Somprit

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Mi 8. Dez 2010, 09:15

Somprit hat geschrieben: Aber reines Glück :good: dass er so ein schlechter Schütze war, ....
Na ja, wenigstesn hat er es versucht. Reicht das vielleicht, um sein Gesicht wieder zu bekommen?
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Mi 8. Dez 2010, 20:44

... wer nun Gesicht verloren oder gewonnen hat ... :denk: warte bis zum Ende und urteile dann!

Nach seiner Haft-Entlassung auf Kaution blieb es 2, 3 Monate ruhig, nichts geschah, die Ruhe vor dem aufziehenden Orkan... !?
Ich lebte nach wie vor zwischen Pampas und Stadt, wobei ich innerlich längst mit dem Dorf, der Ehe mit meiner Angetrauten abgeschlossen hatte....
Was mich hielt, waren die 3 Gibbons, welche wohl über Tage hin auch von meiner sie ebenfalls abgöttisch liebenden Ehefrau versorgt wurden, ich jedoch stets in der Befürchtung lebte, dass sie beim Betreten des großen Geheges lebensgefährlichen Angriffen ausgesetzt sein könnte...

Hier ein Bild des „Geheges“ in Bauvorbereitung ...
Bild
Ich gab allen An-/Unannehmlichkeiten zum Trotz doch der Pflege, dem Wohlsein dieser 3 Gibbons den Vorrang.
Dann – völlig überraschend – setzte sich der Liebesdolle mit meiner Orchidee, inzwischen längst zum Engel mutiert, per Brief in Verbindung und begehrte ein Treffen mit ihr in Chiang-Mai. Ich beobachtete aus Sicherheitsgründen dieses Treffen um anschließend zu erfahren, dass er den erfolglosen Versuch unternommen hatte, meinen Engel als Verbündete zu gewinnen, dass ich endlich seine Jugendliebe frei gebe und das Dorf verlassen würde.

Kurze Zeit später kam es erneut zu einer für ihn höchst unerfreulichen Begegnung in unserem immer noch gemeinsamen Haus auf der Pampa. Ich kam zur mitternächtlichen Stunde aus der Stadt zurück, stellte einen vollen Wassereimer auf die Stufen der rückseitigen Haustür um sodann vorn am Eingang zu klopfen ... erwartungsvolle Stille, denn ein scheppern, Schreie des Schmerzes ... tja, er war beim fluchtartigen Verlassen des Hauses in den Eimer getreten und die Treppe hinuntergefallen ... :yahoo:

Im Haus fand ich im Schlafzimmer auf dem Bett Spielkarten und ein Buch über Traumdeutungen vor, dabei lag seine mir bekannte Mütze.
Meine Frau starr vor Schreck, brachte kein Wort der Erklärung heraus!
Ich stellte sie vor die Wahl, sofort das Haus mit ihren persönlichen Sachen zu verlassen oder endlich die volle Wahrheit zu dem Verhältnis zu ihrem Jugendfreund zu offenbaren - welches sie „dumm wie sie war“ - beharrlich bestritt...
Nun ja, das Ergebnis war, dass sie ½ Stunde später weinend vor einer Buddha-Statue oben auf der Wasserscheide der Route 11, des Doi-Kham – viele kennen diese Geisterhäuschen-Ecke vielleicht - Rotz & Wasser heulte um gegenüber Buddha zu schwören, dass sie „völlig unschuldig im Zusammenhang der Bemühungen“ ihres Jugendfreundes sei, er wäre derjenige, der sie nicht in Ruhe lassen und sie mit dem Tode bedrohen würde, falls sie nicht zu ihm ziehen würde.

Zurück im Haus lag nun diese verräterische Mütze... was wohl tun, was tat ich ... nun, ich - sorry :Shy: – setzte einen ganz gehörigen Haufen in diese Kopfbedeckung, legte sie den Vormittag über in einer Plastiktüte in die heiße Sonne um sie am Nachmittag meinem Widersacher im Vorbeifahren , bei einem kurzen Stopp durch das Autofenster zuzuwerfen ...

Mensch, ließ er diese „(d)volle Tüte“ fallen :smilmod_9: ... um gemeinsam mit seinem dusseligen Vater sodann meine Autoscheiben mit dicken Steinen einzuwerfen ...
Ich stieg aus, ging direkt auf ihre Grundstücksgrenze und stand dem Vater, in dessen erhobenen Hand eine Machete und seinem Sohn, eine Eisenstange drohend mir entgegengestreckt, gegenüber, .... beide bebten wutentbrannt, wagten jedoch nicht zuzuschlagen... meinem provozierenden Locken auf die Straße zu kommen, widerstanden sie ....

Aber ich muss schon einräumen, dass es mir schon reichlich mulmig war.
Dort die mit Machete & Eisenstange bewaffneten, vor Wut/Zorn bebenden Männer ... hinter mir eine mehr und mehr anschwellende Menge von lüsternen Zaungäste ... ein Zurückweichen kam für mich nicht in Frage ... innerlich betete ich, dass ihre Feigheit stärker als ihre Wut sein möge, denn was hätte ich ihnen entgegensetzen können ... nichts außer meinen bloßen Händen ... doch schließlich wischen sie als erste zurück!

Meine Fahrt mit den eingeworfenen Scheiben am Auto ging direkt zur Polizeistation, wo ich den Vorfall inklusiv der „vollgeschissenen“ Mütze :Shy: schilderte.

Dort lag inzwischen für mich ein roter Teppich aus, denn die Anordnung aus Bangkok klingelte ihnen noch immer in den Ohren.
Innerhalb ½ Stunde standen dort Vater & Sohn vor mir und baten reumütig, dass ich als vermögender Farang von meiner erhobenen Forderung des Schadensersatzes für die zerstörten Scheiben Abstand nehmen möge ... da ich „selbst schuld“ sei. :grin:

Nun, 3 Tage später stand der Liebesdolle bei uns am Tor, überreichte mir persönlich – worauf ich bestanden hatte- 10.000 Baht Schadensersatz und ich zog meine Anzeige zurück.

