen lassen, wobei anzumerken wäre, dass diese Affen zur Gattung der Menschenaffen - ...vielleicht hatte ich mich deswegen einige Jahre soooo gut mit ihnen verstanden... und hier zu den geschützten Tierarten zählen…
Der Besitz ist eigentlich illegal, kann aber auf Antrag hin gesetzlich durch „Besitzpapiere“ geregelt werden…. :pst:

Angefangen hatte es auf dem zur damaligen Zeit Thailand weit bekannten Markt „Tung-Kwain“! Bekannt für den meist illegalen Handel mit allen Tierarten ! :pst:

Selbst heute noch ist dieser Markt, gelegen an dem Super-Highway Nr. 11, Lampang – Chiang-Mai, ca. 5 km nach Hangcat oder 5 km nach dem Elefanten-Krankenhaus aus Richtung CNX kommend, eine Art Geheimtipp für illegalen Tierhandel :cry: ...allerdings nicht mehr in diesem Ausmaß wie es damals, vor 10-15 Jahren der Fall war….

Während der trostlosen Einsamkeit meines Dorflebens dort in der Pampas, gehörte dieser Markt, welcher zudem ein Stopp für alle rundreisenden Fernbusse der verschiedensten Touristik-Unternehmen, u.a. auch NECKERMANN & Reisen galt, zu meinem beliebtesten Anlaufpunkt.

Hier traf ich so manchen rosarot träumenden Brillenträger, welche dem Traum und Glauben nachhingen, bei einer "Rundreise" eine Frau zum heiraten zu finden... :Lach:
Mit denen traf ich mich dann später am Abend in CNX, in der „Spot-Light-GoGo-Bar“ zum „Erfahrungsaustausch
Einer blieb mir bis heute sehr gut und traurig in Erinnerung….

Denn er schaffte es später innerhalb kürzester Zeit sein gewonnenes Vermögen durch einen Hausverkauf in einer deutschen Großstadt hier in relativ kurzer Zeit durch seine Illusionen zu vernichten und der nach seiner „Rückwanderung“ jetzt mit Frau und Kindern zu seinem heutigen Hartz-IV-Status kam… tja, wie gewonnen so zerronnen :cry:

Auf diesem Markt hatte ich auch erstmals „körperlichen direkt Kontakt“ mit einem sich mächtig & vermögend gebenden Freien, was mich später die Einrichtung solch eines „Markt-Restaurants“ kostete, indem ich ihn belehrte, sich nicht ungestraft an „Gegenstände“ eines Farang zu vergreifen….
Das „Glück“ war aber auf meiner Seite… denn er war dort beim Marktvolk ungern gesehen ….man(n)/Frau gönnte ihm dieses „zurechtstutzen“! :biggrin:

Langer Rede kurzer Sinn, eines Tages bot man(n) mir ein winziges Etwas für 1.500 Baht an. Dieses Etwas, erbärmlich anzusehen, erregte mein Mitleid, ich kaufte einen „Tschanii“!
Später zu Hause erfuhr ich durch meine „Verlobte“, dass ich einen jungen Gibbon gekauft hatte!

Tja, und das war er, Bild

Bubi“ wie ich ihn taufte, später rief und er i.d.R. auch gehorchte ….
nee, nee, nicht der ganz große Affe, … das was ich in der Hand halte ….
Fortan war mein Tagespensum mit der Aufzucht, Säugen & Erziehung dieses kleinen Menschenaffen, des Gibbon „Bubi“ eines meiner wichtigsten Tageswerke…, aber nicht nur am Tage, auch des Nachts!

