Deutschkenntnisse

bernd
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Beitrag von bernd » Do 6. Sep 2007, 09:18

hallo miteinander,
nein es gilt fuer beide faelle.
1. wenn die ehe bereits geschlossen ist
2. wenn ein antrag auf eheschliessung in deutschland gestellt wird
in beiden faellen gibt dann es ein nationales deutsches visum.
schengenvisas sind kurzfristige visas und die gibt es z.b. bei beantragung eines touristenvisas und da muessen keine sprachkenntnisse nachgewiesen werden.
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Beitrag von expat » Do 6. Sep 2007, 09:30

Also nichtdeutsche Europäer dürfen Thaifrauen ohne Deutschkenntnisse einführen.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

conny
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Beitrag von conny » Do 6. Sep 2007, 23:39

expat hat geschrieben:Also nichtdeutsche Europäer dürfen Thaifrauen ohne Deutschkenntnisse einführen.
Ja -- das macht natürlich Sinn, denn nichtdeutsche Europäer müssen ja auch kein deutsch sprechen können :crazy: um sich in Deutschland aufhalten zu dürfen .

Das wurde sich wahrscheinlich beim :cheers: ausgedacht.
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Beitrag von expat » Do 6. Sep 2007, 23:41

conny hat geschrieben: Das wurde sich wahrscheinlich beim :cheers: ausgedacht.
Europäisches Recht geht über das deutsche.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Beitrag von conny » Sa 8. Sep 2007, 21:46

Peter,

das wird aber unterschiedlich ausgelegt. Oder müssen thailändische Frauen, die ein Familienzusammenführungsvisum zwecks Zusammenleben mit ihrem französischen Ehegatten französische Sprachkenntnisse nachweisen ??

Bei der Schweizer Botschaft wird das z.B. nicht verlangt.
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Beitrag von expat » Sa 8. Sep 2007, 21:49

conny hat geschrieben:Peter,

das wird aber unterschiedlich ausgelegt. Oder müssen thailändische Frauen, die ein Familienzusammenführungsvisum zwecks Zusammenleben mit ihrem französischen Ehegatten französische Sprachkenntnisse nachweisen ??

Bei der Schweizer Botschaft wird das z.B. nicht verlangt.
Ich glaube nicht, dass diese Vorschrift internationalem Recht entspricht. Ich glaube, es wird auch schon geklagt.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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Beitrag von conny » Sa 8. Sep 2007, 21:55

Gut so :up:

Vielleicht kann Bernd ja mal etwas Licht ins Dunkel bringen, wenn sich da an der Praxis etwas ändert.
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Beitrag von expat » Sa 8. Sep 2007, 22:00

conny hat geschrieben:Gut so :up:

Vielleicht kann Bernd ja mal etwas Licht ins Dunkel bringen, wenn sich da an der Praxis etwas ändert.
Dafür ist er ja hierbei uns. :friend:
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.

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deutschunterricht

Beitrag von bernd » Mi 12. Sep 2007, 10:55

hallo miteinander,
hatte 4 tage keinen internetzugang, deshalb erst jetzt meine antwort.
in der tat ist es so, dass personen aus den eu laendern , die in deutschland leben und z.b. eine thailaenderin heiraten wollen, diese beim visaantrag keine deutschkenntnisse nachweisen muss. was ich bis jetzt noch nicht gefunden habe ist der nachweis, dass die vorschrift der sprachkenntniss auch zur einreise zum deutschen partner gilt. man koennte ja die auffassung vertreten, dass auslaender zu auslaender gemeint ist. ich kann nur hoffen, dass in deutschland mit anwaelten gegen diese praxis vorgegengen wird. der zwang der 600/800 std deutschunterricht in deutschland muesste ja nun wirklich ausreichen.
sobald ich etwas neues erfahre , werde ich es dem forum mitteilen.
viele gruesse aus pattaya
bernd

Chak

Re: deutschunterricht

Beitrag von Chak » Mo 1. Okt 2007, 23:33

bernd hat geschrieben: was ich bis jetzt noch nicht gefunden habe ist der nachweis, dass die vorschrift der sprachkenntniss auch zur einreise zum deutschen partner gilt. man koennte ja die auffassung vertreten, dass auslaender zu auslaender gemeint ist.
Die Auffassung kann man nicht vertreten, wenn man das Gesetz liest. Man kann das aber auch bei der Deutschen Botschaft, aber auch auf der Website des Bundesamtes für Migration nachlesen.

Was mich persönlich jetzt interessieren würde, wie ist das mit der Ausnahmregelung für Ehepartner mit Hochsschulabschluss genau?

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