Ich rechnete fortan mit allem, nur nicht damit, dass das Ziel meine 3 Gibbons sein könnten, Tiere an denen ich mit Haut, Haar & Herzen hing, welche gar meine Liebe/Zuneigung zu den beiden Frauen hinten anstehen ließ.
Anderseits war allgemein bekannt, dass ich lediglich wegen diesen Gibbons dort noch „wohnte/aufenthältlich“ sei... sozusagen meine Achilles-Ferse... :denk:

Innerhalb von 3 Tagen starben mir diese Tiere trotz ärztlicher Hilfe, in meinen Armen qualvoll hinweg...
Die von mir veranlasste Obduktion ergab, dass sie vergiftet worden waren :diablo: :cry:

Für mich gab es nur einen einzigen Täter.... diesen Liebesdollen, der es trotz allem immer noch nicht geschafft hatte, dass meine Angetraute zu ihm in seine Hütte überwechselte ... nun, sie wusste ja auch, wo die Butter auf dem Brot liegt ...

Ich suchte wutentbrannt das Clan-Anwesen des Liebesdollen auf, er sah mich, versuchte zu flüchten, nicht jedoch um einige Schläge einzufangen, dann stand ich der ganzen Sippe gegenüber und setzte mich tatkräftig zur Wehr... bis wir von den hinzueilenden Dorfbewohnern getrennt wurden ...
Ich überstand diese Massenkeilerei relativ unbeschadet, die Gegenpartei – Männlein & Weiblein - suchte das Ampör-Krankenhaus auf und ließ sich behandeln....

Das Ergebnis unter dem Strich:
Ich hatte meine Rache ... und eine erste Strafanzeige wegen Körperverletzung am Backen ..., eine Anzeige, welche sich sehr wunderlich aufwickelte und von mir abgewickelt wurde .... :smoke:



Dazu morgen (?) die weitere und sich noch höher aufladende Entwicklung ....

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Do 9. Dez 2010, 10:52

Wenn das nicht vielleicht ein zu schwieriger Begriff wäre, könnte ich geneigt sein,
deine bisweilen kämpferische Art in Foren als eine Form der Sublimierung zu sehen.
Somit müsste man die Tätigkeit von Somprit in den Foren als lebenserhaltend bezeichnen.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Do 9. Dez 2010, 20:23

... nun ja, auf deiner Couch saß ich ja schon.... aber ich lag nicht! ´
.... wie kannst Du also zu solch einer solchen Analyse kommen
... :denk:

Na ja, dann weiter, wir wollen ja möglichst bis zum Bild zu einem Ende kommen ...



... tja, Tage später erhielt ich dann eine Vorladung zur Polizei zur Sachklärung und pochte auf „unschuldig“, eine, wie mir bewusst war, wacklige Notwehrhandlung vorgab.... :pst:

Es kam wie es kommen musste, die "Braune-Gilde" legte ihre Anklage bei der Staatsanwaltschaft vor, wo gegen mich Anklage vor dem Provinzgericht erhoben werden sollte.
Ich erhielt nach Klageerhebung der Staatsanwaltschaft eine Vorladung vor den Richter, welcher mir formell die Anklage eröffnete und mich fragte, auf was ich plädieren würde.
Nun meine Antwort lautete: Unschuldig..., so dass der Richter eine mündliche Verhandlung anberaumte!

Anmerkung:

Hätte ich mich zu diesem Zusammenhang für SCHULDIG bekannt, wäre umgehend ein Urteilsspruch, ohne weitere Zeugenanhörung und der später in der mündlichen Verhandlung erhobene Anspruch auf Erstattung der ambulanten Krankenhauskosten wäre gar nicht erst zum tragen gekommen :good:

Daher:

Im Falle des Falles sollte man(n) sich gut überlegen, sich nicht doch SCHULDIG zu bekennen um mit einer Minimal-Strafe & ihren Folgen davon zu kommen. :jau:

Jetzt überlegte ich mir, mit welcher Taktik ich in die anstehende mündliche Verhandlung eintreten werde.
Ich besuchte fortan 2 – 3-mal in der Woche über 2 Monate hin die laufenden unterschiedlichsten Strafverhandlungen im Provinzgericht um ein Gespür für die dortigen Verfahrensabläufe zu bekommen und um mein Gesicht den verschiedensten Richtern „vertraut“ zu machen.
Gleichzeitig nahm ich mittels vollem Einsatzes meines Engels aus Chiang-Mai direkten Kontakt zum sachbearbeitenden Staatsanwalt auf um auszuloten, was „machbar sein könnte, welche Linie er beschritt“... ohne auch nur ansatzweise an eine unlautere Handlung zu denken!
Bereits aus meinen langen Berufsjahren in Deutschland war für mich die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen StA das A & O ...so also auch hier beim Provinzgericht in Lampang. :smoke:


Und auch hier hatte ich Erfolg, indem er uns den Hinweis gab, dass er das Attest des Bezirkskrankenhauses „etwas seltsam“ sehen würde... ob ich mir sicher sei, die von dort attestierten Verletzungen meiner Kontrahenten tatsächlich in diesem Maße herbeigeführt zu haben... :denk:

Nun, der Arzt musste mir Rede & Antwort stehen, wobei mir das sehr resolute Auftreten meines helfenden Engels zu Gute kam ... denn plötzlich erfuhr ich durch den Staatsanwalt, dass die Verletzungen abqualifiziert worden wären... :grin:

Der Grad der Verletzung ist schließlich für das Strafmaß mit entscheidend.

Langer Rede kurzer Sinn, bevor ich in die angesetzte mündliche Verhandlung ging, lag das Angebot von 14 Tagen Strafhaft, ausgesetzt für 1 Jahr zur Bewährung auf dem Tisch :pst:

Eine Offerte, welcher ich natürlich in kurzer mündlicher Verhandlung zustimmte, allerdings mich auch zur Übernahme der Krankenhaus-Kosten (waren zum Glück nur ambulante) bereit erklärte.
Im Gegenzug kam der Richter zu dem Urteil, dass er die gegen mich erhobenen Forderungen auf Schmerzensgelder ablehnte, damit für mich zu erkennen gab, dass ich schlussendlich doch aus einer gewissen Notwehrlage heraus mich gleich gegen mehrere Personen zur Wehr setzen musste....