Nicht selten schlief er in dem Säuglings-/Klein-Kind-Alter bei mir im Bett …
Gewaschen, gebadet, trocken gelegt und mehrfach am Tage gesäugt … gleich eines menschlichen Babys … auch die Nahrung bestand aus spezieller Babynahrung.
Zu meiner Freude wuchs er sehr kräftig heran und sah ausschließlich mich als seine alleinige Bezugsperson – was später leider zu heftigen und oftmals gefährlichen Situationen gegenüber meiner Frau führte, … begleitete mich auf mir sitzend/an mir hängend auf Schritt und Tritt… :good:

Im Kleinkind-Alter von ½ Jahr „begleitete“ er mich gar auf einer Reise nach Deutschland…... :pst:
Bild
… dieser ersten Flugreise schlossen sich einige Flugreisen nach BKK an, zu denen ich für ihn sodann stets ein gesondertes Ticket für damals 20 Baht lösen musste…. während er für den Flug nach Deutschland, Round-TRIP, einen Freiflug hatte….


Fortsetzung folgt………

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Di 30. Nov 2010, 21:34

nun aber zurück zu „Bubi“ und unserem Flug nach Deutschland, wo der Winter vor der Tür stand…

Inzwischen gerade 4 Monate alt, gut genährt, gesund & munter stand die große Frage im Raum, was soll mit „Bubi“ geschehen, wenn ich nun 3 Monate nach Deutschland will um meine dortigen Kinder zu besuchen…
Er war ja nur auf mich fixiert und lehnte meist das Fläschchen mit Babynahrung seitens meiner Frau ab… :denk:

Langer Rede kurzer Entschluss … er MUSSTE mit, obwohl mir bekannt war, dass jegliche Ausfuhr der Gibbons unter Strafe verboten ist … - aber er sollte ja nach 3 Monaten wieder mit zurück!
Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und einer eingehenden Untersuchung riet er mir, ihn während des Fluges mit einer kleinen Dosis Schlafmitteln ruhig zu stellen… :bad: DIESES Risiko war mir allerdings doch zu groß.

Also blieb mir nichts anderes übrig, weiten dicken Anorak an – in D. herrschte ja bereits Frost - und den kleinen „Bubi“ unter dem Hemd auf die nackte kaum behaarte Brust zu packen…
Gesagt getan, Abflug in CNX, Weiterflug in der Nacht in BKK… der Kleine schlief in seliger Ruhe, meine Nerven beruhigten sich….
Im Flugzeuge hatte ich das Glück einen Platz am Notausgang zu erhaschen, entledigte mich des dicken aufbauschenden Anoraks und schlummerte mit meinem Herzblatt vor mich hin…

Doch kaum brach der Tag an, das Tageslicht strömte ins Flugzeug, regte sich „Bubi“ und bestand auf seiner Flasche…
Nun war das allgemeine „Hallo“ in meiner unmittelbaren Umgebung doch recht groß, selbst die Flugbegleiterinnen waren rein närrisch und konnten nicht genug haben vom Anblick des schmatzend sein Fläschchen leerenden „Bubi“ … doch nach seinem „Brullerchen/Bäuerchen“ wollte er nicht mehr unter mein Hemd, sondern auf den Kopf/Schulter… :günter:


... tja, jetzt musste ich in einen recht sauren Apfel beißen und hielt mich lange, sehr lange Zeit auf der Bord-Toilette auf, wo „Bubi“ mehr Bewegungsfreiheit hatte….
Doch umso mehr wir uns unserem Ziel Frankfurt näherten, wuchs in mir doch eine gewisse Unruhe heran…
Was wird, was könnte mich dort mit dem kleinen Gibbon erwarten…. :?
Denn inzwischen kannte fast jeder der Passagiere den kleinen „Bubi“….

Dann kam mir wie ein Fingerzeig Gottes etwas zu Hilfe, was ich sofort nutzte!
Die Maschine konnte wegen Witterungsverhältnissen nicht in FRA landen und wurde nach Düsseldorf zu einem Zwischenstopp umgeleitet…
Hier fragten die Flugbegleiterinnen, wer ggf, dort auszusteigen wünschte….
Es meldete sich nur eine ältere Dame…und ich schloss mich kurzentschlossen an, da ich davon ausging, dass man(n) dort wegen diesem außerplanmäßigen Zwischenstopp und lediglich 2 die Maschine verlassenden Passagieren kaum zu einer größeren Kontrolle eingerichtet sein würde …. :pst:

Ich hatte Glück, konnte ohne Zoll-Kontrolle den Flughafen mit „Bubi“ unter dem Anorak verlassen, bekam bei einem Autovermieter ein mir stets zur Verfügung stehendes Fz. und fuhr nach Frankfurt.
Mein Fluggepäck holte ich später am Flughafen in FRA ab!
Leicht gestresst wegen der Ungewissheit, welche sich jedoch in Düsseldorf gelegt hatte, waren wir beide nun für 3 Monate in dem winterlich kalten Deutschland….

Doch wie sollten wir beide wieder gemeinsam nach 3 Monaten in das damals noch hoch gelobte LOS zurück kehren….. :denk:

Zumal ich urplötzlich unter dem illegalen Druck stand, dass ein kleiner Privat (?)- Zoo (ich glaube er war in/bei Heidelberg) starkes Interesse an „Bubi“ bekundete …. :günter:


Davon aber in der weiteren Folge näheres ….. :wink:

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Mi 1. Dez 2010, 20:00

... heute würde ich - zu dem Flug mit dem jungen Gibbon, dem raus-rein-raus-rein über Landesgrenzen hinweg - dazu sagen: Bodenlosem Leichtsinn, Dummheit hoch 3 :günter:

… nun, jetzt waren wir in dem winterlichen Deutschland, wobei ich ständig in der Furcht lebte, dass sich der kleine „Bubi“ eine schlimme Erkältung zuziehen könnte.
Dem erforderlichen Schutz vor der winterlichen Kälte entsprechend hing er stets bei Besuchen, den Außenauftritten, unter meinem dicken Anorak… in der Wohnung hatte er volle Bewegungsfreiheit, jedoch stets mit Blick zu mir.

Die Tage und Wochen flogen dahin… doch plötzlich kam meine Ex-Gattin zu mir und erklärte mir, dass sie einer Angestellten in der von ihr geführten Mode-Boutique von „Bubi“ erzählt habe, welche irgendwelche Kontakte zu einem Klein-Zoo in/um Heidelberg hatte und man(n) von dort aus Interesse an einer Übernahme von „Bubi“ signalisiert hätte…
Falls ich ihn nicht „freiwillig abtreten würde, wollte man die Behörden“ einschalten

… tja, da versuchte also jemand ein illegal auf einer Rundreise eingeführtes Tier, einen jungen Gibbon ebenso illegal in Besitz zu nehmen….
Anderseits, … obwohl gleichgültig/leichtsinnig bei der gemeinsamen Einreise, war ich nicht gleichgültig über die sich ggf. ergebenden Probleme wegen dieser Illegalität von „Bubi“, so ganz ohne Visa und Aufenthaltserlaubnis…
Durch geschicktes Taktieren, ständigen Versprechungen und meines vorgegebenen Willen, den „Bubi“ in treue Hände - ebensolchen illegalen Besitz zu geben, rückte der Tag der gebuchten Rückreise unaufhaltsam näher…

… tja, in diesen 3 Monaten war „Bubi“ doch erstaunlich gewachsen, so dass ich ihn unmöglich durch Kleidung verdeckt, wieder aus Deutschland herausbekommen würde.
Was war zu tun…? :denk:


Und wieder kam ein Fingerzeig Gottes mir zu Hilfe!
Erreichte mich doch wenige Tage vor dem Abflug die Nachricht, Faustfeuerwaffen (Pistolen) nach Thailand mitzubringen….
Hier sah ich unsere Chance, ungehindert, ohne Kontrolle in unsere sonnige Heimat einreisen zu können…
Die Pistolen waren schnell gekauft, bezahlt um sodann durch den Händler 3 Stunden vor dem Starttermin beim Zoll am Flughafen abzuliefern.
Hier übernahm ich die Waffen, d.h., der Zoll legte sie in meinen Koffer und versiegelte diesen.