Doch der Guerilla-Krieg gegen mich ging weiter...

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich meine beiden Söhne in Thailand auf, lebten für einige Tage bei mir auf dem Pampa-Dorf, wo ich mit meiner längst abgeschriebenen Angetrauten die Vereinbarung getroffen hatte, ihnen zur allgemeinen Gesichtswahrung eine allseits heile Zweisamkeit vorzugaukeln...
Doch sie hielt sich nicht an diese Vereinbarung, kam nicht zum vereinbarten gemeinsamen Abschieds-Abendessen mit meinen Söhnen, welche am folgenden Tage zurückfliegen würden...
Ich musste gegenüber meinen Söhnen Farbe bekennen... :Shy: die Ehe war längst zerbrochen...


Im Dorf war am gleichen Abend eine „Toten-Feierlichkeit“ und Dorfbewohner erzählten mir, dass „Madame“ mit ihrem Liebhaber das Dorf verlassen habe ... nun ja, die Feier ging bis spät in die Nacht, ich achtete auf die Rückkehr der beiden.
Als sie mit seinem uralt-Pick-up angefahren kamen und mich dort sahen, flüchteten beide zu Fuß unter Zurücklassung des Autos ...

... tja, was soll ich sagen... ich nahm einen herumliegenden Balken und stieß ihn seitlich durch das Auto...
Langer Rede kurzer Sinn ... diesmal war ich derjenige, welcher 5000 Baht – ohne weitere polizeiliche Folgen, denn die Polizei vermittelte lediglich - für die Autoscheiben bezahlen musste.

Doch „Madame“ blieb weg ... traute sich nicht mehr in unser Zuhause...
Jetzt kam mir der geldgierige Stiefvater zu Hilfe, der Mann, dem ich in der Vergangenheit gleich 2-mal den Bild gezeigt hatte...
Ich bot ihm 100.000 Baht und einem Wohnen auf „unserem/meinen“ Anwesen an... und schon mutierte ich zu „seinem Lieblingsschwiegersohn“....



Hierzu und zur weiteren Verwicklung, gar zum finalen Schuss (??) bald mehr .....

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Fr 10. Dez 2010, 22:27

Und somit weiter in dem Format: Reality-pur ..., :good:


... denn ich hatte für 4 Monate eine willkommene Saisonbeschäftigung bei einer Großbank in D. angenommen, musste also zur Bestreitung meiner aufwendigen Lebenskosten wohl oder übel fliegen... nur was tun?

Madame“ kam auch nach 1 Woche nicht zurück... blieb verschwunden, was mich wenig interessierte.
Mehr interessierte mich jetzt Haus & Hof... :think: ... und dafür benötigte ich den mir seit langer Zeit ablehnend /bösartig gegenüberstehenden Stiefvater meiner geflüchteten Angetrauten... als im Chanot eingetragenen Eigentümer des Anwesens!
Denn so völlig alleine wollte ich das Haus nicht einer ungewissen Zukunft überlassen.

Mein Auto stand in meinem Haus in Chiang-Mai, doch die wirklich teure Teak-Ausstattung des Hauses in der Pampa machte mir doch Sorgen... was also war zu tun?
Hier kam mir ein aufstrebender junger Polizei-Leutnant, neu auf die Polizeistation kommend, zur Hilfe. Schnell war ein freundschaftlicher enger Kontakt mit ihm geschlossen, wobei mir zu Hilfe kam, dass er in Chiang-Mai lebte und ich mit meinem Engel als Gast an seiner Hochzeit teilnahm.
Dieser gab mir den Rat, mir einen, ... nun sagen wir „Persilschein“ seitens des Polizeireviers ausstellen zu lassen.
Sollte ich nach Übergabe dieses „Protokolls (Persilscheines)“ an den Liebesdollen diesen sodann erneut auf unserem Grund & Boden antreffen, könnte ich ihn nach „entsprechender harter Belehrung“ :biggrin: ... ohne weitere Probleme laufen lassen oder direkt an die Gilde übergeben.
Tja, angeraten, ausgeführt und so sah dieser „Persilschein“ aus...
Bild


Das Protokoll enthielt in groben Zügen den Sachverhalt der ehebrecherischen Beziehung meiner „Madame“ zu dem namentlich angeführten Liebesdollen sowie ein damit einhergehendes Verbot mein Anwesen zu betreten!

Tja, zu diesem Zeitpunkt konnte ich von meinem Anwesen reden, denn dieser junge aufstrebende Pol.-Leutnant (Police Lieutenant = Roi-Tamruat-Tho), heute zu einem Police Colonel = Phan Tamruat-Eek mutiert, konnte meinem bisherigen bösartigen Stiefvater meiner geflüchteten Angetrauten sehr schmackhaft den Abschluss eines Pachtvertrages über 10 Jahre mit einer Gesamtsumme von 100.000 Baht „verkaufen“ ... :smoke:

Anfangs „dachte“ Schwiegerpapa, er würde diese 100.000 Baht in einer Summe bekommen... :smilmod_9:
Tja, falsch gedacht, ... zudem, wie konnte er glauben, dass ich mich auf solch ein windiges Geschäft, bei Daumenabdruck die Übergabe von 100.000 Baht einlassen würde... :denk:

MEINE Sicherheit sah ich in der monatl. vereinbarter Zahlung von 1.000 Baht. Eine für ihn gewaltige Summe, denn er war seit Jahren ohne jegliches festes, geregeltes Einkommen.
Natürlich wurde dieser Vertrag mit Hilfe des Pol.-Leutnants auch schnell beim Landamt im Chanot registriert...
Bild
Doch damit nicht genug, ich orderte aus Lampang einen großen Lkw und verlud unter Mithilfe von Nachbarn die gesamte Teakmöbel/Hauseinrichtung, welche ich sodann in einem schnell angemieteten Town-House in Lampang unterstellte und einer „Gig“ :pst: das Recht zugestand, während meines mehrmonatigen Aufenthaltes in Deutschland dort zu wohnen ...

Aber hier hatte ich die Rechnung ohne die Cleverness meines im Haus in Chiang-Mai wohnenden Engels gemacht, denn ich dachte sie würde DIES nie erfahren ... doch dazu später mehr...!

Die persönliche Habe meiner auf der Flucht befindlichen Angetrauten verblieb im ansonsten geräumten Haus im Pampa-Dorf...
Dann trat das Unerwartete ein, am Vorabend meiner Abreise nach Deutschland klopfte es zur mitternächtlichen Stunde zaghaft am Fenster... und man(n) staune, ... die geflüchtete Angetraute hatte den Weg zurück gefunden. :konfus:

Erklärend gab sie an, dass sie gehört habe, dass ich das Dorf verlassen würde und das Haus ausgeräumt habe.
War es nun Show oder wohl überlegtes Kalkül... die Tränen flossen reichlich, es wurde gebeten & gebettelt sie doch mit nach Deutschland zu nehmen, da sie sich vor ihrem Jugendfreund fürchten würde und sie doch nur mich LIEBEN würde.... doch dazu war es längst zu spät :ätsch:


Der Zug war für mich abgefahren, es gab kein zurück, keine weitere gemeinsame Zukunft, unser Weg hatte sich lange zuvor bereits in höchst konträre Richtungen entwickelt...
Ich überließ ihr die Schlüssel für das leer stehende Haus mit dem Bemerken, dass ihr Stiefvater ebenfalls Schlüssel besitze und während meiner Abwesenheit die alleinige Aufsicht über das Anwesen habe, sie sich fortan mit ihm über die Haus-/Anwesens-Nutzung zu arrangieren habe.
Alles Weitere sollte nach meiner Rückkehr dann geklärt werden; ich reiste am folgenden Morgen ab... ohne zu erahnen, was mich bei der späteren Rückkehr noch schreckliches erwarten würde....

Ich verbrachte mehrere Monate – teils mit meinem nachkommenden Engel - in meiner damals noch beibehaltenen Dienstwohnung, in Deutschland, ... wo ich die Grundlage für ein neues, größeres Wohnhaus für Chiang-Mai erarbeitete....



... nun ja, Fortsetzung folgt ... ... muss ja langsam zu einem Schlusspunkt, einem Resümee kommen ...

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Re: Somprit

Beitrag von expat » Sa 11. Dez 2010, 07:34

Somprit hat geschrieben:

... nun ja, Fortsetzung folgt ... ... muss ja langsam zu einem Schlusspunkt, einem Resümee kommen ...
Lass dir Zeit.....
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Sa 11. Dez 2010, 20:27

..., nun Peter, diese Zeit habe ich nicht ...



Mein Engel flog zurück nach Thailand, ich folgte erst Wochen später um endlich für mein weiteres Leben eine klare Linie zu ziehen, denn ich hatte mich zu einem gemeinsamen Leben mit meinem lange geprüften Engel in Chiang-Mai entschlossen...

Dort in Deutschland erhielt ich aus Thailand anonym die schriftliche Androhung, dass ich im Falle einer Rückkehr „getötet“ würde. Vorsorglich übergab ich dieses Drohschreiben an das BKA und die StA Ffm... falls mir tatsächlich derartiges widerfahren könnte, so dass man(n) diese „Todesdrohung“ zumindest nicht in Thailand im Falle des Falles als nicht bekannt, abtun würde... :günter:


Doch kaum gelandet und zu Atem gekommen, erwartete mich die nächste Hiobsbotschaft... meine einstige deutsche angetraute aber seit 10 Jahren von mir geschiedene Ehefrau hatte Stress mit ihrem Lebensabschnittspartner, landete überraschend im Hause meines Engels in Chiang-Mai um dort ihr Herzensleid auszukurieren... :think:


Obwohl sich beide von Deutschland recht gut kannten, wurden sie bis heute nicht die dicken Freundinnen, akzeptieren sich jedoch kameradschaftlich...
Bild

Mit meiner Angetrauten auf dem Pampa-Dorf hingegen verstand sich meine deutsche Ex ausgezeichnet, zog aber das Leben in der Stadt vor...

Bild
Tja, nun mit den Sorgen & Problemchen von gleich 3 Lebensabschnittsgefährtinnen beladen, saß ich erst einmal auf dem Dorf in der Pampa fest, zumal ich den Rücktransport der ausgelagerten Teakmöbel/Hauseinrichtung aus der Provinzstadt Lampang aufs Dorf arrangieren musste.
Der Lkw für den Rücktransport war schnell geordert, morgens um 8 Uhr sollte das angemietete Town-House geräumt werden, der dort eingezogenen „Gig“ stellte ich den endgültigen Abschied anheim... :grin:

Doch der Teufel steckte im Detail...ich, mit Ladearbeit am Lkw beschäftigt, hörte plötzlich hysterisches Weinen & Geschrei... als auch schon wie eine Furie mein Engel - für mich ein Schock – aus dem offen stehenden Town-House gestürmt kam ....
Der Lkw-Fahrer mit zwei Hilfskräften ließen alles stehen und liegen und entfernten sich im Laufschritt vom Lkw ... ich stand nun meinem hysterisch-weinenden Engel schutzlos ausgeliefert gegenüber ... Im letzten Moment riss ich reflexartig den linken Unterarm vor die Brust ... und der zielgerechte Messer-Stoß ging anstatt mitten in die Brust, in den linken Unterarm :günter: ... das Blut lief, alle standen wie erstarrt ... niemand half.
Unter Aufbietung aller meiner Kräfte konnte ich den wild mit dem Messer zustechenden Engel bändigen und so lange umklammert halten, bis der nervliche Zusammenbruch kam....
Nachdem sie sich beruhigt hatte wurde der Lkw weiter beladen, so dass ich nicht bemerkte, dass sich mein weinender Engel entfernt hatte. Später erfuhr ich, dass sie zu ihrer früheren Arbeitsstelle gefahren war, von wo sie auch ihr Wissen über das Town-House hatte, um ihrer vermeintlichen Rivalin, dem „Gig“, der ich das Wohnen dort im Town-House erlaubt hatte, mit dem Tode zu drohen... :denk: falls sie nicht die Finger von mir lassen würde.
Diese rannte zur Polizei... wo sie beruhigt wurde!