… nur… wo war „Bubi“?

Nun, dieser saß in einem der üblichen Plastic-Tier-Transport-Käfige, war ohne genaues hinsehen nicht als „Affe“ zu erkennen!
Wir saßen voller Freude auf den unmittelbar bevorstehenden Start im Bereich des „Gate“, als plötzlich der Name … nee, nicht von „Bubi“, der meinige aufgerufen wurde. :konfus:

Voller Schreck folgte ich dem Aufruf und befürchtete, der „Privat-Zoo-Besitzer“ hätte mein Spiel durchschaut, denn für den folgenden Tag hatte ich die Übergabe von „Bubi“ zugesagt, und wollte den Rückflug, seine „illegale Ausreise“ verhindern…., ich rechnete damit, dass das Flugzeug ohne uns abfliegen würde…. :cry:

Doch man führte mich zu meinen Koffer und fragte nach den dort drinnen befindlichen Waffen… , was schnell geklärt war, denn ich hatte die Ausfuhrerlaubnis/Zollunterlagen in meiner Tasche…. :smoke:

In diesem Zusammenhang tauchte unweigerlich die Frage auf, was ich denn in diesem Transport-Käfig (den ich als Handgepäck bei mir trug) hätte… nun ja, meine „Katze“ … womit man/Frau sich zufrieden gab! :grin:

Kurze Zeit später saßen wir in der starteten Maschine und sahen voller Freude unserer Landung in dem mir noch immer erstrebenswerten LOS entgegen….

Denn ich wusste, dass ich unmittelbar – wegen der eingeführten Waffen, direkt an der Bord-Tür der Maschine erwartet/abgeholt werde…... :jau:

… tja, so gelangten wir wieder zurück in „unsere Heimat“… niemand interessierte sich für uns und unser Gepäck….
Nach Abwicklung des „Waffen-Geschäftes“ fuhr man(n) uns zurück zum Airport, ich löste für uns beide ein Ticket nach CNX, wofür ich erstmals für „Bubi“ 20,-- Baht bezahlen musste….denn er war kräftig herangewachsen.

Der geruhsame Alltag hatte uns wieder, „Bubi“ begleitete mich auf Schritt & Tritt …

Bild

… egal was ich machte, er war stets dabei.

Saß er mal nicht auf meiner Schulter,… so spielte mit unserem Hund… wobei mich überraschte, dass beide „Freundschaft“ geschlossen hatten, … obwohl er immer wieder versuchte, den Hund „Molly“, einen weißen „Spitz“, am Schwanz hinter sich her zu ziehen … leider habe ich davon keine Bilder… ... aber von einem seiner Würfe ... Bild

PS:... bevor jetzt jemand auf völlig abwegige Gedanken kommt,.... :biggrin: ... die Waffen waren für einen heutigen :pst: ... bestimmt :ätsch:



Zu dem Deutschlandaufenthalt gibt es noch eine kleine Episode zu berichten …

Eines Tages stand ich vor der Metzgerei und durfte mit dem Bubi-Äffchen nicht hinein, musste jedoch dringend Fleisch & Wurst kaufen…
Kurz entschlossen bat ich eine vorbeikommende alte Bekannte, Bubi kurz auf den Arm zu nehmen und zu warten….
Sie macht das gerne und spielt mit dem Äffchen.
Kommt eine ältere Dame vorbei und fragt meine Bekannte: "Von wem haben Sie den Affen ?"
Sagte meine Bekannte: "Den habe ich von einem Freund."
Fragt die ältere Dame: "Und das hat man auf dem Ultraschall nicht gesehen?"


… natürlich darf hier gelacht werden…



Fortsetzung folgt …..

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