Ich konnte meinen aufgelösten Engel soweit beruhigen, dass sie zurück nach Chiang-Mai fuhr um dort mein Eintreffen in 1, 2 Tagen abzuwarten.
Ich versprach ihr, mein Leben nun endgültig in Ordnung zu bringen... :jau: ... was sich dann allerdings entwickelte .... :diablo: :günter:


... nun, dazu morgen mehr!

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » So 12. Dez 2010, 20:51

... Im Dorf wurde das Haus wieder wohnlich hergerichtet, wobei ich mich auf ein klärendes und alle Probleme lösendes Gespräch einstellte ... die endgültige Trennung, Scheidung von „Madame“... :jau:

Doch beide hatten wir die Rechnung ohne den nach wie vor Liebesdollen gemacht, denn er „glaubte“ mit meiner Rückkehr und der Rückführung der Hauseinrichtung wäre ein Neustart in eine glückliche Ehe-Fortführung eingeleitet worden... :biggrin:

Er stellte „seiner Liebe“ ein Ultimatum, umgehend in seine Hütte einzuziehen, welches sie nicht einhielt... nun ja, er verabredete sich zu einem „letzten Gespräch“ mit ihr am Dorfrande ... und verprügelte sie ganz fürchterlich...
Entsprechend aussehend kam sie in der Nacht in Polizeibegleitung nach Hause und berichtete, was ihr widerfahren war.
Das Ergebnis war, dass ich mich ins Auto setzte und mich auf die Suche nach diesem Dreckskerl machte, welcher sich nicht scheute, eine Frau derart zu verprügeln... :think:

Da kam er mir gerade mit dem Fahrrad entgegen kommend zur rechten Zeit... wir sahen uns gleichzeitig, doch bevor ich das Auto anhalten konnte, ließ er sein Fahrrad fallen und flüchtete in ein Buschgelände am Straßenrand, wegen der Dunkelheit war eine Verfolgung aussichtslos.
Ich nahm sein weggeworfenes Fahrrad mit und warf es mehrere 100 m weiter ins Gebüsch... im Gedanken, dass noch nicht aller Tage Abend gekommen sei... sich eine passendere Gelegenheit zur Rückzahlung der meiner „Madame“ verabreichten Prügeln kommen wird!

Doch was kam, war gleich bei Tagesanbruch eine vom Phu-Yai-Ban (Bürgermeister) übermittelte sofortige Vorladung zur Polizei im Bezirksamt... :denk:

Nun ja, was soll`s... also nach dem Frühstück, es war an einem Samstag, dort hin.
Hier wurde ich bereits von diesem Dreckskerl und 2 seiner Freunde erwartet, wurde von einem mir im Grunde gut gesinnten Pol.-Captain dahingehend aufgeklärt, dass man(n) gegen mich Strafanzeige erstattet habe, da ich den Liebhaber meiner Noch-Ehefrau mit dem Auto hätte überfahren wollen. :konfus:


Nun ja, langer Rede kurzer Sinn, ich schilderte meine Version der Geschichte, er die Seine ..., wobei die Sachbearbeitung ausgerechnet dem Pol.-Offizier oblag, den ich einst wegen der Nichtverfolgung meiner Strafanzeige auflaufen ließ... kein gutes Vorzeichen!
Trotzdem setzte ich einen minimalen Etappensieg gegen ihn durch, indem ich darauf bestand – was leider bei der hiesigen Polizei keine Selbstverständlichkeit ist (!) - dass die beiden neugierigen Freunde des Dreckskerls während der Protokollierung meiner Aussage den Raum verlassen mussten...
Dem Offizier bereitete es sichtlich Freude, mir meine Fingerabdrücke wegen des Tatvorwurfes des versuchten Mordes abnehmen zu dürfen... obwohl ich ihm in meiner Überheblichkeit beschied, :smilmod_9: ... dass er einen niemals haltbaren Tatvorwurf aufgrund seiner persönlicher Aversion gg. mich aufbauschen würde.

Im Nebenraum erstattete meine Madame bei dem Pol.-Captain gleichzeitig Strafanzeige gg. ihren außerehelichen Liebhaber wegen den erlittenen Prügeln...

Tja, nach 4 Stunden war die gesamte Prozedur erledigt, nun stand die Frage meiner Inhaftierung im Raume... es war Samstagnachmittag, 14 Uhr!
Jetzt kam mir der Pol.-Captain zu Hilfe, welcher eine erforderliche Kaution zur Haftverschonung auf je läppische 50.000 Baht ... für uns beide – den Drecksack und mich - festsetzte. Doch woher diese Summe zu dieser Zeit in der Pampas nehmen... :denk:


Meine noch immer angetraute „Madame“ erklärte sich einverstanden, ihren Goldschmuck über das Wochenende zum Pfand bei der Polizei zu hinterlegen.

Sie kam jedoch von ihrer Mutter, meiner liebenswerten Schwiegermutter zurück und teilte mir traurig und aufgebracht zugleich mit, dass ihre Mutter, welche den Schmuck zur Aufbewahrung hatte, angegeben habe, dieser Goldschmuck wäre gestohlen worden... eine glatte Lüge zu dieser kritischen Zeit ... wie ich später erfuhr!
Dieses einst liebeswürdige Aas hatte doch tatsächlich mit der Verweigerung des für die Kaution erforderlichen Goldschmuckes die Absicht, mich das Wochenende im Kaffe-Viereck=dem Affenkäfig verbringen zu lassen.... :günter:


Der die Madame verprügelnde Drecksack wanderte direkt vor mir in das Polizei-eigene 4x4m-Kaffee-Viereck, das bereits mit anderen Festgenommenen belegte Affenhaus... sollte ich ihm folgen, dort nun Gesellschaft leisten... :denk:



Nun das... erfahren interessierte Leser sicher morgen...!


Apropos, zu dem erwähnten Goldschmuck, zudem ich vorstehend schrieb:
... dass ihre Mutter, welche den Schmuck zur Aufbewahrung hatte, angegeben hatte, dieser Goldschmuck wäre gestohlen worden... eine glatte Lüge zu dieser kritischen Zeit ... wie ich später erfuhr!

Dieses einst liebeswürdige Aas hatte doch tatsächlich mit der Verweigerung des für die Kaution erforderlichen Goldschmuckes die Absicht, mich das Wochenende im Kaffe-Viereck, dem Affenkäfig verbringen zu lassen....
ist anzumerken, dass er zur damaligen Zeit noch nicht „gestohlen“ war!
Erst wenige Wochen später von der jüngeren Schwester zur Begleichung ihrer Spielschulden „unterschlagen“ wurde. Denn SIE baute auf die stützende falsche Behauptung ihrer Mutter und fühlte sich auf der sicheren Seite...
Als mir ein Dorfbewohner dies zutrug nahm ich sie mir vor.

Denn das Thai-Gold befand sich zusammen mit deutschem Goldschmuck in einem kleinen Samtsäckchen und mir war klar, dass diese deutschen Schmuckstücke kein Goldhändler dort in Lampang aufgekauft haben dürfte...
Wegen dieser deutschen Schmuckstücke setzte ich die liebe Schwägerin jetzt ganz gehörig unter Druck, .... dass ich die Polizei verständigen würde, falls dieser gekaufte Schmuck am kommenden Morgen nicht zurück wäre...
Am folgenden Morgen hing der kleine Samtbeutel, in welcher sich der thailändische Goldschmuck neben deutschem (hier relativ wertlosem, ungeliebtem deutschem Goldschmuck) befand an einem Lamjai-Baum im Hof der SchwiegerMama... drinnen ... die deutschen Goldschmuckstücke...

Allen ernstes erklärte mir Schwiegermama & Schwägerin, dass die Geister in der Nacht dieses Gold zurückgebracht hätten, da sie am Vorabend innständig dafür gebetet hätten...
:smilmod_9:

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Mo 13. Dez 2010, 20:09

... ich endete gestern mit:
Der die Madame verprügelnde Drecksack wanderte direkt vor mir in das Polizei-eigene 4x4m-Kaffee-Viereck, das bereits mit anderen Festgenommenen belegte Affenhaus... sollte ich ihm folgen, dort nun Gesellschaft leisten... :denk:
... nun ich rief in Chiang-Mai meinen dort im Ungewissen wartenden Engel an und bat um ihr Bankbuch, welches der Pol.-Captain als Sicherheit bis Montag akzeptierte.

Eine Stunde später verließ ich als freier Mann die Polizeistation, allerdings mit der Auflage, mich am Montagmorgen 9.00 Uhr, zwecks Überstellung an das Provinzgericht wieder einzufinden.
Allerdings konnte ich nicht widerstehen, dem im „Kaffe-Viereck=Affenkäfig“ sitzenden Widersacher zum Abschied einen Bund Bananen durch die Gitterkäfige zu schieben.... :yahoo:

Er konnte die erforderliche Kaution an diesem Wochenende und auch in den folgenden beiden Wochen nicht aufbringen... obwohl ich annahm, dass meine „Madame“ ihm da behilflich sein könnte/würde... aber meine Drohung, dies im Interesse einer für sie vorteilhaften Auflösung unserer Ehe zu unterlassen, hatte wohl Erfolg. :jau:

Am folgenden Montag fand ich mich zur festgesetzten Zeit auf der Polizeistation ein und sollte nun ebenfalls mit gefesselten Händen hinten auf dem Pick-up des Polizeiautos neben meinem Widersacher zum Gericht nach Lampang gebracht werden.
Diese für mich erniedrigende Prozedur beendete der Pol.-Captain gegenüber seinem untergebenen Leutnant dahingehend, dass ich mit meinem eigenen Auto hinter dem die übrigen Gefangenen des Wochenendes zum Provinzgericht transportierenden Polizei-Pick-up herfahren dufte.
Im Gericht angekommen, sonderte ich mich von der gefesselten Gruppe der Gefangenen ab, worauf sich der Leutnant mokierte und mir Handschellen anlegen wollte. :angry:

Mein Hinweis auf Bangkok genügte... er verzichtete ...auf seine mögliche Genugtuung!

Die Prozedur der abzuarbeitenden Festgenommenen inklusiv meiner Wenigkeit dauerte mehrere Stunden, in welchen die Gefangenen in das Gerichtsgefängnis gesperrt wurden.
Da mein anwesender Engel auch hier hilfreich über einen Bekannten der Gerichtsbediensteten eingriff, gestattete man(n) dem Farang, diese lange Wartezeit auf einem Stuhl im Büro des Aufsehers zu warten. :smoke:

Zwischenzeitlich erfolgte durch das Gericht eine Neufestsetzung meiner Kaution, von 50.000 auf nunmehr 150.000 Baht.
In Erwartung dieser gerichtlich festgesetzten höheren Kaution hatte ich durchgedrückt, dass meine angetraute Madame für IHREN Landbesitz, Farmland, die entsprechenden Besitzurkunden (Chanod) beim zuständigen Landamt im gesetzlichen Schätzwert auszeichnen ließ, um die Schätzurkunden sodann zur Kautionsgestellung vorzulegen, was stets einer Bargeldsumme vorzuziehen ist :good:
So kam ich der geforderten Kaution aufgrund der Schätzurkunden nach und verblieb im Gegensatz zu dem Drecksack frei!

Ich sollte jedoch der Sachbearbeiterin (Schreibkraft, welche mir die Quittung darüber aushändigen musste) 500 Baht gefordertes Tee-Money geben, was ich unter Protest ablehnte, was ein mir bekannter Staatsanwalt mitbekam und die Forderung unterband.

Tja, nun begann das bereits vor dem 1. Gerichtsprozess ausgeübte taktische Spiel erneut... ich wurde häufiger Zuschauer bei div. Gerichtsverhandlungen, studierte die RichterInnen; zudem fanden erneut Gespräche hinter den Kulissen mit dem bereits ebenfalls bekannten Staatsanwalt statt.
Ich ging Monate später mit der Gewissheit in die Verhandlung, dass ich diesmal zu einer 30-Tage-Haftstrafe, ausgesetzt auf 1 Jahr zur Bewährung verurteilt werden würde. :pst:

Doch bis es schlussendlich soweit war, musste ich für einen bis heute unbekannten Schützen als Ziel herhalten.... :diablo:

Ich saß abends 21 Uhr, alleine auf unserer Terrasse, als ein Schuss krachte und ich – so unwahrscheinlich es klingen mag - das Geschoss an meinem Ohr vorbeifliegen hörte... es durchbohrte den hinter mir befindlichen Fensterrahmen um im Wohnzimmer plattgedrückt in der Wand zu landen..., während ich flach auf dem Bauch lag und weiterer Schüsse harrte ...

Doch ich hörte nur die Geräusche eines flüchtenden Wesens hinter der 10 m entfernten Grundstücksmauer...
Mit Abgabe des Schusses herrschte in der zuvor vorhandenen Geräuschkulisse rundum in der Nachbarschaft schockierende absolute Stille & Dunkelheit...NIEMANND nahm von dem Schuss Notiz, NIEMANND wollte ihn später bei Befragungen durch die Polizei gehört haben.
Zum Glück war der durchschossene Fensterrahmen und das in der Wand im Zimmer steckende Geschoss real... sonst hätte gar ich geglaubt, dass nichts geschehen, ich nur geträumt haben könnte. :denk:


„Madame war es dann, die gegen meinen Willen die Polizei verständigte, welche gleich mit einem Großaufgebot vorgefahren kam. Nach Feststellung der Schuss-/Flugbahn des Geschosses, eine plattgedrückte Bleikugel, wurde am mutmaßlichen Standort des unbekannten Schützens die Geschosshülse des Kalibers 9-mm gefunden.
Obwohl ich als auch der ermittelnde Polizeibeamte von der mutmaßlichen Täterschaft einer bestimmten Person ausging, verliefen die Ermittlungen zur Täterschaft ergebnislos.

Zwei Tage später kam dann ein Nachbar zu mir und bot mir an, für 100.000 Baht mit einem M-16 das mich berührende Problem endgültig zu erledigen... im wahrsten Sinne des Wortes „abzuschießen“. :pst:


Mit dieser Lösung konnte ich mich allerdings nicht anfreunden, lehnte dankend ab!

Dann meldete sich zu allem Unglück auch noch die Deutsche Botschaft mit der Anfrage, ob sie mir in dem bevorstehenden Ermittlungs-/Strafverfahrens behilflich sein könnte, was ich ebenfalls voller Dankbarkeit ABER ausdrücklichem Wunsche, dass sie ABSOLUT NICHTS unternehmen möchte, ablehnte

Nachdem das Ermittlungsergebnis der Polizei als versuchter Mord der Staatsanwaltschaft zur Anklage vorgelegt wurde, erhob diese die nachstehende Anklage vor Gericht!
Eine Anklage welche jedoch völlig den angeblichen Mordversuch außer acht ließ und mich nach § 358 wegen Sachbeschädigung/Verlust einer Sache anklagte:
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Für eine solche Tat sind max. 3 Jahre Gefängnis oder 6.000 Baht Geldstrafe bzw. beides vorgesehen... bei mir bezog sie sich auf Beschädigung/Verlust eines Fahrrades im Werte von 1.000 Baht.

Wie erwartet erhielt ich meine 30 Tage, welche erneut zu 1 Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurden

Das damals kurz & bündig mit meinem Schuldeingeständnis ergangene Urteil ging mir allerdings in all den Wirren verloren...
Was jetzt zur endgültigen Bereinigung dieser unerquicklichen Situation anstand, war die einzuleitende Ehescheidung von Madame....



worüber ich in einem Schlusskapitel berichten werde ...

Somprit

Re: Somprit

Beitrag von Somprit » Di 14. Dez 2010, 17:33

Die (End)Scheidung... und Resümee....

Da ich auf sehr tragischer Weise meiner Bindungen an das Pampa-Dorf beraubt war, die 3 Gibbons wegen mir mit ihrem Leben dafür bezahlen mussten, hatte ich keine Veranlassung dort weiter mein Leben in einem trostlosen Dasein zu fristen.

In Chiang-Mai hatte ich ein schönes Haus und eine seit einigen Jährchen sehnsuchtsvoll auf einen goldenen Ring wartenden Engel... ein Engel, welcher mir in so mancher kritischen Situation eine unerschütterliche Stütze & Hilfe war. :good:

Was lag also näher, als mich völlig aus dem Dorf, wo ich mehr als 10 Jahre lebte, lange Jahre eine gute & treue Partnerin zur Seite hatte, zurückzuziehen?
Ich hatte dieses Leben in dieser Einöde auf Dauer nicht verkraftet, stand vor der Gefahr, dass ich mich im übermäßigen Genuss von „Mekong & Cola“ verliere oder wie ein Irrer mit einem kleinen Weltempfänger nach einem deutschen Nachrichtensender zu suchen, schlimmer noch, sehnsuchtsvoll auf dem mich mehr und mehr anödenden Marktplatz nach Tourenbussen deutschsprachiger Menschen zu warten.... war „ausgebrochen“, hatte das Leben abseits eines armseligen Farmer-Dorfes, eines kleinen Dorfes, wo Arbeitslosigkeit, Spiel- & Trunksucht vorherrschte, entdeckt... und eine in voller Blüte stehende Orchidee erblickt ...!

Dadurch kam mein einst gefallender aber aus der Asche auferstandener Engel ins Hintertreffen..., die Folge davon war den Werbungen ihres Jugendfreundes nachzugeben, sich in IHREN einsamen Stunden ob meiner Lügen & Hinwendung zu meiner Orchidee, trösten zu lassen...

Beide hatten wir einen Punkt erreicht, wo das gegenseitige Vertrauen endgültig zerstört war, eine Weiterführung unserer Ehe sinnlos war!
Ich hätte nun einfach angetraute Frau & Dorf als nicht vorhanden wegwischen können, mich auf „Französisch“ empfehlen können. :biggrin:
Doch 10 Jahre Ehe kann man(n) nicht ohne Gewissensbisse als ungeschehen vergessen, zumal meine Frau weder eine Ausbildung hatte noch ein gesichertes Einkommen bzw. Grundlage für ihr weiteres, möglichst sorgenfreies Leben.

Zudem hatte ich bereits einige Jahre zuvor meiner ausharrenden Orchidee, welche sich in vielerlei Situationen als wahrer Engel entpuppt hatte, „in Zukunft“ die Ehe versprochen!
Um einen absolut sauberen Neuanfang zu starten, traf ich in einfühlsamen Gesprächen mit meiner Angetrauten folgende Scheidungsvereinbarung:

Einvernehmliche Ehescheidung bei dem Bezirksamt mit folgendem Resultat/Vereinbarungen:

1. Überlassen von Haus & Hof, Übertragung des von mir mit ihrem Stiefvater abgeschlossenen Pachtvertrages.

2. Weiterzahlung des monatl. Pachtzinses von 1.000 Baht über 2 Jahre (um ihn bei Laune zu halten)

3. 2 Jahre ein nachehelicher Unterhalt mit monatlicher 3.000 Baht

4. Bargeld 200.000 Baht

5. Stipendium für ihren Neffen (Sohn des Bruders, sichtbar als kleiner Junge auf dem ersten hier eingestellten Bild) für eine 3-jährige Berufsausbildung an einer techn. Berufsschule in Lampang (welche er erfolgreich und bis heute dankbar, abschloss) :good:

Diese Vereinbarungen machte ich mündlich und hielt sie bis zur Erfüllung ein!

Sie ließ von ihrem Grundkapital einen festen Kiosk dort auf dem rasch heranwachsenden Marktplatz „Kad-Thung-Kwain“ errichten, verfügt inzwischen über ein recht gutes Einkommen...
:good: und lebt nach der erfolgten Trennung von ihrem nie richtig zum Zuge gekommenen Liebesdollen Jugendfreund heute ... alleine in „unserem einstigen gemeinsamen Haus“!

Bis zum heutigen Tage unterhalte ich mit ihr einen freundschaftlichen Kontakt; in denkbaren Problemfällen ruft sie bei „uns“ an. Ich besuchte sie letztmals zum 2. Advent.
Sie „kennt“ meinen derzeitigen Engel ja zu Genüge, hat sich jedoch bis heute zu ihr zu keinem „freundschaftlichen“ Umgang, keinem persönlichen: „Sawadee-Ka“ ... durchringen können, ignoriert meinen Engel bei Besuchen des Marktes... :denk: ... und wird von meinem „kleinsten Engel“ voller Eifersucht... strikt missachtet...

Anders hingegen mein einstiger Liebes(d)toller Widersacher .... sieht er mich heute bei meinen unregelmäßigen Besuchen dort oben, kann sein Wai nicht hoch genug sein ... :biggrin:
Wir wechseln gar belanglose Worte miteinander.... obwohl ich ihm wegen der nicht nachgewiesenen Tötung der Gibbons und dem Schuss am liebsten windelweich schlagen würde.... aber für was... ich habe vergeben, lebe ein anderes Leben :friede:


Tja, was wurde nun aus den Schmähungen eines oftmals wankenden „Alex mit dem Badezuber“ aus der Badestadt bzw. dem „Ale-ex-und-hopp“?
Wir erinnern uns seiner eingangs erwähnten Worte:
„... Erzähl uns lieber Deine wahren Geschichten .... wie Dir armen Tropf die Hörner im Isaan aufgesetzt wurden , wie eine Dir an Hirnleistung weit voraus agierende clevere Thailady ... Deinen Invest in Deine Zukunft zersteubt hat .... Deine Flucht aus dem Isaan etc. ...“
Komplett nachzulesen unter: http://thailand.talk4um.de/f48t1768-flu ... fc&start=0


Tja, mir bleibt nur ein kurzer Nachruf auf diesen oftmals aus der Rolle kippenden Alex:

Alex Du Pfeiffe(r), erzähle Du uns doch mal von einer DEINER Schwächen... kannst Du Deinen Charakter ebenso offen zu Markte tragen ... aber vergiss nicht, nimm erst mal zur Einübung diesen ollen Gymnasialdirektor namens Konrad Duden mit ins Bettchen..., :biggrin: ... denn von einem Inschenör erwarte ich zumindest etwas mehr Festigkeit in der .... Orto..... :pst:


Tja, heute lebe ich seit Jahren rundum glücklich & zufrieden mit meinem Engel und unseren beiden kleinen adoptierten Englein in einem noch relativ neuen, schönen, großen Haus am Stadtrande von Chiang-Mai...
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*)
denn das Haus der einstigen „Mia-Noi“ wurde zum Wohle der neuen „Mia-Luang ... falsch: der einzigen & wahren & besten aller meiner Ehefrauen verkauft ...

Gemeinsam halten wir freundschaftliche Kontakte zu allen meinen vorherigen Lebensabschnittspartnerinnen, denn bei allen war MIR zu Eigen, dass wir uns letztlich in Freundschaft sauber & anständig trennten!
Und sofern es einen Gott gibt und er will, werde ich hier weiterhin glücklich & zufrieden bei meinen 3 Engeln meinen – hoffentlich noch in weiter Ferne liegenden - letzten Atemzug tun!

*)... Sorry, war das falsche Bild... :Shy:

Hier das richtige....
Bild
... eine Behausung, so rundum nach deutschen Maßstäben aus-/eingerichtet..., kompl. 4 ½ Millionen ....Baht

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